Krebspatienten sprechen unterschiedlich gut auf Therapien an. Wie erfolgreich die klassischen Behandlungsmethoden sind, beruht möglicherweise auf der Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm. Darauf deuten Ergebnisse von Forschern aus Jena und Hongkong hin. Für ihre Studie untersuchten sie acht verschiedene Krebsarten.
Bislang existiert nur eine einzige Phase-3-Studie, welche den Vorteil des alpha-emittierenden Radioisotopes Radium-223 im Vergleich zur Standardtherapie gezeigt hat. Doch gibt es einen Unterschied zwischen alpha- und beta-emittierenden Radioisotopen bei der Therapie des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms?
Leukämie entsteht durch die unkontrollierte Vermehrung unreifer Blutzellen. Das Zellwachstum benötigt viel Energie, die vor allem durch den Zuckerstoffwechsel bereitgestellt wird. Forschern vom LMU Klinikum und dem Deutschen Krebskonsortium DKTK ist es nun in einem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojekt gelungen, die…
Die Versorgung von Patienten mit onkologischen Erkrankungen, die sich mit COVID-19 infiziert haben, wird in den letzten Tagen in der Öffentlichkeit mit Sorge diskutiert. Auslöser war eine verkürzte mediale Darstellung über eine Häufung infizierter Patienten im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg.
Der krebsbedingte Muskelschwund ist eine komplexe Stoffwechselkrankheit, die sich durch starke Abmagerung auszeichnet. Sie ist für etwa ein Drittel aller krebsbedingten Todesfälle weltweit verantwortlich. Bisher gibt es hierfür keine wirksame Therapie. Eine Forschergruppe vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in…
Der Gebrauch von Antibiotika zum Zeitpunkt einer Chemotherapie wurde bereits mit nachteiligen Ergebnissen in Verbindung gebracht. Jetzt bestimmten Wissenschaftler aus Kanada, wie sich ein Antibiotikagebrauch vor und während der Chemotherapie auf das Überleben von Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom auswirkt.
Der neue wissenschaftliche Vorstand des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), Sebastian Schmidt, will verstärkt zu neuen Bestrahlungsmethoden gegen Krebs forschen.
Wie unterscheidet sich die Behandlung von Patientinnen mit genetischen Mutationen bei Brustkrebs? Erhalten beispielsweise jene mit BRCA1/2-Mutationen eine andere Therapie als jene ohne Mutation? Das wollten Alison Kurian und Kollegen in einer retrospektiven Kohortenstudie herausfinden.
Während derzeit die ganze Welt der Entwicklung eines Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 entgegenfiebert, werden andere, längst verfügbare Impfungen nicht in ausreichendem Maße wahrgenommen: So etwa die HPV-Impfung, die vor einer Infektion mit den wichtigsten krebsverursachenden Typen der humanen Papillomviren schützt – und damit der Entwicklung von Krebs…
Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg wollen die Vorsorge von Darmkrebs weiter verbessern und vereinfachen. Die Deutsche Krebshilfe fördert zwei Projekte des DKFZ mit insgesamt rund 893.000 Euro.
Kann der Geruchsinn bei Patienten mit Glioblastom zur Prognoseabschätzung herangezogen werden? Wissenschaftler aus Deutschland untersuchten jetzt in einer Pilotstudie, ob die olfaktorische Funktion als prognostischer Marker für das Überleben geeignet ist.
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Cyproteronacetat wurde über das Auftreten von einzelnen und multiplen Meningeomen berichtet. Das Risiko steigt mit zunehmender kumulativer Dosis.
Thomas Blankenstein erhält für seine Krebsforschung einen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Der MDC-Forscher untersucht, ob T-Zellen durch Immunüberwachung die Krebsentstehung kontrollieren können. Nun schlägt er ein neues Forschungsmodell vor.
Bei Neurofibromatose Typ 2 bilden sich gutartige Hirntumoren beidseitig am Hör- und Gleichgewichts-Nerv (sog. Vestibularis-Schwannome). Wenn diese wachsen, kann es zunehmend zu Tinnitus und Schwindel, sogar Hörverlust kommen. Die Therapie erfolgt meist mikrochirurgisch oder mit Strahlentherapie (Radiochirurgie und stereotaktische Radiotherapie).…
Gerade ältere Patienten kämpfen häufig mit toxischen Nebenwirkungen einer Krebschemotherapie. Ein hoher BMI und normale Albuminwerte könnten jedoch schützen, wie Wissenschaftler aus den USA jetzt berichten.