Krebserkrankungen sind nicht nur die zweithäufigste Todesursache und verantwortlich für einen erheblichen Verlust an Lebensqualität der Patienten. Sie haben für die Betroffenen auch weitreichende sozioökonomische Folgen.
Dass zu viel Sitzen der Gesundheit schadet, wurde schon häufiger untersucht. Einmal mehr weisen Wissenschaftler aus Seoul nun in einer Metaanalyse auf einen Zusammenhang zwischen „zu viel Sitzen“ bei der Arbeit und einem erhöhten Risiko für Darmkrebs hin.
Mit einer Fördersumme in Höhe von 1,2 Millionen Euro finanziert die Bad Kreuznacher Sophia-Kallinowsky-Stiftung eine Professur im Kinderonkologischen Zentrum der Universitätsmedizin Mainz. Im Rahmen der Stiftungsprofessur sollen personalisierte, innovative Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen weiterentwickelt…
In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 17.000 junge Erwachsene im Alter von 15 bis 39 Jahren an Krebs. Dies ist mit großen psychischen Belastungen und Herausforderungen verbunden. Das Mentorenprogramm Peer2Me setzt nun auf die gegenseitige Hilfe der Betroffenen: Junge Patienten, die ihre Erkrankung überstanden haben, werden zu Mentoren für akut…
Die Überwindung von Therapieresistenzen beim Leberzellkarzinom stand im Fokus einer Studie, die Wissenschaftler um Dr. Daniel Dauch und Prof. Dr. Lars Zender vom Universitätsklinikum Tübingen nun durchgeführt haben.
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) die S3-Leitlinie zum hepatozellulären Karzinom aktualisiert und um die Tumorentität der biliären Karzinome erweitert. Somit gibt es nun erstmals S3-Leitlinienempfehlungen zu biliären…
Frauen, die bereits an einem Mammakarzinom erkrankt waren, haben nach überstandener Krebserkrankung ein höheres Infertilitätsrisiko als Frauen, die noch nie an Krebs erkrankt waren. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das Team um Maria Velez vom Kingston General Hospital der Queen’s University in Kanada nun durchgeführt hat.
Die Substanz Cannabidiol (CBD) ist ein weit verbreitetes Nahrungsergänzungsmittel und Lifestyle-Produkt – beispielsweise zur Therapie von entzündungsbedingten Erkrankungen. Nun haben Forscher*innen des LMU Klinikums „eindeutige Beweise für den tumorbekämpfenden Effekt“ von hochreinem CBD bei grundlagenwissenschaftlichen Modellen für bösartige…
Widersprüchliche Studienergebnisse zum Lungenkrebsrisiko bei Frauen, die niemals geraucht hatten, und ihren reproduktiven Faktoren führten bei den Autoren dieser Arbeit dazu, sich einer prospektiven Kohortenstudie zu widmen. So stellten sie fest, dass das Risiko für Adenokarzinome der Lunge erhöht war, wenn die Fertilitätsspanne bei 36 Jahren oder…
Die Diagnostik von Brustkrebs zu verbessern, ist das erklärte Ziel der beiden Richtzenhain-Preisträger 2020, Sebastian Bickelhaupt und Paul Jäger. Die beiden Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum passten die diffusionsgewichtete Magnetresonanztomografie (MRT) speziell für die Untersuchung der Brust an und kombinierten die Bildgebung…
Am Universitätsklinikum Tübingen startete im Mai Phase I der klinischen Studie im Kampf gegen das Glioblastom, das zu den aggressivsten soliden Tumoren gehört. Dieser Tumor tritt im Zentralnervensystem auf und ist nach derzeitigem Forschungsstand nicht heilbar. Das multidisziplinäre Studienteam unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Ghazaleh…
Sonnenschutzcremes können Stoffe enthalten, die sich mit zunehmender Alterung des Produktes zu möglicherweise krebserregenden Stoffen zersetzen. Die Konsequenz daraus ist nach Meinung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), dass die Hersteller dieser Produkte die Auswahl der verwendeten UV-Filter kritisch überprüfen und die…
Versagen vorherige Therapien, kommt bei Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs die Fixkombination Trifluridin/Tipiracil infrage. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Japan die Sicherheit und Aktivität von Trifluridin/Tipiracil in Kombination mit dem VEGFR-Hemmer Ramucirumab.
Mal hü, mal hott: Ein- und derselbe Proteinkomplex ruft bei verschiedenen Krebsarten gegensätzliche Wirkungen hervor. Das hat eine Forschungsgruppe aus der Medizin herausgefunden, als sie den Proteinkomplex Immunoproteasom studierte.
Unser Genom trägt mobile genetische Elemente, sogenannte LINE-1 (L1)-Retrotransposons, die sich auf den Chromosomen ausbreiten. Solche L1-Neuinsertionen können zur Entstehung von Leberkrebs beitragen, der häufig durch chronische Infektionen durch das Hepatitis-B- (HBV) oder Hepatitis-C-Virus (HCV) hervorgerufen wird. Wie Forscherinnen und Forscher…