Patienten mit Lymphknotenmetastasen eines unbekannten Tumors im Kopf-Hals-Bereich haben nach neuen Erkenntnissen von Leipziger Wissenschaftlern die Chance auf eine individuellere Behandlung und ein längeres Leben. Im Universitären Krebszentrum Leipzig (UCCL) ist es den Experten gelungen, die Diagnostik und Therapie des sogenannten CUP-Syndroms im…
Nehmen Menschen, die an Krebs erkrankt sind, ASS ein, kann dies die Mortalitätsrate signifikant senken. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Peter Elwood von der Cardiff University durchgeführt haben.
Veränderungen der DNA-Methylierung spielen bei der Entstehung von Krebserkrankungen eine Rolle. So weisen Tumorzellen oft Methylierungsmuster auf, die von denen gesunden Gewebes abweichen. Eine interdisziplinäre Studie des Universitätsklinikum Frankfurt hat nun bestimmte epigenetische Muster bei Patientinnen und Patienten mit metastasiertem…
An der neu eingerichteten Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg wird erforscht, wie sich Gesundheit und Wohlbefinden von Medizinstudierenden fördern lassen, um Risikofaktoren der ärztlichen Gesundheit wie Depressionen und Burn-out vorzubeugen. Die von der VW-Stiftung mit 700.000 Euro geförderte Studie erhebt mithilfe eines Fragebogens…
Kann eine Prostatabestrahlung das Risiko für hämatologische Sekundärtumore steigern? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Dr. Xiaofei Mo von der Soochow Universität im chinesischen Changzhou befasst.
Wie hoch ist das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen bei Brustkrebspatientinnen infolge der Krebsbehandlung? Mit dieser Frage haben sich nun Wissenschaftler um Dr. Lindsay Puckett vom Medical College of Wisconsin in Milwaukee befasst.
Die AkdÄ sieht für Enzalutamid (Xtandi®) zur Behandlung erwachsener Männer mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC) in Kombination mit einer Androgenentzugstherapie (ADT) gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie Docetaxel mit oder ohne Prednison oder Prednisolon in Kombination mit ADT einen Anhaltspunkt für einen nicht…
Die Therapie des Rektumkarzinoms zielt darauf ab, das Risiko für Lokalrezidive und Fernmetastasen zu reduzieren sowie den Sphinkter und nach Möglichkeit auch das Organ zu erhalten. Bei Hochrisikotumoren kann eine totale neoadjuvante Therapie die Erfolgsaussichten verbessern.
Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg konnten erstmals die Entstehung von erblichem Darmkrebs mit einer Schutzimpfung hinauszögern. Mäuse mit einer erblichen Veranlagung für Darmkrebs überlebten nach Impfung signifikant länger als ungeimpfte Artgenossen. Eine Kombination der Impfung mit einem…
hematooncology.com
Mit freundlicher Unterstützung von hematooncology.com
Die Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) fand vom 16. bis 21. September aufgrund der anhaltenden Pandemielage erneut virtuell statt. Dabei stand den Teilnehmern wieder ein umfangreiches digitales und interaktives Programm zur Verfügung, um die neuesten Fortschritte in der Krebstherapie zu erörtern. Es boten sich zahlreiche…
Das Interesse an neuen Therapeutika gegen die Metastasierung von Krebszellen ist ungebrochen. Wie das Team um Prof. Burkhard Hinz vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie im Rahmen eines DFG-geförderten Projekts nun zeigen konnte, bewirkt das „small molecule" JZL184, ein Hemmer des Enzyms Monoacylglycerollipase, eine antimetastatische und…
Bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) besteht zum Diagnosezeitpunkt häufig schon ein fortgeschrittenes Stadium. Ziel der multizentrischen Studie AHELP war es nun, die Wirksamkeit und Sicherheit von Apatinib bei bereits vorbehandelten Patienten zu bewerten.
Ende Juli wurde die aktualisierte S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie von Gliomen (Hirntumoren) im Erwachsenenalter auf dgn.org und bei der AWMF veröffentlicht [1]. Die unter der Federführung von Prof. Dr. Wolfgang Wick, Heidelberg, aktualisierte Leitlinie umfasst alle wichtigen Informationen zu Diagnostik, Therapie, Nachsorge und…
Darmkrebs ist deutschlandweit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Nicht selten bilden Tumoren des Darms gefährliche Metastasen in anderen Organen aus. Ein Team unter Leitung von Wissenschaftlern am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden und Heidelberg und vom Deutschen…
Forscher aus dem Universitätsklinikum Ulm möchten herausfinden, welche molekular-genetischen Fehlregulationen des NOTCH-Signalweges die Entstehung einer Chronisch Lymphatischen Leukämie begünstigen. Gefördert wird das Forschungsvorhaben von der Deutschen Krebshilfe mit 430 000 Euro. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, prognostische Marker zu…