Postoperative, nicht aber präoperative entzündungsbasierte Prognosemarker scheinen bei Darmkrebs im Stadium III das Gesamtüberleben (OS) und das rezidivfreie Überleben (RFS) genauer vorherzusagen. Zu diesem Ergebnis kommen nun Wissenschaftler aus Tokio, die hierzu eine retrospektive Studie mit knapp 600 Patienten durchführten.
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist ein häufiges gastroenterologisches Krankheitsbild und ein Risikofaktor für ösophageale Adenokarzinome. Jetzt untersuchte ein Team um S.-M. Wang prospektiv den Zusammenhang zwischen GERD und ösophagealem Adenokarzinom (EADC), ösophagealem Plattenepithelkarzinom (ESCC) und Larynx-Plattenepithelkarzinom…
Im Rahmen des 138. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) haben Professor Dr. med. Tobias Keck und sein Team den diesjährigen Edgar-Ungeheuer-Preis erhalten. Ihr prämiertes Operationsvideo ist an der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein am Campus Lübeck entstanden.
Das hepatozelluläre Karzinom gehört zu den tödlichsten Tumoren und tritt trotz Behandlung häufig erneut auf. Frankfurter Forscher haben nun erkannt, dass bestimmte Zellen ein Indikator für diese Leberkrebsart sind. Außerdem hat sich eine minimalinvasive Therapieform als vielversprechend herausgestellt.
Die Zigarette macht den Unterschied – so könnte man das Ergebnis der aktuellen Krebssterblichkeits-Vorhersage hemdsärmelig formulieren. Zwar nehmen die meisten Krebsformen ab, bis auf Lungenkrebs bei Frauen und Pankreaskrebs bei beiden Geschlechtern. Und just diese beiden Krebsformen werden maßgeblich durch den Glimmstängel mit verursacht.
Bei unspezifischen Symptomen wie Bauchschmerzen oder unklarer Gewichtsverlust wird häufig eine Koloskopie durchgeführt. Eine Studie aus England kommt nun zu dem Ergebnis, dass ein immunologischer Stuhltest bei Patienten mit Niedrig-Risiko-Symptomen gut geeignet ist, um unnötige Koloskopien zu vermeiden.
Eine präklinische Studie am Universitätsklinikum Tübingen zeigt erfolgversprechende Effekte bei durch nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) hervorgerufenem Leberzellkarzinom (HCC).
Die Bedeutung molekularer Aberrationen hinsichtlich des Überlebens nach Resektion kolorektaler Lebermetastasen ist bei Patienten mit früh versus spät auftretendem kolorektalen Karzinom (CRC) bislang unbekannt. Wissenschaftler aus den USA gingen dem nun retrospektiv nach.
Bei Frauen mit Rektumkarzinom ist bei einer Strahlentherapie Vorsicht geboten: Denn das Ergebnis einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie legt jetzt nahe, dass sich hierdurch das Risiko für sekundäre gynäkologische maligne Neoplasmen (SGMN) erhöht.
Spielen BMMFs, die neuartigen infektiösen Erreger, die in Milchprodukten und Rinderseren gefunden wurden, bei der Entstehung von Darmkrebs eine Rolle? Wissenschaftler um Harald zur Hausen wiesen die Erreger bei Darmkrebspatienten in unmittelbarer Nähe der Tumoren nach. Die Forscher zeigen, dass die BMMFs dort lokale chronische Entzündungen…
Hat die hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) bei Darmkrebspatienten mit kolorektalen Peritonealmetastasen einen zusätzlichen Nutzen zur zytoreduktiven Chirurgie? Eine randomisierte Phase-3-Studie aus Frankreich sieht keinen Vorteil.
Die meisten Formen des kolorektalen Karzinoms (CRC) sind gegenüber den derzeit überwiegend erforschten Krebsimmuntherapien, die auf die erworbene Immunabwehr setzen, resistent. Kann man die Therapieresistenzen überwinden, indem man zusätzlich die angeborene Immunabwehr ankurbelt?
Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Doch welche Prognosefaktoren gibt es für eine fortgeschrittene kolorektale Neoplasie bei CED-Patienten? Dieser Frage ging ein Team aus den Niederanden in einer systematischen Übersicht und Metaanalyse nach.
Ob Azetylsalizylsäure (ASS) vor Darmkrebs schützt, wurde schon häufiger untersucht. Wissenschaftler aus Boston fanden nun heraus, dass ein vor dem 70. Lebensjahr begonnener regelmäßiger ASS-Gebrauch mit einem geringeren Darmkrebsrisiko assoziiert ist.
Begünstigen Gallensteine und zirkulierendes Bilirubin Darmkrebs? Epidemiologische Studien hierzu sind widersprüchlich. Jetzt liefert eine Analyse ein weiteres Ergebnis.