Im Lauf einer Trastuzumab-Therapie bei metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs ist eine Resistenz gegen das Mittel unausweichlich. Ob als Alternative der irreversible pan-HER-Inhibitor Pyrotinib einsetzbar ist, haben nun Binghe Xu und Kollegen untersucht. Das Ergebnis lässt hoffen.
Die meisten Formen des kolorektalen Karzinoms (CRC) sind gegenüber den derzeit überwiegend erforschten Krebsimmuntherapien, die auf die erworbene Immunabwehr setzen, resistent. Kann man die Therapieresistenzen überwinden, indem man zusätzlich die angeborene Immunabwehr ankurbelt?
Diagnose Krebs – das schockt sicherlich jeden Patienten. Umso verständlicher ist es, wenn Betroffene alles daran setzen, ihre Heilung zu unterstützen, indem sie auf Mittel zurückgreifen, die in ihrer Hand liegen. Vitaminpräparate und Kräuterextrakte zählen dazu. Mit unabsehbar fatalen Folgen, sagen Richard Lee und Kollegen.
Hirntumore zählen zu den schwerwiegendsten Krebserkrankungen. In Deutschland werden sie jährlich bei über 30.000 Menschen diagnostiziert. Prof. Dr. Martin Glas möchte die Therapien am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) weiter optimieren. Er hat die Professur für Klinische Neuroonkologie an der Medizinischen Fakultät der Universität…
Jeder Monat zählt - so prekär kann man die Lage bei Patientinnen mit metastasierendem HER2-positivem Brustkrebs beschreiben. Einen Kopf-an-Kopf-Vorteil zu Trastuzumab beim progressionsfreien Überleben haben Forscher um Hope Rugo nun für den neuen, chimärischen Antikörper Margetuximab festgestellt.
Eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Kindern ist die akute lymphatische Leukämie (ALL). Ein Kieler Forschungsteam hat nun Zusammenhänge zwischen bestimmten Signalmolekülen und dem Befall des Nervensystems bei Blutkrebs im Kindesalter entdeckt.
Um Tumorpatienten während und nach der Behandlung im Krankenhaus und der dortigen psychoonkologischen Betreuung dabei unterstützen zu können, mit den Belastungen umzugehen, haben Experten der Universitätsmedizin Mainz ein emotionsbasiertes, psychoonkologisches Onlineangebot zur Selbsthilfe entwickelt: „epos“.
Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Doch welche Prognosefaktoren gibt es für eine fortgeschrittene kolorektale Neoplasie bei CED-Patienten? Dieser Frage ging ein Team aus den Niederanden in einer systematischen Übersicht und Metaanalyse nach.
Am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) haben neu an Krebs erkrankte Kinder und ihre Eltern im Rahmen der TRIO-Studie die Möglichkeit, ihren genetischen Fingerabdruck bestimmen zu lassen. Werden dabei bestimmte genetische Veränderungen festgestellt, profitieren die Patienten in Form daran angepasster Therapien oder…
Es wurde ein Fall von lymphatischer T-Zell-Leukämie bei einem Patienten mit schwerem kombiniertem Immundefekt aufgrund von Adenosin-Desaminase-Mangel (ADA-SCID) 4,7 Jahre nach Behandlung mit Strimvelis® berichtet. Es wird angenommen, dass dieser Fall auf Insertionsonkogenese zurückzuführen ist.
Expert*innen aus der Onkologie und Hämatoonkologie haben zur Unterstützung von Behandler*innen Empfehlungen zur Covid-19-Schutzimpfung bei Krebspatient*innen entwickelt und konsentiert. Die Empfehlungen entstanden vor dem Hintergrund der Ergebnisse von bisherigen Untersuchungen zur SARS-CoV-2-Impfung an der Allgemeinbevölkerung sowie den…
BRCA1 und BRCA2 sind die bislang prominentesten Genvariationen, die für das Brustkrebsrisiko eine Rolle spielen. Doch das Feld der möglichen Verursacher ist weit – und konnte nun in zwei groß angelegten Studien genauer abgesteckt werden. So wurden neben den BRCA-Varianten 8 weitere, wichtige Gene identifiziert.
Die Erkrankungszahlen bei hellem und schwarzem Hautkrebs steigen seit Jahren. Früh erkannt kann das maligne Melanom gut behandelt und geheilt werden. Wenn ein Tumor jedoch bereits gestreut hat, sinkt die Überlebenschance. Neue Medikamente, sowohl monoklonale Antikörper als auch kleine Moleküle, erweitern heutzutage das Therapiespektrum. Mit…
Das Immunsystem ist ein zweischneidiges Schwert: Es schützt den Organismus normalerweise vor Bakterien, Viren oder Pilzinfektionen. Doch die Abwehrzellen können sich auch gegen körpereigenes Gewebe richten und Autoimmunerkrankungen auslösen. Was ist die Ursache dieser zerstörerischen Immun-Attacken?
Ob Azetylsalizylsäure (ASS) vor Darmkrebs schützt, wurde schon häufiger untersucht. Wissenschaftler aus Boston fanden nun heraus, dass ein vor dem 70. Lebensjahr begonnener regelmäßiger ASS-Gebrauch mit einem geringeren Darmkrebsrisiko assoziiert ist.