Schon lange wird der Einfluss von Bewegung auf die Krebstherapie diskutiert. Klar ist bislang, dass sich ausreichende Bewegung, positiv auf den Patienten auswirkt. Zum ersten Mal haben deutsche Wissenschaftler versucht, den Vorteil von Sport während einer Brustkrebsbehandlung zu quantifizieren.
Vor allem übergewichtige Patientinnen laufen nach einer erfolgreichen Brustkrebsbehandlung Gefahr, ein Lymphödem zu entwickeln. Oftmals wird diesen Patientinnen geraten, Gewicht zu reduzieren, oder sich mehr zu bewegen. Kathryn Schmitz und Kollegen haben untersucht, ob dies eine gezielte medizinische Therapie tatsächlich ersetzen kann.
Der Besuch im Solarium ist besonders in den kalten Wintermonaten beliebt. Doch wieder einmal wurde nun eine Studie veröffentlicht, die vor einem erhöhten Hautkrebsrisiko warnt.
Steht die Einnahme von Antibiotika in Zusammenhang mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko? Diese Vermutung gibt es schon länger, doch es fehlen bislang eindeutige Nachweise. In einer neuen Studie aus den USA gingen Wissenschaftler dieser Frage nun weiter auf den Grund.
Anfang des Jahres hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Nationale Dekade gegen Krebs ausgerufen. Nun wurden 13 Projekte ausgewählt, die ein besonders hohes Potenzial haben, die Versorgung und Therapie von Krebspatienten zu verbessern.
Während die extrazelluläre Matrix eine wichtige Rolle im Wachstum solider Tumore spielt, könnte sie auch einen möglichen Therapieansatz bieten. Chinesische Wissenschaftler haben versucht, diese über einen chimärischen Antigenrezeptor anzugreifen und erzielten im Mausmodell interessante Ergebnisse.
Eine gute Vorhersage der Überlebenswahrscheinlichkeit mit nur 4 Parametern? Bei der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) scheint dies nach den Ergebnissen einer retrospektiven Kohortenstudie aus den USA möglich zu sein. Erfahren Sie im Beitrag, um welche Faktoren es sich dabei genau handelt.
Studie zeigt positive Effekte des Mammographie-Screenings - Im Jahr 2005 wurde in Deutschland für Frauen im Alter von 50-69 Jahren ein flächendeckendes Mammographie-Screening zur frühen Brustkrebsentdeckung eingeführt. Bislang war unklar, ob dieses Screening die Brustkrebssterblichkeit senkt.
BRCA1/BRCA2 oder PALB2 zählen zu den häufigsten Mutationen bei Brustkrebs- oder Eierstockkrebspatientinnen. Dennoch wird in Großbritannien und in den USA nur dann getestet, wenn die Familiengeschichte oder klinische Evidenz dies indizieren. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass auf diese Weise 97% der Trägerinnen solcher Mutationen innerhalb…
Ob sich eine Embryonalzelle zur Fortpflanzungszelle entwickelt, entscheidet sich deutlich später als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie unter Federführung des renommierten Whitehead-Instituts in den USA, an der die Universität Bonn maßgeblich beteiligt war. Bei manchen Zellen bleibt diese Festlegung augenscheinlich ganz aus. Aus ihnen können in…
Biopsien gehören zu den Standardeingriffen in der interventionellen Radiologie. Besteht der Verdacht auf einen Tumor, ist die Magnetresonanztomographie zunehmend die Methode der Wahl. Doch für den Patienten sind die mehrfach erforderlichen Scans unangenehm. Fraunhofer-Forscher haben ein System entwickelt, das Ultraschall- und MRT-Bilder…
Metastasierte intrahepatische Gallengangskarzinome sind besonders aggressiv. Möglicherweise könnte jedoch eine lokale Therapie zusätzlich zur Chemotherapie das Gesamtüberleben verlängern. Das untersuchten jetzt Wissenschaftler in einer retrospektiven Kohortenstudie.
Obwohl die Fruchtbarkeit der Frau bei einer Krebstherapie eingeschränkt, oder ganz verloren gehen kann, ist die Erhaltung, beispielsweise durch die Entnahme von Eizellen, in den USA und Kanada kein Standard bei Onkologen. Die Richtlinien der American Society of Clinical Oncology sehen bei jungen Patientinnen eine Beratung zur Erhaltung der…