Die 20. World Conference on Lung Cancer (WCLC) der International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) fand vom 7. bis 10. September 2019 in Barcelona statt. Sie ist die weltweit größte Tagung für Spezialisten aus den Bereichen der Lungenkrebsforschung und der Thoraxonkologie. Unser Partnerportal hematooncology.com präsentiert nun einen…
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Depressionen sind häufige Begleiter einer Krebserkrankung. Jetzt erfasste ein Forscherteam aus Japan bei Patienten mit hämatologischen Malignomen die Auswirkung depressiver Symptome auf das Gesamtüberleben – und zwar vor, während und nach einer Chemotherapie.
Tagraxofusp wurde im Dezember 2018 zur Behandlung der blastischen plasmozytoiden dendritischen Zellneoplasie (BPDCN) zugelassen. Ausschlaggebend hierfür waren die Ergebnisse einer multizentrischen Studie, in der das Fusionsprotein bei BPDCN-Patienten eine Gesamtansprechrate von 90% erreichte.
Die allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) ist für einige Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) und Remission nach initialer Chemotherapie eine kurative Therapie, aber nicht für alle. Häufiger Grund ist ein Rezidiv, das sich in der sehr tiefen Gensequenzierung mit dem Next Generation Sequencing (NGS) schon vor HSCT…
Bislang ist der Standard bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und Komorbidität eine Chemoimmuntherapie von festgelegter Dauer oder eine unbefristete zielgerichtete Therapie. Die Kombination von Venetoclax und Obinutuzumab ermöglicht auch bei zielgerichteter Therapie eine begrenzte Behandlungsdauer bei diesen Patienten, wie die…
Leukämie-Stammzellen schützen sich vor der Immunabwehr, indem sie ein Zielmolekül der Killerzellen von ihrer Oberfläche verschwinden lassen. Doch dieser Schutzmechanismus lässt sich mit Medikamenten überwinden. Welche neuen Therapieansätze sich daraus möglicherweise ableiten lassen, beschreiben Wissenschaftler aus Basel, Tübingen und Heidelberg.
Ibrutinib und Venetoclax sind zur Behandlung der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) zugelassen. Jetzt zeigt eine Phase-2-Studie, dass die beiden Wirkstoffe in Kombination mehr Komplett-Remissionen erzielen als die Einzelverabreichungen.
Bei Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) ist die Chemotherapie im Allgemeinen eine effektive Therapie. Bei Auftreten einer Resistenz ist die Prognose allerdings schlecht. Mit dem CD47-Antikörper Hu5F9 könnte es gelingen, die Blockade der Phagozytose als einen wichtigen Resistenzmechanismus der Lymphomzellen zu überwinden.
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Viele Erwachsene, die im Kindesalter eine Chemotherapie wegen einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) erhalten hatten, kämpfen mit Spätfolgen. Dazu zählt die periphere Neuropathie, die laut einer aktuellen Studie Ausdauer, Mobilität und Lebensqualität langfristig beeinträchtigen kann.
Myelodysplastische Syndrome (MDS) mit niedrigem Risiko weisen zwar eine geringe Wahrscheinlichkeit für einen Progress zu einer akuten myeloischen Leukämie auf, gehen aber mit einer dauerhaften und beeinträchtigenden Anämie einher, die nicht immer anhaltend auf Erythropoiese-stimulierende Substanzen (ESA) anspricht. Hier könnte der…
Das Risiko für sekundäre maligne Neoplasien bei Überlebenden einer chronisch myeloischen Leukämie (CML) ist unklar. Anhand von Daten des SEER-18-Registers bewerteten nun Wissenschaftler der University of Alabama das Risiko für sowie nachfolgende Outcomes von Zweitkrebserkrankungen bei CML-Überlebenden.
Wissenschaftler vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen haben ein Sortiment von 100 herausragend charakterisierten Krebs-Zelllinien, inklusive T-Zell-, B-Zell- und myeloischer Malignome, zusammengestellt, das die Entwicklung von gezielten Krebstherapien für die „Personalisierte Medizin“ unterstützt.
Die zielgerichtete Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) ist gut etabliert. Dennoch ist ein Rezidiv häufig und der Bedarf an weiteren gut tolerablen Behandlungsoptionen hoch. Der Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor (BTKi) Acalabrutinib könnte hier eine vielversprechende neue Option sein, die auch den direkten Vergleich mit Ibrutinib aus…
Welche genetischen Veränderungen dazu führen, dass es bei der Knochenmarkstransplantation zu Rückfällen kommt, weil Effektorzellen versagen, hat eine internationale Forschergruppe unter Mitwirkung von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums (UK) Essen herausgefunden.
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Vom 18. bis 22. Juni 2019 tagten in Lugano die internationalen Lymphomexperten auf der International Conference on Malignant Lymphoma (ICML). Im Zentrum der Diskussionen stand die Frage, wie man die bei malignen Lymphomen etablierten Therapieregime weiterentwickeln und neue Substanzen integrieren kann. Es wurden zahlreiche aktuelle…