Für die Krebsforschung haben Ulmer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Bauchspeicheldrüsen-Organoide im Labor gezüchtet. Anhand dieser Modelle aus Stammzellen wollen die Forschenden die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs nachvollziehen. Dadurch erhoffen sie sich neue, patientenspezifische Behandlungsansätze. Zudem könnten diese „duktalen…
Nach positivem fäkal-immunologischen Test (FIT) sollte man laut einer Studie aus Italien die Koloskopie auf keinen Fall versäumen. Denn bei Personen, die sich nach positivem Test keiner Koloskopie unterzogen hatten, war das Mortalitätsrisiko aufgrund von Darmkrebs etwa doppelt so hoch wie bei Personen, die zur Koloskopie gegangen sind.
Diagnose Brustkrebs: Rund 88 Prozent der Patientinnen überleben die gefährliche Krankheit in den ersten fünf Jahren. Für die Rückkehr in die Normalität ist der Beruf wichtig. Forschende der Universität Bonn und der Deutschen Krebsgesellschaft haben untersucht, wie zufrieden ehemalige Patientinnen mit der Entwicklung ihrer Erwerbstätigkeit über…
Erhalten Patienten, die an metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs erkrankt sind, zusätzlich zur Immuntherapie mit einem PD-1-Blocker eine Strahlentherapie, zeigen sich im Vergleich zu Lungenkrebspatienten, die lediglich eine Immuntherapie erhalten haben, signifikante Unterschiede im Gesamtüberleben. Menschen, die eine kombinierte Therapie…
Eine klinische Studie prüft einen neuartigen Wirkstoff für die Krebsimmuntherapie. Dabei hemmt ein kleines Molekül ein Enzym namens MALT1, das eine entscheidende Rolle bei der Unterdrückung von Immunreaktionen spielt. Präklinische Studien zeigten, dass das Hemmen von MALT1 zu einer Reaktivierung und Verstärkung der Immunantwort gegen Tumorzellen…
Für die Wahl der richtigen Therapie spielt das Wissen bezüglich der Metastasierung bei Brustkrebs eine entscheidende Rolle. Wissenschaftler um Hong Pan von der Nanjing Medical University in China haben untersucht, inwieweit es Unterschiede beim Überleben von Patientinnen mit Brustkrebs mit Knochen- oder distalen Lymphknotenmetastasen (DLNM) zu dem…
Die molekulare Diagnostik soll dabei helfen, präzisere Behandlungsformen für Krebspatienten zu finden. Wissenschaftler und Ärzte am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben im Rahmen der CATCH-Studie die genetischen Veränderungen bei…
Immer mehr junge Menschen erkranken an Darmkrebs. Gefährdet scheinen insbesondere Frauen unter 50 mit einem hyperinsulinämischen Lebensstil zu sein. Das ergab nun eine prospektive Kohortenstudie mit über 94.000 Frauen.
Neuroendokrine Tumoren sind gut- oder bösartige Geschwülste, die zwar sehr selten sind, aber immer häufiger auftreten. Sie entwickeln sich aus hormonproduzierenden (neuroendokrinen) Zellen, die im ganzen Körper auftreten können. Das Zentrum für Neuroendokrine Tumoren am Universitätsklinikum Tübingen (NET) wurde nun von der European Neuroendocrine…
Fünf Jahre nach der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs ist nur noch weniger als jeder zehnte Betroffene am Leben. Jetzt haben Forschende der Ulmer Universitätsmedizin einen Zusammenhang zwischen der Überlebensdauer dieser Patientinnen und Patienten und dem zellulären RINT1-Level hergestellt: So verlangsamt ein Herunterregulieren dieses Proteins das…
Ein Tumorlysesyndrom (TLS) ist ein bekanntes Risiko von Venetoclax (Venclyxto®). Bei mit Venetoclax behandelten Patienten wurden tödlich verlaufende TLS-Fälle berichtet – auch bei Behandlung mit niedrigster Einzeldosis im Rahmen der Aufdosierung und bei niedrigem bis mittlerem TLS-Risiko.
Seit 2002 bieten die gesetzlichen Krankenkassen die Darmspiegelung als primäre Screening-Untersuchung an, mit der Darmkrebs und Vorstufen entdeckt werden können. Damit kann die Zahl der Neuerkrankungen gesenkt und die Heilungschance verbessert werden. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum berechneten nun die Entwicklung der…
Mit dem Nutzen einer Genomsequenzierung für die Behandlung bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) und beim myelodysplastischen Syndrom (MDS) und der Frage, ob sich eine Genomsequenzierung in den klinischen Ablauf integrieren lässt, haben sich Wissenschaftler um David Spencer von der Washington University School of Medicine nun befasst.
Sauerstoffradikale im Körper gelten gemeinhin als gefährlich, denn sie können so genannten oxidativen Stress auslösen, der mit der Entstehung vieler chronischer Krankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen in Zusammenhang gebracht wird.
Nach der Brustkrebs-OP wird in der Regel zusätzlich zur Bestrahlung der gesamten Brust die unmittelbare Umgebung des entfernten Tumors gesondert intensiv bestrahlt. Diese „Boost“-Bestrahlung muss allerdings nicht zwangsläufig – wie bisher empfohlen – im Anschluss an die mehrwöchige Bestrahlung stattfinden.