Beeinflusst der Body-Mass-Index (BMI) das Ergebnis nach Ösophagektomie aufgrund von Krebs? Ziel dieser niederländischen Studie war es, den Zusammenhang zwischen präoperativem BMI und klinischen sowie onkologischen Ergebnissen nach dem Eingriff zu bestimmen.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Abteilung für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Heidelberg entwickeln Bildgebungsmethoden zur Darstellung von Immunreaktionen bei Krebserkrankungen und -therapie. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die neue Emmy Noether-Nachwuchsgruppe am Universitätsklinikum sechs Jahre lang mit insgesamt…
Ob es ratsam ist, bei niedrigmalignen Adenokarzinomen der Eierstöcke immer auch den Uterus mit zu entfernen, darüber sind sich führende Experten uneinig. In der vermutlich ersten systematischen Review-Arbeit zum Thema kommen die Analysten zu dem Schluss, dass sich der Uteruserhalt trotz erhöhtem Rezidivrisiko dennoch lohnt.
Eine vor kurzem veröffentlichte Studie [1] belegt mit einer großen Metaanalyse (> 10.000 Patienten) erstmals quantitativ den Nutzen einer der Strahlentherapie nachgeschalteten (adjuvanten) Hormon-Entzugsbehandlung bei Männern mit lokal begrenztem Prostatakrebs. Das Langzeitüberleben konnte weiter verbessert werden – und zwar unabhängig vom…
Studienergebnisse zeigen: Sport und regelmäßige Bewegung tragen dazu bei, die körperliche Leistungsfähigkeit und das Selbstbewusstsein nach einer Krebsbehandlung zu stärken und Therapienebenwirkungen zu lindern. Für einige Krebsarten liegen dazu bereits belastbare Aussagen vor, auch für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren. Allerdings, so zeigen an der…
Welches Verfahren bei einer Prostatabiopsie ist effizienter und wobei kommt es seltener zu Komplikationen? Diese Fragen standen im Vordergrund einer Studie, die Junwei He von der Universität für chinesische Medizin in Guangzhou und sein Team nun durchgeführt haben.
Das opportunistische Screening kann zu massiven Überdiagnosen führen – dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Wayne Gao von der Universität in Taipeh durchgeführt haben.
Mehr als 1.500 Patientinnen und Patienten haben seit 2014 von der hochwirksamen und gleichzeitig schonenden Protonentherapie in Dresden profitiert. Mit jährlich bis zu 270 Betroffenen, die insgesamt knapp 9.000 Einzelbestrahlungen absolvieren, erfolgen die Behandlungen im Zwei-Schicht-Betrieb. Zu den häufigsten Indikationen der Protonentherapie…
Die Diagnose Krebs und der Kampf gegen die Krankheit sind extrem belastend. Viele Patienten leiden auch an Angststörungen, Depressionen und Schlaflosigkeit. Eine Studie beschäftigt sich mit einer möglichen Linderung.
Der Einfluss von Azetylsalizylsäure (ASS) auf Adenokarzinome des Magens ist bislang unklar. Ein Wissenschaftsteam aus Stockholm untersuchte nun, ob der ASS-Gebrauch das Langzeitüberleben nach einer Gastrektomie verbessern kann.
Spielt es für die Überlebenschancen von Frauen mit Endometriumkarzinom eine Rolle, ob sie in ärmeren oder reicheren Landkreisen leben? Mit dieser Frage hat sich das Team um Ahmed Bedir von der AG Onkologische Versorgungsforschung in Halle/Saale befasst.
Fluoreszenzbildgebung mit kurzwelligem Infrarotlicht hat das Potenzial, die Präzision und Sicherheit in der Krebschirurgie deutlich zu erhöhen. Bislang gibt es hierfür jedoch nur sehr wenige klinisch einsetzbare Farbstoffe. Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern am National Cancer Institute (Bethesda, Maryland, USA) und…
Forscherinnen und Forscher am Universitätsklinikum Frankfurt haben zusammen mit Kooperationspartnern die erste proteomische Untergruppe der akuten myeloischen Leukämie mit Hilfe der Massenspektrometrie entdeckt.
Die Überlebensraten bei Krebsdiagnose steigen seit Jahrzehnten stetig. Was diesem positiven Trend zugrunde liegt: Frühere Diagnosen, bessere Therapien – oder eine Mischung? In dieser australischen Kohortenstudie wurde nun die Bedeutung der frühen Diagnose mittels Modellrechnung besonders beleuchtet.
Neue Erkenntnisse zum Fortschreiten von Krebs zu gewinnen – dazu will Vida Mashayekhi mit ihrer Forschung im Team von Prof. Alexandra K. Kiemer an der Universität des Saarlandes beitragen. Die 34-jährige Pharmazeutin aus dem Iran wird in den kommenden zwei Jahren insbesondere die Rolle so genannter extrazellulärer Vesikel bei Tumorerkrankungen…