Bei fast 70% medullärer Schilddrüsenkarzinome treten Mutationen der RET-Kinase auf. In einer Phase-1/2-Studie erzielte nun der RET-Inhibitor Selpercatinib bei Patienten mit einer vermehrten Aktivität der RET-Kinase eine dauerhafte Wirksamkeit.
Verzögert sich eine Krebstherapie, steigt das Mortalitätsrisiko bei den betroffenen Patienten bereits nach kurzer Zeit. Das haben britische und kanadische Forscher mithilfe einer Meta-Analyse herausgefunden.
Krebspatienten mit Ernährungsstörungen haben während eines Krankenhausaufenthaltes ein erhöhtes Risiko, an nosokomialen Infektionen zu erkranken. Das ist das Ergebnis einer Beobachtungsstudie unter Martin Nuñez Abad von der Universität in Valencia.
Lässt sich die Entwicklung von Speiseröhrenkrebs bei Patienten mit Barrett-Ösophagus vorhersagen? Laut einer aktuellen Studie könnte das „shallow whole-genome sequencing“ (SWGS) das ermöglichen.
Lassen sich junge Frauen vor ihrem 17. Lebensjahr gegen HPV impfen, erkranken sie deutlich seltener an einem Zervixkarzinom als ungeimpfte Mädchen. Das hat das Team um Jiayao Lei vom Karolinska Institut in Stockholm nun herausgefunden.
Ein schlechter Gesundheitszustand infolge einer Tumorerkrankung und Therapien, die das Immunsystem schwächen: Krebspatienten gelten als besonders gefährdet, wenn es um schwere Verläufe bei COVID-19 geht.
Kann die Kombination aus Eflornithin und Sulindac bei Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) die Krankheitsprogression aufhalten? Das untersuchten nun Burke CA et al. im Vergleich zu den beiden einzelnen Wirkstoffen.
Frauen, die an Brustkrebs leiden, entwickeln häufig Depressionen. So leidet jede dritte Patientin laut einer Studie unter Leitung des DKFZ Heidelberg langfristig an Depressionen. Damit liegt die Zahl deutlich höher als bei Frauen ohne Brustkrebs. Im Fokus der Studie stand das Depressionsrisiko bei Langzeitüberlebenden eines Mammakarzinoms.
Wie gut sprechen Patienten mit Philadelphiachromosom (Ph)-positiver akuter lymphatischer Leukämie (ALL) auf eine chemotherapiefreie Behandlung mit Dasatinib und Blinatumomab in der Erstlinie an? Dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Italien nach.
Patienten mit Darmkrebs, die viel Kaffee trinken, profitieren scheinbar davon: Denn eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein hoher Konsum von Kaffee bei Betroffenen das Progressionsrisiko vermindert und das Leben insgesamt verlängert.
Eines ist klar: Wer eine Krebstherapie erhält, der sollte nicht auch noch zur Zigarette greifen. Dennoch fällt es vielen Patienten schwer, die Rituale und Abhängigkeit erfolgreich hinter sich zu lassen. Wie wirkt sich eine durchgehende Telefonberatung auf das Rauchen von Krebspatienten aus? Kann eine Medikamententherapie gegen die Sucht helfen?
Nach der Resektion eines Kopf-Hals-Tumors sind Patienten häufiger von einem Rezidiv betroffen als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie, die ein Team um Douglas Lee vom Fox Chase Cancer Center in Philadelphia durchgeführt hat. Dazu wurden Daten von 194 Patienten analysiert. Bei 20 Prozent der Betroffenen trat ein frühes…
Im frühen Stadium ist nach einer neoadjuvanten Chemotherapie oftmals nicht vollständig klar, wie viel vom Krebs noch übrig ist. Wissenschaftler stellten sich in einer aktuellen Studie die Frage, ob eine von bildgebenden Verfahren gesteuerte Biopsie die Größe eines Residualtumors bei Brustkrebs vorhersagen kann.
Oftmals sind es die Nebenwirkungen, die bei Patientinnen mit ERBB2-positivem Brustkrebs zum Therapieabbruch führen. Bei Trastuzumab sind vor allem kardiotoxische Effekte, die bis zum Herzversagen führen können, ausschlaggebend für einen solchen Abbruch der Therapie. Robert Copeland-Halperin und Kollegen haben in einer aktuellen Studie untersucht,…
Welche Rolle spielt die Art der Krebstherapie für die COVID-Mortalität? Dieser Frage sind Onkologen um Dr. Laurence Albiges vom Krebszentrum Gustave Roussy in Paris nachgegangen. Hierzu werteten sie Daten von 178 Krebspatienten aus, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren.