Der Pankreastumor zählt zu den gefährlichsten und tödlichsten Tumoren überhaupt – und wird deshalb besonders intensiv erforscht. Nun hat ein Team um Prof. Sebastian Kobold von der Abteilung für Klinische Pharmakologie des LMU Klinikums München einen Weg gefunden, mit dem sich dieser Krebs zumindest im Labor effektiv bekämpfen lässt. Die Ergebnisse…
Das Magenkarzinom ist die fünfthäufigste Krebserkrankung weltweit. Bei den krebsbedingten Todesursachen steht es auf einem traurigen dritten Platz. Schuld daran ist die späte Diagnose und die rasche Ausbreitung von Tumorzellen im Körper. Experten der Leipziger Universitätsmedizin haben untersucht, wie die Behandlung verbessert sowie…
Limo, Saft & Co – Zuckerhaltige Getränke erfreuen sich der Beliebtheit vieler, auch wenn sie mit nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit in Zusammenhang stehen. Eine prospektive Beobachtungsstudie weist nun auf Folgendes hin: Wer als Erwachsener 2 oder mehr zuckerhaltige Getränke zu sich nimmt, hat scheinbar ein doppelt so hohes Risiko für…
Die Programme zur Darmkrebsvorsorge unterscheiden sich erheblich zwischen den einzelnen europäischen Ländern. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun: In allen Ländern, die bereits früh ein umfassendes Vorsorgeprogramm eingeführt hatten, sank die altersstandardisierte Darmkrebs-Inzidenz erheblich. Wo keine Vorsorgeprogramme…
Die maligne Gallengangsobstruktion ist eine bedrohliche Komplikation bei metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC). Was bei diesen Patienten eine biliäre Drainage bewirken kann, untersuchten nun Wissenschaftler aus den Niederlanden.
Welchen Einfluss hat das Protein RINT1 auf den Krankheitsverlauf bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs? Dieser Frage sind Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm nun nachgegangen.
Das Enzym PRMT1 zeigt an, wie gut die Überlebenschancen für Patientinnen und Patienten stehen, die an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt sind. Das haben die Teams um die Marburger Molekularbiologieprofessorin Dr. Uta-Maria Bauer und den Marburger Medizinprofessor Dr. Detlef Bartsch herausgefunden, indem sie Erkenntnisse aus der molekularen…
Dass zu viel Sitzen der Gesundheit schadet, wurde schon häufiger untersucht. Einmal mehr weisen Wissenschaftler aus Seoul nun in einer Metaanalyse auf einen Zusammenhang zwischen „zu viel Sitzen“ bei der Arbeit und einem erhöhten Risiko für Darmkrebs hin.
Die Überwindung von Therapieresistenzen beim Leberzellkarzinom stand im Fokus einer Studie, die Wissenschaftler um Dr. Daniel Dauch und Prof. Dr. Lars Zender vom Universitätsklinikum Tübingen nun durchgeführt haben.
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) die S3-Leitlinie zum hepatozellulären Karzinom aktualisiert und um die Tumorentität der biliären Karzinome erweitert. Somit gibt es nun erstmals S3-Leitlinienempfehlungen zu biliären…
Versagen vorherige Therapien, kommt bei Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs die Fixkombination Trifluridin/Tipiracil infrage. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Japan die Sicherheit und Aktivität von Trifluridin/Tipiracil in Kombination mit dem VEGFR-Hemmer Ramucirumab.
Unser Genom trägt mobile genetische Elemente, sogenannte LINE-1 (L1)-Retrotransposons, die sich auf den Chromosomen ausbreiten. Solche L1-Neuinsertionen können zur Entstehung von Leberkrebs beitragen, der häufig durch chronische Infektionen durch das Hepatitis-B- (HBV) oder Hepatitis-C-Virus (HCV) hervorgerufen wird. Wie Forscherinnen und Forscher…
Für die Krebsforschung haben Ulmer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Bauchspeicheldrüsen-Organoide im Labor gezüchtet. Anhand dieser Modelle aus Stammzellen wollen die Forschenden die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs nachvollziehen. Dadurch erhoffen sie sich neue, patientenspezifische Behandlungsansätze. Zudem könnten diese „duktalen…
Nach positivem fäkal-immunologischen Test (FIT) sollte man laut einer Studie aus Italien die Koloskopie auf keinen Fall versäumen. Denn bei Personen, die sich nach positivem Test keiner Koloskopie unterzogen hatten, war das Mortalitätsrisiko aufgrund von Darmkrebs etwa doppelt so hoch wie bei Personen, die zur Koloskopie gegangen sind.
Immer mehr junge Menschen erkranken an Darmkrebs. Gefährdet scheinen insbesondere Frauen unter 50 mit einem hyperinsulinämischen Lebensstil zu sein. Das ergab nun eine prospektive Kohortenstudie mit über 94.000 Frauen.