Forschende des MDC, des BIH und der Charité haben Methoden entwickelt, um Proteine in fixierten Proben von Krebsgeweben umfassend zu analysieren. Wie das Team in „Nature Communications“ berichtet, lassen sich damit neue Erkenntnisse über die Krankheitsabläufe bei verschiedenen Krebsarten gewinnen.
Eine atrophische Gastritis (AG) und intestinale Metaplasie (IM) bergen das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Daher bedarf es der Entwicklung neuer Strategien gegen AG/IM, um die Magenkrebsinzidenz zu reduzieren. Ein Kandidat könnte Rebamipid sein.
Eine Studie des Universitätsklinikums Ulm zur akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) hat nachgewiesen, dass bestimmte Mikro-RNAs (miRs) die Vermehrung von Blutkrebszellen hemmen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin konnten dabei zeigen, dass diese Mikro-RNAs spezielle Zellzyklusregulatoren…
Der Bau des neuen Prostatakrebszentrums im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) schreitet voran. Am Donnerstag wurde in Beisein der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) das Richtfest der neuen Martini-Klinik gefeiert. Die Fertigstellung des 17 000 Quadratmeter großen Neubaus mit 100 Betten und acht Operationssälen ist für 2023…
Eine unterstützende Immuntherapie verbessert die Prognose bei Patienten mit klarzelligem Nierenzellkarzinom mit mittlerem bis hohem Risiko. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Wissenschaftler um Toni K. Choueiri vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston.
Die Präklinische Bildgebung und Radiopharmazie des Universitätsklinikums Tübingen und ImaginAb, ein weltweit führendes US-amerikanisches Biotech-Unternehmen, kooperieren auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie. Die Zusammenarbeit sieht vor, dass ImaginAb dem Universitätsklinikum Tübingen seine CD8 ImmunoPET Substanz zur Verfügung stellt.
Menschen mit unheilbaren Krebserkrankungen profitieren von einer guten palliativmedizinischen Unterstützung. Wissenschaftler um Florian Lordick vom Universitären Krebszentrum Leipzig haben 500 Patienten zwischen 25 und 89 Jahren ein Jahr lang begleitet.
Patientinnen, die ihre Brust durch Brustkrebs oder eine andere schwere Erkrankung verloren haben, können diese heute dank Implantaten dauerhaft und kosmetisch unauffällig rekonstruieren lassen. Die heute üblichen Silikonimplantate rufen jedoch nicht selten Abwehrreaktionen des Körpers hervor und können im schlimmsten Fall sogar reißen.
Zu einem der häufigsten Probleme, die nach einer Brust-Rekonstruktion auftreten können, zählt die Mamillen-Areolen-Komplex(MAK)-Nekrose. Anhand eines Fallbeispiels zeigte Dr. Neeb bei einer Patientin mit BRCA-Mutation, die sich einer nipple-sparing Mastektomie unterzogen hatte, wie sich nach der OP bereits per Blickdiagnose zeigte, dass der MAK…
Prof. Dr. Julia Mayerle von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am LMU Klinikum München und ihre Mitarbeiter Dr. Ujjwal Mukund Mahajan und Dr. Qi Li haben eine neue Strategie für die zielgerichtete Behandlung des Pankreaskarzinoms entwickelt.
Die sogenannte CAR-T-Zelltherapie gilt als ein Durchbruch der Immun- und Gentherapie gegen diverse Formen der Leukämie („Blutkrebs“). Doch gegen „solide“ Tumoren wie Brust-, Prostata-, Lungen-, Leber-, Bauchspeicheldrüsen- oder Darmkrebs wirken sie nicht.
Der Zusammenhang zwischen der Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und Magenkrebs wird immer wieder diskutiert. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Korea in einer Region mit hohem Magenkrebsrisiko die Assoziation des Risikos mit PPI im Vergleich zu H2-Rezeptor-Antagonisten (H2RA).
Wissenschaftler des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Universität Heidelberg haben einen wichtigen Schlüssel zur aggressiven Ausbreitung von Neuroblastomen gefunden: FOXR2 heißt das Protein, das auch Rückschlüsse auf den Krankheitsverlauf bei diesen häufigen kindlichen Tumoren zulässt.…
Seltene Krebsarten sind oft schwer zu behandeln. Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und Dresden konnten erstmals belegen, dass Betroffene mit seltenen Tumorerkrankungen von einer umfassenden molekularen Analyse profitieren.
Seit vergangenem Jahr bietet die Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des Uniklinikums Würzburg Patienten mit gutartiger Prostatavergrößerung die Holmium-Laser-Enukleation an. Das hierbei eingesetzte System mit Pulsmodulation gilt als Spitzentechnologie in der urologischen Laserchirurgie.