Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

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Bilaterale OophekrektomieEierstock-Entfernung vor der Menopause beeinträchtigt das Gehirn

Seit über 10 Jahren wird untersucht, ob eine prämenopausale bilaterale Oopherektomie mit Alterungsprozessen im Gehirn assoziiert ist. Bislang sind die Untersuchungsergebnisse kontrovers.  Diese Studiengruppe um Walter Rocca untersuchte nun in einer Fall-Kontrollstudie, was dran ist an kognitiven Einschränkungen nach einem solchen Eingriff und…

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MammakarzinomBewegung hilft gegen Armprobleme nach OP

Brustkrebspatientinnen, die nach einer Radiotherapie oder einer Entfernung der axillären Lymphknoten häufig unter Lymphödemen oder Bewegungseinschränkungen leiden, profitieren von einem frühen Trainingsprogramm. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Julie Bruce von der University of Warwick in Coventry nun durchgeführt haben.

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Kognition bei BrustkrebsAerobic ist ein guter Chemotherapie-Begleiter

Eine Chemotherapie kann sich negativ auf geistige Funktionen auswirken, was auch als Chemobrain bezeichnet wird. Planen und Informationsverarbeitung wird dann schwerer für die Patientin. Gut, dass eine regelmäßige körperliche Aktivität begleitend zur Chemo diese Nebenwirkung messbar lindert.
 

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Aktuelle Informationen des BfArMEingeschränkte Verfügbarkeit von tamoxifenhaltigen Arzneimitteln

Im Januar 2022 wurden dem BfArM über das Lieferengpass Online-Portal die eingeschränkten Verfügbarkeiten für tamoxifenhaltige Arzneimittel in einem Umfang mitgeteilt, die zu einer umgehenden Kritikalitätsprüfung führte. Der Wirkstoff Tamoxifen ist Bestandteil der Liste versorgungsrelevanter Wirkstoffe. Arzneimittel mit diesem Wirkstoff, deren…

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Bipolare StörungenKrebsrisiko steigt – bei Patienten wie auch Geschwistern

Es mehren sich die Hinweise darauf, dass bipolare Störungen häufiger mit Krebserkrankungen einhergehen als bei der Restbevölkerung. Möglicherweise könnte dem eine Überlappung der neurologischen Entwicklung und pathologischer Mechanismen im Embryonalstadium zugrunde liegen. Taiwanesische Forscher haben nun Belege für die familiäre Häufung solch…

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Ovarialkarzinom:Zytoreduktion verbessert Prognose bei Rezidiv 

Mit der Frage, ob die chirurgische Behandlung eines ersten Rezidivs bei Ovarialkrebs nach einem platinfreien Intervall sinnvoll ist, haben sich Wissenschaftler um Philipp Harter von den Kliniken Essen-Mitte befasst.

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OvarialkarzinomProgressionsfreies Überleben unter Olaparib

Mit der Frage nach dem progressionsfreien Überleben unter Olaparib bei Frauen mit Ovarialkarzinom haben sich nun Wissenschaftler um Susana Banerjee vom Institute of Cancer Research in London befasst.

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Therapieresistenz von Brustkrebs, Darmkrebs und Krebs der Bauchspeicheldrüse überwinden

Mit dem Fortschreiten einer Krebserkrankung verändern sich Tumorzellen kontinuierlich, so dass ein Tumor letztendlich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellklone mit unterschiedlichen Eigenschaften besteht – man spricht von „Tumorheterogenität“. Dabei entwickeln die Krebszellen vielfach Resistenz gegen die verfügbaren Therapien. Das…

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PräventionImpfung senkt Zahl von Zervixkarzinomen

Wie wirken sich HPV-Impfungen auf die Zahl diagnostizierter Zervixkarzinome aus? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Peter Sasieni vom Guy's Cancer Centre in London nun befasst.

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Typ-2-DiabetesDiese Frauen öfter auf Brustkrebs screenen

Frauen, die an Brustkrebs erkranken und zeitgleich einen Typ-2-Diabetes aufweisen, haben eher eine schlechte Prognose als Frauen ohne weitere Stoffwechselerkrankung. Ob der Diabetes tatsächlich mit aggressiveren Tumor-Charakteristika zum Diagnosezeitpunkt assoziiert ist, hat nun eine internationale Forschergruppe analysiert.