Das Management der Antikoagulation bei Patienten mit Polypektomie ist immer noch umstritten. Eine japanische Studie konnte jetzt zeigen, dass die „Cold-snare“-Polypektomie (CSP) bei fortlaufender Antikoagluation zur Entfernung von Polypen < 1 cm mindestens genauso sicher ist wie die „Hot-snare“-Polypektomie (HSP) plus Heparin-Bridging (HB).
Einige Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom haben eine BRCA-Keimbahnmutation und könnten von der Hemmung des DNA-Reparaturenzyms Polyadenosin-Diphosphat-Ribose-Polymerase (PARP) profitieren. Eine Studie bestätigt den Wert einer Erhaltungstherapie mit dem PARP-Inhibitor Olaparib bei stabiler Erkrankung nach Chemotherapie in dieser…
Nach positivem Stuhltest sollte eine Koloskopie erfolgen. So viel steht fest. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Israelische Wissenschaftler liefern jetzt hierzu ein Ergebnis. Sie untersuchten, nach welcher Zeit das durch Kolonkarzinome bedingte Mortalitätsrisiko ansteigt.
Eine von Ärzten des Universitätsklinikums geleitete Studie bringt neue Erkenntnisse, wie die multimodale Behandlung des Enddarmkrebses weiterentwickelt werden kann.
Tumore des Analkanals treten weltweit zunehmend häufiger auf. Die kombinierte Strahlenchemotherapie ist seit über 40 Jahren Standardtherapie und kann insbesondere frühe Tumorstadien sehr effektiv heilen. Bei lokal fortgeschrittenen Tumoren gibt es allerdings einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an Patienten von etwa 30 bis 40 Prozent, bei denen…
Bislang war die prognostische Rolle des Transmembranproteins PD-L1 („programmed death-ligand 1”) bei Darmkrebs unklar. Wissenschaftler aus China zeigten jetzt in einer Metaanalyse, dass das Protein als signifikanter Biomarker für eine negative Prognose herangezogen werden kann.
Das vom Universitätsklinikum Erlangen aus koordinierte EU-geförderte Projekt PRECODE (PancREatic Cancer OrganoiDs rEsearch) konzentriert sich darauf, neue Modellsysteme beim Pankreaskarzinom in der Klinik zu etablieren. Ein Verbund von 15 Einrichtungen aus sieben europäischen Nationen will erforschen, wie moderne 3-D-Gewebemodelle zur Behandlung…
Ein höherer Joghurtkonsum könnte das Darmkrebsrisiko verringern. Dazu gibt es bislang allerdings nur wenige Untersuchungen. Eine neue Studie ermittelte jetzt den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Joghurt und dem Risiko für Darmkrebsvorstufen.
Wissenschaftler der Uniklinik RWTH Aachen, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben einen lernfähigen Algorithmus entwickelt, der eine solche Mikrosatelliteninstabilität direkt aus den Bildern von Gewebeproben vorhersagen kann.
Bei chronischer Hepatitis C war bislang noch unklar, ob es einen klinischen Nutzen der Behandlung mit direkt antiviral wirkenden Agenzien (DAA) gibt. Deshalb untersuchten genau das jetzt französische Wissenschaftler anhand prospektiv erhobener Daten von über 10.000 Patienten.
Bei Leberkrebs sollte man auf den sozioökonomischen Status der Patienten achten: Denn Wissenschaftler aus den USA fanden jetzt heraus, dass vor allem Männer mit niedrigem Bildungsniveau häufiger an Leberkrebs sterben.
Dem Asklepios Tumorzentrum Hamburg ist unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Arnold ein wissenschaftlicher Erfolg gelungen: Eine gemeinsam mit Universitätskliniken aus aller Welt durchgeführte Studie zur Wirkung von Olaparib auf eine bestimmte genetische Variante beim metastasierten Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde im „New England Journal of…
Um herauszufinden, ob Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) ein Screening für hepatozelluläre Karzinome (HCC) benötigen, haben Wissenschaftler eine retrospektive Kohortenstudie durchgeführt. Sehen Sie im Video, bei welchen Patienten ein regelmäßiges Screening gerechtfertigt ist.
Maissirup wird in den USA schon seit Jahren in Massen zum Süßen von Softdrinks eingesetzt, und auch in Europa findet das billige Süßungsmittel in Lebensmitteln immer mehr Verbreitung. Doch Achtung: Die Glukose-Fruktose-Mischung steht im Verdacht, Darmkrebs zu begünstigen.
Übergewicht fördert die Entstehung von Insulinresistenz und die Häufigkeit an Darmkrebs zu erkranken. Kölner Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung identifizieren eine neue Wirkungsweise des Insulinsignalweges in der Darmschleimhaut, der für die Aufrechterhaltung der Darmbarriere verantwortlich ist und den Zusammenhang…