Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

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Brustkrebs-DiagnostikStudie am UKSH weist Erfolg des QuaMaDi-Programms nach

In Schleswig-Holstein bietet das QuaMaDi-Programm Frauen mit unklarem Tastbefund, Symptomen oder erhöhtem Brustkrebsrisiko eine qualitätsgesicherte Brustkrebsdiagnostik. QuaMaDi ergänzt das bundesweit eingeführte Screeningprogramm, das auf Frauen in der Altersgruppe 50 bis 69 beschränkt ist. Wie erfolgreich QuaMaDi ist, hat nun eine umfassende…

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Anthrazykline in Neoadjuvanz lassen oder streichen?3-Jahresüberleben von Patientinnen mit ERBB2-positivem Brustkrebs gleich

Die Primäranalyse der TRAIN-2-Studie konnte bereits zeigen, dass Patientinnen mit ERBB2-positivem Brustkrebs nach einer neodajuvanten Chemotherapie eine hohe pathologische Komplett-Antwort aufwiesen – unabhängig davon, ob sie Anthrazykline dazu erhalten hatten. Diese Follow-up-Analyse nach 3 Jahren bestätigt, dass Anthrazykline bei diesen…

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SABCS 2021Neueste Studiendaten aus der Brustkrebsforschung im Hybrid-Format

Das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) feierte in diesem Jahr Premiere als Hybrid-Event. Die Teilnahme war sowohl persönlich live vor Ort als auch online möglich – eine neue Herausforderung, die wiederum Erfolg hatte. So konnten sich auf diese Weise die weltweit anerkannten Experten auf dem Gebiet der Brustkrebsforschung auch während der…

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MammakarzinomMinoxidil-Therapie gegen anhaltenden Haarverlust

Viele Brustkrebspatientinnen leiden nach einer Chemotherapie unter anhaltendem Haarverlust. Australische Wissenschaftler um Bevin Bhoyrul von Sinclair Dermatology in Melbourne haben sich nun mit der Frage befasst, welche Behandlungsmethode hier erfolgversprechend ist.

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MHH untersucht Prävention von Gebärmutterhalskrebs mit HPV-Selbsttest

Gebärmutterhalskrebs gehört zu den häufigsten Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Fast immer sind Humane Papillomviren, kurz HPV, für Gebärmutterhalskrebs und die entsprechenden Krebsvorstufen verantwortlich. Im Rahmen der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung können Frauen ab dem 20. Lebensjahr einmal jährlich einen Zellabstrich vom…

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Schnellere Sicherheit bei der TumorerkennungVDE Promotionspreis geht in diesem Jahr an die Bergische Universität

Einen Monat nach Ausklang des „Brustkrebsmonats“ Oktober wendet die Bergische Universität den Blick nach vorn: Für die Entwicklung eines neuartigen Mikrochips erhält sie den Promotionspreis des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in NRW: Ein wesentliches Stück Grundlagenforschung, das seine erste konkrete Anwendung zur…

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Brustkrebs-ÜberlebendeSport in der Nachsorge immer nahelegen

Mens sana in corpore sano – auch diese Studie an Brustkrebsüberlebenden belegt den Zusammenhang zwischen Psyche und Körper eindrücklich. Dass regelmäßiger oder zumindest gelegentlicher Sport sich lohnt, zeigte sich nicht nur in den besseren mentalen Outcomes der Frauen, die 5 Jahre nach ihrer Diagnose Angaben zu ihrem Aktivitätslevel machten.

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Erblicher Brustkrebs – Risikogenen auf der Spur

Die Krebsrisikogene BRCA1 und BRCA2 sind zwei gut untersuchte Kandidaten für erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs. Allerdings gibt es eine Vielzahl weiterer und bislang kaum erforschter Risikogene, die ebenfalls eine Krebserkrankung auslösen können. Bundesweit haben sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zusammengeschlossen, um hier…

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Kolorektales KarzinomMütterliche Adipositas erhöht CRC-Risiko bei Nachkommen

Adipositas in der Schwangerschaft kann sich negativ auf Mutter und Kind auswirken. Da sie unter anderem als Risikofaktor für kolorektale Karzinome (CRC) gilt, haben Wissenschaftler aus Houston nun bei erwachsenen Nachkommen von Müttern mit Adipositas während der Schwangerschaft das CRC-Risiko bestimmt.

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GebärmutterkrebsVerbessertes Überleben durch Hysterektomie

Sind Frauen an einem metastasierten Uteruskarzinom erkrankt, profitieren sie nach einer Chemotherapie von einer zusätzlichen totalen abdominalen Hysterektomie. Dies haben Wissenschaftler um Dr. Yuefeng Wang vom West Cancer Center and Research Institute in Memphis in den USA nun herausgefunden.