Gastrointestinale Blutungen kommen bei Patienten mit Vorhofflimmern und oraler Antikoagulationstherapie häufig vor. Doch weisen die Blutungen auf ein erhöhtes Darmkrebsrisiko hin? Das untersuchten jetzt Wissenschaftler aus Dänemark.
Patienten mit Morbus Crohn haben ein erhöhtes Risiko an Darmkrebs zu erkranken und daran zu sterben. Das ergab eine Kohortenstudie aus Dänemark und Schweden, die in der Fachzeitschrift Lancet Gastroenterology & Hepatology veröffentlicht wurde.
Wissenschaftler haben die Daten von fast 13 Millionen Personen ausgewertet, um herauszufinden, ab welchem Alter Menschen zur Vorsorge gehen sollten, die einen oder mehrere enge oder entfernte Verwandte mit einer Darmkrebserkrankung haben.
Der optimale neoadjuvante Therapieansatz für Patienten mit resezierbarem Pankreaskarzinom ist unklar. Daher verglichen nun Wissenschaftler aus den USA die Outcomes nach präoperativer Chemotherapie, präoperativer Chemotherapie mit konventionell fraktionierter Bestrahlung (CFR) und präoperativer Chemotherapie mit stereotaktischer Bestrahlung (SBR).
Der Einsatz einer primären Tumorresektion (PTR) bei Kolorektalkarzinomen im Stadium IV ist umstritten. Eine randomisiert kontrollierte Studie aus Japan zeigt jetzt, dass eine Resektion des asymptomatischen Primärtumors mit anschließender Chemotherapie (CTX) nichts bringt, wenn bereits nicht resezierbare Metastasen vorliegen.
Das Zelladhäsionsmolekül L1CAM könnte in der Tumorprogression eine zentrale Rolle spielen. Welche genau bei Magenkrebs, nahmen nun japanische Wissenschaftler unter die Lupe.
Krebspatienten sprechen unterschiedlich gut auf Therapien an. Wie erfolgreich die klassischen Behandlungsmethoden sind, beruht möglicherweise auf der Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm. Darauf deuten Ergebnisse von Forschern aus Jena und Hongkong hin. Für ihre Studie untersuchten sie acht verschiedene Krebsarten.
Der Gebrauch von Antibiotika zum Zeitpunkt einer Chemotherapie wurde bereits mit nachteiligen Ergebnissen in Verbindung gebracht. Jetzt bestimmten Wissenschaftler aus Kanada, wie sich ein Antibiotikagebrauch vor und während der Chemotherapie auf das Überleben von Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom auswirkt.
Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg wollen die Vorsorge von Darmkrebs weiter verbessern und vereinfachen. Die Deutsche Krebshilfe fördert zwei Projekte des DKFZ mit insgesamt rund 893.000 Euro.
Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) weist am Beispiel des Süßwasserpolypen Hydra eine ursächliche Rolle bestimmter Mikroorganismen bei der Entstehung von Tumoren nach.
Eine Interimsanalyse der Phase-3-Studie New EPOC hatte bereits ergeben, dass Patienten mit resektablen Darmkrebsmetastasen in der Leber hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens nicht von einer perioperativen Chemotherapie plus Cetuximab im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie profitieren. Jetzt liegen die Langzeitergebnisse vor. Sehen Sie…
In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Adipositas das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen erhöht. Japanische Wissenschaftler versuchten jetzt herauszufinden, ob es einen Unterschied beim Magenkrebsrisiko zwischen adipösen Personen mit und ohne Stoffwechselstörungen gibt.
Die Chemoprävention kolorektaler Adenome und Karzinome ist ein wichtiges Thema. In einer randomisierten placebokontrollierten Studie untersuchten jetzt chinesische Wissenschaftler die Wirksamkeit und Sicherheit von Berberin zur Prävention des Wiederauftretens kolorektaler Adenome.
Eine internationale Vergleichsstudie unter Kieler Beteiligung belegt Vorteile von Präzisionstherapien gegenüber Standardbehandlungen bei bestimmten Krebserkrankungen.
Was dazu führt, dass Magenkrebs entsteht, ist noch nicht bis ins Detail verstanden. Wahrscheinlich kommen aber verschiedene Einflüsse zusammen. Eine Metaanalyse mit über 33 Millionen Personen liefert jetzt weitere Informationen über Verhaltens- und Ernährungsfaktoren, die bei Magenkrebs scheinbar eine zentrale Rolle einnehmen. Welche das sind,…