Nivolumab als neue Option für die Erstlinientherapie beim inoperablen Magenkarzinom? Bei asiatischen Patienten konnte nun der PD-1-Antikörper in Kombination mit einer Chemotherapie das progressionsfreie Überleben (PFS) signifikant verlängern.
Forscher mehrerer Einrichtungen in Deutschland wollen unter Dresdner Leitung ein Frühwarnsystem für Darmkrebs entwickeln und dabei vor allem das Mikrobiom unter die Lupe nehmen. Darunter versteht man die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm. Nach Angaben des Dresdner Universitätsklinikums vom Dienstag wird das Projekt vom Bundesministerium für…
Die Prognose von Patienten mit frühem rezidivierten/refraktären großzelligen B-Zell-Lymphom nach einer Chemoimmuntherapie in der Erstlinie ist schlecht. In einer internationalen Phase-3-Studie wurde nun die Wirksamkeit von Axicabtagene Ciloleucel (Axi-Cel) in der Zweitlinie im Vergleich zur Standardbehandlung getestet.
Wenn in der Familie gehäuft Brust- und/oder Eierstockkrebs auftritt oder Frauen in jungen Jahren daran erkranken, ist dies zumeist auf erbliche Ursachen zurückzuführen. Im Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs (FBREK) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden Betroffene und Ratsuchende von einem interdisziplinären Team der…
Eine Krebsdiagnose stellt alles auf den Kopf. Die Frage nach dem eigenen Tod, den Überlebens- und Heilungschancen dominiert die Gedankenwelt der Patienten – logisch, dass das Thema Sexualität dann erstmal in den Hintergrund rückt. Doch oftmals bleibt die Libido auch nach Therapie weit nach hinten auf der Prioritätenliste verbannt. Eine Intervention…
In diesen stürmischen Zeiten ist es anlässlich des Osterfestes höchste Zeit für positive Nachrichten! Und die kommen in Haustier-Gestalt, denn: wussten Sie, dass Hund und Katze vor neurologischem Abbau schützen? Wirklich wahr! Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die beim American Academy of Neurology's 74th Annual Meeting vorgestellt…
Eine gemeinsame Studie von MHH und HZI zeigt: Ein Impfstoff auf Basis eines stark abgeschwächten Infektionserregers namens Listeria monocytogenes erweist sich als sicher und wirksam bei Leberfibrose und Leberkrebs.
Welche Aspekte spielen eine Rolle dafür, ob Hausärzte potenzielle Krebsanzeichen und weitere Untersuchungen veranlassen oder nicht? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Victoria Hardy von der Universität Cambridge beschäftigt.
Genetische Analysen sind Standard, um die Ursache von Leukämien zu ergründen und die optimale Behandlungsstrategie der auch als Blutkrebs bezeichneten Erkrankungen abzuleiten. Ein Forschungsteam aus Bochum und Essen hat eine neue Methodik untersucht, die dabei mehr Genauigkeit bietet. Die sogenannte optische Genomkartierung brachte in zwei Dritteln…
Wie viel Flüssigkeit benötigen Menschen in der Sterbephase? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Dr. Chien-Yi Wu von der Kaohsiung Medical University in Taiwan befasst.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) verglichen die Langzeiteffekte der derzeit in Deutschland angebotenen Strategien zur Darmkrebsvorsorge mit möglichen Alternativen. Mithilfe eines Simulationsmodells fanden sie heraus, dass sich das Darmkrebsrisiko zwar mit dem aktuellen Vorsorge-Angebot deutlich…
Immer mehr Krebspatienten überstehen ihre Erkrankung und werden zu sogenannten Langzeitüberlebenden. Vor allem junge Menschen müssen dann viele Jahre mit den Folgen von Chemo- und Strahlentherapien leben. Häufig treten diese Beschwerden, die zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System oder den Hormonhaushalt betreffen können, auch als Teil des normalen…
Die Deutsche Krebsgesellschaft fordert ein besseres Frühwarnsystem zur Abwendung von Versorgungsengpässen bei Arzneimitteln. Anlass für die Forderung ist ein seit Anfang des Jahres bestehender Lieferengpass von Tamoxifen. Der Wirkstoff wird in der Behandlung von Brustkrebspatientinnen eingesetzt. Vom Lieferengpass betroffen sind derzeit 85 Prozent…
Brustkrebspatientinnen, bei denen es in der Folge einer Operation zu Lymphödemen in den Armen gekommen ist, profitieren von einer nächtlichen Kompression. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die ein Team um Margaret McNeely von der University of Alberta, Kanada, durchgeführt hat.
Hochdosiertes, zielgerichtetes Bestrahlen von Hirnmetastasen beeinträchtigt das Gedächtnis weniger als eine aufwändigere Ganzhirnbestrahlung und kann zudem bei Bedarf später erneut eingesetzt werden.