Seit Juli dieses Jahres stärkt eine neue Professur für Onkologische Viszeralchirurgie die Würzburger Universitätsmedizin bei der Therapie und Erforschung von Tumorerkrankungen im Bauchraum. Besetzt wurde sie mit Armin Wiegering.
Darmkrebs ist keine Alte-Leute-Krankheit, denn betroffen sind immer häufiger auch jüngere Erwachsene. Eine US-amerikanische Beobachtungsstudie untersuchte nun, wie sich chirurgische Eingriffe auf das Überleben bei unter 50-Jährigen mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) auswirken.
Verschiedene Studien legen nahe, dass die primäre Tumorlokalisation (PTL) beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) ein möglicher prognostischer und prädiktiver Parameter ist. Wissenschaftler von der Mayo-Klinik in Rochester untersuchten nun die Auswirkung der PTL auf das Gesamt- und progressionsfreie Überleben bei über 9.000 Patienten.
Warum profitieren Patienten mit Hepatitis C und fortgeschrittenem Leberkrebs besonders von einer Therapie mit einem Proteinkinasehemmer? Dieser Frage sind Wissenschaftler von der Universität in Liverpool nachgegangen.
Das „New England Journal of Medicine“ berichtet über den erfolgreichen Einsatz einer adjuvanten Immuntherapie als eine neue und erfolgversprechende Behandlungsoption für Patienten mit wiedergekehrtem Speiseröhren- oder oberen Magen-Krebs. Dabei handelt es sich um Ergebnisse der Phase III-Studie CheckMate 577. Die neue Therapie hat nun die…
Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Frankfurt konnten einen neuen Mechanismus entschlüsseln, wie Darmkrebszellen dem Zelltod entkommen. Das Enzym Transglutaminase 2 ist in Darmkrebszellen besonders aktiv und hemmt den Tumorsuppressor p53. Die direkte Bindung von Transglutaminase 2 an p53 blockiert dessen Funktion. Durch die…
Bei gastrointestinalen Symptomen gleich koloskopieren oder erst beobachten? Eine spanische Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass diese Entscheidung mittels immunologischem Stuhltest (FIT) in der Primärversorgung gut abgeschätzt werden kann.
Eine atrophische Gastritis (AG) und intestinale Metaplasie (IM) bergen das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Daher bedarf es der Entwicklung neuer Strategien gegen AG/IM, um die Magenkrebsinzidenz zu reduzieren. Ein Kandidat könnte Rebamipid sein.
Prof. Dr. Julia Mayerle von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am LMU Klinikum München und ihre Mitarbeiter Dr. Ujjwal Mukund Mahajan und Dr. Qi Li haben eine neue Strategie für die zielgerichtete Behandlung des Pankreaskarzinoms entwickelt.
Der Zusammenhang zwischen der Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und Magenkrebs wird immer wieder diskutiert. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Korea in einer Region mit hohem Magenkrebsrisiko die Assoziation des Risikos mit PPI im Vergleich zu H2-Rezeptor-Antagonisten (H2RA).
Jährlich sterben mehr als 220.000 Menschen in Deutschland an Krebs – Tendenz steigend. Etwa 90% dieser Todesfälle werden durch Metastasen verursacht. Besonders viele Metastasen entstehen und wachsen in der Leber. Eine wichtige Rolle innerhalb dieser Tumor-Mikroumgebung spielen Bindegewebszellen, die Krebs-assoziierten Fibroblasten (cancer…
In vielen Ländern steigt die Zahl der Darmkrebsfälle in frühem Alter. Daher wollten nun New Yorker Wissenschaftler herausfinden, welche Faktoren – außer genetischen – bei jüngeren Menschen das Risiko für kolorektale Karzinome (CRC) erhöhen.
Viele Studien legen zwischenzeitlich nahe, dass die Einnahme nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) vor Darmkrebs schützen kann. In einer großen Studie mit Langzeit-Follow-up untersuchten jetzt Wissenschaftler aus den USA, wie sich Ibuprofen und Azetylsalizylsäure (ASS) auf die Inzidenz von kolorektalen Adenomen und Karzinomen auswirken.
Bei Patienten mit Ösophaguskarzinom führte Nivolumab in einer vom Hersteller unterstützten, weltweiten Phase-3-Studie zu einem längeren krankheitsfreien Überleben (DFS) nach Radiochemotherapie und Operation im Vergleich zu Placebo.