Bei einem Brustkrebsscreening wünschen sich drei von vier Frauen, dass das Ergebnis von Menschen begutachtet wird und nicht von algorithmisch arbeitenden Systemen. Zu diesem Ergebnis ist nun eine Studie aus den Niederlanden gekommen.
Patienten mit unklaren Beschwerden können sich nach negativem Stuhltest scheinbar relativ sicher sein, dass kein Darmkrebs vorliegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie, die die Ergebnisse von Koloskopien und Stuhluntersuchungen verglich.
Wie sinnvoll ist die regionale Lymphknotenbestrahlung nach der Brustkrebsoperation? Dieser Frage ist das Team um Philip Poortmans vom Iridium Krankernetwerk in Antwerpen nachgegangen.
Beeinflusst eine Therapie mit Immuncheckpointinhibitoren (ICI) die Häufigkeit von Infektionen bei Krebspatienten? Dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Australien nach.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den technischen Fähigkeiten eines Operateurs und dem Gesamtüberleben nach Kolektomie aufgrund von Darmkrebs? Nach dem Ergebnis einer aktuellen Studie aus Illinois scheint das der Fall zu sein.
Bei fast 70% medullärer Schilddrüsenkarzinome treten Mutationen der RET-Kinase auf. In einer Phase-1/2-Studie erzielte nun der RET-Inhibitor Selpercatinib bei Patienten mit einer vermehrten Aktivität der RET-Kinase eine dauerhafte Wirksamkeit.
Verzögert sich eine Krebstherapie, steigt das Mortalitätsrisiko bei den betroffenen Patienten bereits nach kurzer Zeit. Das haben britische und kanadische Forscher mithilfe einer Meta-Analyse herausgefunden.
Krebspatienten mit Ernährungsstörungen haben während eines Krankenhausaufenthaltes ein erhöhtes Risiko, an nosokomialen Infektionen zu erkranken. Das ist das Ergebnis einer Beobachtungsstudie unter Martin Nuñez Abad von der Universität in Valencia.
Lässt sich die Entwicklung von Speiseröhrenkrebs bei Patienten mit Barrett-Ösophagus vorhersagen? Laut einer aktuellen Studie könnte das „shallow whole-genome sequencing“ (SWGS) das ermöglichen.
Lassen sich junge Frauen vor ihrem 17. Lebensjahr gegen HPV impfen, erkranken sie deutlich seltener an einem Zervixkarzinom als ungeimpfte Mädchen. Das hat das Team um Jiayao Lei vom Karolinska Institut in Stockholm nun herausgefunden.
Ein schlechter Gesundheitszustand infolge einer Tumorerkrankung und Therapien, die das Immunsystem schwächen: Krebspatienten gelten als besonders gefährdet, wenn es um schwere Verläufe bei COVID-19 geht.
Kann die Kombination aus Eflornithin und Sulindac bei Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) die Krankheitsprogression aufhalten? Das untersuchten nun Burke CA et al. im Vergleich zu den beiden einzelnen Wirkstoffen.
Frauen, die an Brustkrebs leiden, entwickeln häufig Depressionen. So leidet jede dritte Patientin laut einer Studie unter Leitung des DKFZ Heidelberg langfristig an Depressionen. Damit liegt die Zahl deutlich höher als bei Frauen ohne Brustkrebs. Im Fokus der Studie stand das Depressionsrisiko bei Langzeitüberlebenden eines Mammakarzinoms.
Wie gut sprechen Patienten mit Philadelphiachromosom (Ph)-positiver akuter lymphatischer Leukämie (ALL) auf eine chemotherapiefreie Behandlung mit Dasatinib und Blinatumomab in der Erstlinie an? Dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Italien nach.
Patienten mit Darmkrebs, die viel Kaffee trinken, profitieren scheinbar davon: Denn eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein hoher Konsum von Kaffee bei Betroffenen das Progressionsrisiko vermindert und das Leben insgesamt verlängert.