Seit Etablierung des Next Generation Sequencing (NGS) hat sich die Kenntnis über das körpereigene Mikrobiom sprunghaft erhöht. Die Zeichen mehren sich, dass die Mikroorganismen in unserem Körper auch Krebserkrankungen beeinflussen.
Die Rolle von Operation und Chemotherapie für Adenokarzinome des Dünndarms im Stadium IV ist unklar, denn Ergebnisse bisheriger Analysen waren limitiert. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Peking, ob Patienten davon profitieren, wenn sie eine OP und eine Chemo zusammen oder einzeln erhalten.
Ein Forschungsprojekt zu Metastasen bei Darmkrebspatienten der Universitätskliniken Erlangen und Zürich erhält 900 000 Euro. Die Förderung komme von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Schweizerischen Nationalfonds, teilte die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am Montag mit.
Ist bei Patienten mit hohem Risiko für Darmkrebsmetastasen im Peritoneum eine zweite chirurgische Exploration mit anschließender hyperthermer intraperitonealer Chemotherapie (HIPEC) vorteilhaft? Dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Frankreich in einer Phase-3-Studie nach.
Bessere Versorgung für Patienten mit Analkrebs: Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie e.V. (DGK) erstmals eine S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Analkanal- und Analrandkarzinomen erstellt. Die Leitlinie gibt unter anderem Empfehlungen zur Primärdiagnostik,…
Krebserkrankungen schon Jahre vor dem Ausbruch zu erkennen, wäre ein großer Gewinn. Mittels eines neuen nicht invasiven Tests kann Krebs möglicherweise bis zu vier Jahre früher als mit der Standarddiagnostik entdeckt werden. Das legen zumindest die Ergebnisse von Wissenschaftlern aus China nahe.
Seit Herbst 2019 koordiniert das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT das BMBF-geförderte ERA-NET-Projekt „NExT“, um gemeinsam mit internationalen Forschungspartnern künftig endokrine Pankreastumore früher zu erkennen und Therapien zu verbessern. Dazu baut das Konsortium eine Gewebebank auf, entwickelt patientenbezogene…
Zum Effekt von Metformin auf das Risiko für Speiseröhrenkrebs bei Patienten mit Typ-2-Diabetes erzielten bisherige Studien unterschiedliche Ergebnisse. Eine aktuelle Metaanalyse kommt nun zu dem Schluss, dass Metformin das Risiko nicht reduzieren kann.
Kontrovers ist, ob Hemmer des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE) und Angiotensin-Rezeptor-Blocker das Darmkrebsrisiko beeinflussen. Jetzt bestimmten Wissenschaftler aus Hongkong den Zusammenhang zwischen dem Gebrauch dieser Medikamente und dem Risiko für kolorektale Karzinome nach negativer Koloskopie.
Die Therapie mit Trastuzumab-Deruxtecan führte bei Patienten mit HER2-positivem Darmkrebs in einer offenen Phase-2-Studie im Vergleich zur Standardbehandlung zu signifikanten Verbesserungen des Ansprechens und Gesamtüberlebens.
Erhalten Patienten mit Typ-2-Diabetes zusätzlich eine Darmkrebsdiagnose, kommt eine noch größere Last auf sie zu. Doch scheinbar führt eine gute Adhärenz zur Diabetestherapie zu einem längeren Überleben.
Patienten mit akuter Appendizitis, die über 40 Jahre alt sind, haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung scheinbar ein 10-fach höheres Risiko für rechtsseitigen Darmkrebs. Das fanden nun Wissenschaftler aus Großbritannien in einem systematischen Review heraus.
Aktuell zeigten gleich mehrere Studien zum lokal fortgeschrittenen Enddarmkrebs, dass eine intensivierte, der Operation vorgeschaltete Therapie zu einer deutlichen Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens und zu einem geringeren Metastasierungsrisiko führte. Dabei wird die Standardtherapie (Strahlen[chemo]therapie gefolgt von der Operation) um…
Körperliche Aktivität nimmt bei verschiedenen Krebserkrankungen Einfluss auf die Lebensqualität. Bei Langzeitüberlebenden von Darmkrebs ergab nun eine Kohortenstudie, dass vor allem körperliche Aktivität nach der Diagnose die Lebensqualität der Patienten verbessert.
Ein neuer Verbund unter Federführung der Philipps-Universität Marburg forscht an besseren Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit metastasiertem Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Deutsche Krebshilfe finanziert die Studie für die Dauer von drei Jahren mit insgesamt 1.550.000 Euro.