Die Androgendeprivation (ADT) ist nicht unumstritten. So gibt es bereits Studien, die für einige negative Effekte der ADT sprechen, so zum Beispiel ein erhöhtes Demenzrisiko oder eine Häufung von Resistenzentwicklungen. Reina Haque et al. ergänzen nun ebenfalls die Liste um mögliches Herzversagen durch ADT.
Taxan-haltige Chemotherapien können aufgrund von Nervenschmerzen und -schäden schnell zu einer Dosisreduktion oder gar einem Absetzen führen. Doch auch dann können bis zu 80% der Patientinnen noch Monate später unter den Nervenproblemen leiden. Wie gut, dass kühlende Socken und Handschuhe dieser Problematik vorbeugen.
Erkenntnisse aus Studien weisen darauf hin, dass manche Krebspatienten ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben. Dazu zählen Patienten mit Lungen- und Brustkrebs. Wissenschaftler untersuchten jetzt, ob das auch beim Schilddrüsenkarzinom nach einer Radiojodtherapie der Fall ist.
Viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel ein – auch täglich – für das gute Gefühl, etwas für die Gesundheit zu machen. Doch das kann auch nach hinten losgehen, wie diese aktuelle Studie aus dem JCO zeigt: über viele Jahre eingenommene B-Vitamine erhöhen das Risiko für Lungenkrebs, und das ausschließlich bei Männern.
Er ist das negative Gegenstück zum bekannten Placebo-Effekt: der Nocebo-Effekt. Vor Kurzem haben wir darüber berichtet, dass dieser bei Krebspatienten überraschend häufig auftritt. Jetzt fanden Hamburger Wissenschaftler heraus, wie sich Preisinformationen über ein Medikament auf den Nocebo-Effekt auswirken.
Jeder, der auf die 50 zugeht, sollte sich mit dem Thema Darmkrebsvorsorge befassen. Denn die Chancen auf Heilung stehen sehr gut, wenn der Krebs früh erkannt wird. Zur Vorsorge wird seit April 2017 eine Reihe neuer fäkaler immunologischer Tests (FIT) auf Blut im Stuhl eingesetzt. Ein Team des DKFZ hat jetzt untersucht, ob es Unterschiede zwischen…
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) landet weltweit unter den Top Ten der häufigsten Krebsarten. Risikogruppen sollten regelmäßig zum Leber-Check, so lautet die Empfehlung von Ärzten. Dazu zählen auch Menschen mit Hepatitis B. Um deren HCC-Risiko besser vorhersagen zu können, zog ein Forscherteam jetzt den Fibrose-4 (FIB-4)-Index heran.
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Angst vor einer Prüfung oder schwierigen Lebenssituationen haben wir alle. Wenn jedoch der harmlose Gang zur U-Bahn oder der Anblick einer Spinne zu einer panikartigen Schockstarre führt, spricht man von schweren Angststörungen. Schlecht, dass sich so eine Angst auch negativ auf das Immunsystem auswirkt.
Der Konsum von Cannabis bei Krebspatienten ist auch unter Ärzten kein Tabuthema mehr. Denn in Deutschland kann das Rauschmittel seit März 2017 auf Rezept verordnet werden. Es verspricht, viele der mit den Therapien einhergehenden Symptome zu erleichtern. Ausreichende Belege gibt es jedoch kaum. Daher hat jetzt ein Team aus Seattle Krebspatienten…
Eine französisch-amerikanische Arbeitsgruppe hat bei fast 100.000 Frauen untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen Endometriose und verschiedenen Hautkrebsformen gibt. Und tatsächlich: im Patientenkollektiv zeigte sich eine deutliche Assoziation – insbesondere bei einer Krebsform.
Geht es um das Thema Krebs, sehen nur wenige Menschen in der Alternativmedizin eine echte Alternative. Vielmehr erhoffen sich die Patienten unterstützende Effekte und die Linderung von Nebenwirkungen. Es gibt jedoch auch solche, die auf jede konventionelle Therapie verzichten. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt, was dann passiert.
Nicht selten verlieren Patienten mit Krebserkrankungen an Gewicht, was viele Ursachen haben kann und den Betroffenen meist sehr zusetzt. Dass hier Vorsicht geboten ist, legt jetzt auch das Ergebnis einer Studie zu Darmkrebs nahe, die den Zusammenhang zwischen einer Gewichtsabnahme und dem Überleben bei dieser Krebsart untersuchte.
Immer mehr Hinweise sprechen dafür, dass Mikroorganismen die Wirksamkeit von Krebstherapien beeinflussen können. Bei der Untersuchung von Darmkrebs-Modellen stießen Wissenschaftler darauf, dass Bakterien das Chemotherapeutikum Gemcitabin in die inaktive Form metabolisieren können. Das scheint ebenfalls beim Pankreaskarzinom so zu sein.
Die Zahl der Krebspatienten wächst und die Anforderungen an neue Medikamente steigen. Vergleicht man die Preise von onkologischen Arzneimitteln international, sind diese extrem unterschiedlich. In Deutschland sind sie zum Beispiel besonders hoch. Ein US-Forscherteam hat jetzt nachgerechnet, ob die hohen Preise gerechtfertigt sind.
Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, sind die Heilungschancen oft gut. Daher hat die Identifikation von Patienten mit Krebs im Frühstadium hohe Priorität. Im Hinblick auf die Prognosestellung erlangen derzeit zwei neue prognostische Indikatoren zunehmende Aufmerksamkeit: die Sarkopenie und die systemische Inflammation.