Im vergangenen Jahr verzeichnete die Deutsche Krebshilfe 129,3 Millionen Euro an Einnahmen und konnte 132 neue Projekte und Initiativen auf den Weg bringen. „Trotz der zahlreichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war das Engagement der Bürgerinnen und Bürger für ihre krebskranken Mitmenschen auch 2020 ungebrochen“, resümiert Gerd…
Kohortenstudien bescheinigten der brusterhaltenden Therapie (BCS) ein besseres Gesamt- und brustkrebsspezifisches Überleben – im Vergleich zur Mastektomie (Mx). Allerdings war aufgrund der zugrundeliegenden Daten unklar, ob diese Vorteile nicht durch Störfaktoren wie sozioökonomischer Status und Morbidität begünstigt wurden. Nun hat eine…
In einer Zusammenarbeit mit der Fakultät Statistik der TU Dortmund und der Universitätsfrauenklinik Mainz hat ein Forschungsteam am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) einen Test entwickelt, mit dem der Therapieerfolg bei Brustkrebs vorhergesagt werden kann.
Wie verbreitet ist der Gebrauch von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) unter Krebspatienten? Genau dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Frankreich bei knapp 1.000 Patienten an 4 Krebszentren nach und stellten fest, dass mehr als ein Viertel davon Gebrauch nimmt.
Erkranken Krebspatienten an COVID-19, haben sie ein höheres Risiko, daran zu versterben als Menschen ohne Krebserkrankungen. Betroffen sind insbesondere Menschen, die zum Zeitpunkt der Infektion eine Chemotherapie machen, Patienten mit hämatologischen Tumoren und Menschen mit Metastasen.
Etwa vier Prozent aller im vergangenen Jahr erstmals festgestellten weltweiten Krebserkrankungen könnten nach Einschätzung einer Expertenkommission mit dem Konsum von Alkohol zusammenhängen. Das Team um Harriet Rumgay von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon präsentiert seine Studie im Journal «The Lancet Oncology».
Insbesondere aufgrund später Schwangerschaften kommt es währenddessen häufiger auch zu Brustkrebsdiagnosen. Wissenschaftler der McGill University in Montreal, Kanada, haben sich nun mit der Frage befasst, welche Folgen die Diagnose für Mütter und Kinder hat.
Bestimmte Stoffwechselprodukte von Bakterien aus dem Darm machen Immunzellen aggressiver. Das zeigt eine neue Studie der Universitäten Würzburg und Marburg. Die Erkenntnisse könnten helfen, Krebstherapien zu verbessern.
Seit Juli dieses Jahres stärkt eine neue Professur für Onkologische Viszeralchirurgie die Würzburger Universitätsmedizin bei der Therapie und Erforschung von Tumorerkrankungen im Bauchraum. Besetzt wurde sie mit Armin Wiegering.
Bei Harnwegskrebs-Patienten mit einem hohen Rückfallrisiko kann sich nach einer Operation eine unterstützende, adjuvante Immuntherapie mit einem PD1-Blocker lohnen. Zu diesem Ergebnis sind US-Wissenschaftler gekommen.
Wie kann die Prognosebewertung und Therapieentscheidung bei Patienten mit Seminom, dem bösartigen Keimzelltumor der Hoden, individualisiert werden? Ein Forscherteam am Universitätsklinikum des Saarlandes will dafür eine microRNA-Signatur als Biomarker etablieren, unter Leitung von Medizin-Professorin Kerstin Junker und Privatdozentin Dr. Julia…
Laborautomatisierung des Fraunhofer IPA soll einer gentechnischen Krebstherapie den Weg ebnen, die individuell auf Patienten zugeschnitten ist. Präparate, die heute nur in kleinen Mengen mit viel Handarbeit in Labors gewonnen werden, könnten künftig aus »Minifabriken« kommen. Partner des vom baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums mit über…
Die UK Collaborative Trial of Ovarian Cancer Screening (UKCTOCS) Studie hatte zum Ziel, die Sterblichkeit für Patientinnen, die an einem Ovarialkarzinom erkranken, zu senken. Klappen sollte das mit dem Mittel des Screenings, kombiniert mit den bis 2011 aktuellsten Therapieoptionen. Nun müssen die Autoren bei ihrer finalen Bewertung ihrer Ergebnisse…
Mit Blei belastete Lebensmittel gelten als große Gesundheitsgefahr – nicht nur für Säuglinge und Kleinkinder. Die EU verschärft jetzt Grenzwerte. Grund sind beunruhigende Erkenntnisse.
Die Augenklinik der Universitätsmedizin Rostock setzt Maßstäbe in der Früherkennung von Augentumoren. Mit einem nagelneuen Diagnostik-Gerät können Tumoren und auch Gefäßerkrankungen in der Netzhaut jetzt noch besser erkannt werden. Das Gerät verfügt über die derzeit modernste und leistungsfähigste Bildgebung auf dem Markt.