Zu den hämatoonkologischen Erkrankungen gehören alle Krebserkrankungen, die das Blutbild betreffen. Dies sind allen voran Leukämien und Lymphome. In Deutschland erkrankten 2019 über 12.500 Personen an Leukämien, wobei die Chronische lymphatische Leukämie die häufigste Form mit 37% aller neu diagnostizierten Fälle darstellt. Maligne Erkrankungen des lymphatischen Systems sind eher seltene Krebserkrankungen – so erkrankten 2019 1109 Frauen und 1422 Männer an Morbus Hodgkin bzw. 8013 und 10.323 an Non-Hodgkin-Lymphomen. Zu den bekanntesten bösartigen Tumorerkrankungen aus der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome zählt dabei das Multiple Myelom – eine Erkrankung, bei der in den letzten Jahren ein gesteigertes Forschungsinteresse zu beobachten ist. 

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IASLC-Kongress 2019Die Zukunft der Lungenkarzinomtherapie

Die 20. World Conference on Lung Cancer (WCLC) der International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) fand vom 7. bis 10. September 2019 in Barcelona statt. Sie ist die weltweit größte Tagung für Spezialisten aus den Bereichen der Lungenkrebsforschung und der Thoraxonkologie. Unser Partnerportal hematooncology.com präsentiert nun einen…

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Chemotherapie bei hämatologischen MalignomenDepressionen verkürzen Überleben

Depressionen sind häufige Begleiter einer Krebserkrankung. Jetzt erfasste ein Forscherteam aus Japan bei Patienten mit hämatologischen Malignomen die Auswirkung depressiver Symptome auf das Gesamtüberleben – und zwar vor, während und nach einer Chemotherapie.

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LeukämieTagraxofusp erzielt hohe Ansprechraten bei BPDCN

Tagraxofusp wurde im Dezember 2018 zur Behandlung der blastischen plasmozytoiden dendritischen Zellneoplasie (BPDCN) zugelassen. Ausschlaggebend hierfür waren die Ergebnisse einer multizentrischen Studie, in der das Fusionsprotein bei BPDCN-Patienten eine Gesamtansprechrate von 90% erreichte.

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KongressberichtAML: tiefe Gensequenzierung vor HSCT erklärt Rezidivrisiko

Die allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) ist für einige Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) und Remission nach initialer Chemotherapie eine kurative Therapie, aber nicht für alle. Häufiger Grund ist ein Rezidiv, das sich in der sehr tiefen Gensequenzierung mit dem Next Generation Sequencing (NGS) schon vor HSCT…

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KongressberichtCLL: zielgerichtete Therapiekombination für begrenzte Zeit

Bislang ist der Standard bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) und Komorbidität eine Chemoimmuntherapie von festgelegter Dauer oder eine unbefristete zielgerichtete Therapie. Die Kombination von Venetoclax und Obinutuzumab ermöglicht auch bei zielgerichteter Therapie eine begrenzte Behandlungsdauer bei diesen Patienten, wie die…

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LeukämieKrebsstammzellen für das Immunsystem sichtbar machen

Leukämie-Stammzellen schützen sich vor der Immunabwehr, indem sie ein Zielmolekül der Killerzellen von ihrer Oberfläche verschwinden lassen. Doch dieser Schutzmechanismus lässt sich mit Medikamenten überwinden. Welche neuen Therapieansätze sich daraus möglicherweise ableiten lassen, beschreiben Wissenschaftler aus Basel, Tübingen und Heidelberg.

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KongressberichtNon-Hodgkin-Lymphome: Resistenz mit CD47-Antikörper überwinden

Bei Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) ist die Chemotherapie im Allgemeinen eine effektive Therapie. Bei Auftreten einer Resistenz ist die Prognose allerdings schlecht. Mit dem CD47-Antikörper Hu5F9 könnte es gelingen, die Blockade der Phagozytose als einen wichtigen Resistenzmechanismus der Lymphomzellen zu überwinden.

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ALLWie wirkt sich die Therapie auf das Nervensystem aus?

Viele Erwachsene, die im Kindesalter eine Chemotherapie wegen einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) erhalten hatten, kämpfen mit Spätfolgen. Dazu zählt die periphere Neuropathie, die laut einer aktuellen Studie Ausdauer, Mobilität und Lebensqualität langfristig beeinträchtigen kann.

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CMLFür welche Zweitkrebserkrankungen gibt es erhöhte Risiken?

Das Risiko für sekundäre maligne Neoplasien bei Überlebenden einer chronisch myeloischen Leukämie (CML) ist unklar. Anhand von Daten des SEER-18-Registers bewerteten nun Wissenschaftler der University of Alabama das Risiko für sowie nachfolgende Outcomes von Zweitkrebserkrankungen bei CML-Überlebenden.

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Blutkrebsforschung durch innovative Zellmodelle verbessern

Wissenschaftler vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen haben ein Sortiment von 100 herausragend charakterisierten Krebs-Zelllinien, inklusive T-Zell-, B-Zell- und myeloischer Malignome, zusammengestellt, das die Entwicklung von gezielten Krebstherapien für die „Personalisierte Medizin“ unterstützt.

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KongressberichtCLL: neuer Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer in allen Linien am Start

Die zielgerichtete Therapie der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) ist gut etabliert. Dennoch ist ein Rezidiv häufig und der Bedarf an weiteren gut tolerablen Behandlungsoptionen hoch. Der Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitor (BTKi) Acalabrutinib könnte hier eine vielversprechende neue Option sein, die auch den direkten Vergleich mit Ibrutinib aus…

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Wie es zu Leukämie-Rückfällen kommt

Welche genetischen Veränderungen dazu führen, dass es bei der Knochenmarkstransplantation zu Rückfällen kommt, weil Effektorzellen versagen, hat eine internationale Forschergruppe unter Mitwirkung von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums (UK) Essen herausgefunden.

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ICML 2019Reevaluierung bestehender Regime, Entwicklung neuer Therapiemodalitäten

Vom 18. bis 22. Juni 2019 tagten in Lugano die internationalen Lymphomexperten auf der International Conference on Malignant Lymphoma (ICML). Im Zentrum der Diskussionen stand die Frage, wie man die bei malignen Lymphomen etablierten Therapieregime weiterentwickeln und neue Substanzen integrieren kann. Es wurden zahlreiche aktuelle…