Metastasierte intrahepatische Gallengangskarzinome sind besonders aggressiv. Möglicherweise könnte jedoch eine lokale Therapie zusätzlich zur Chemotherapie das Gesamtüberleben verlängern. Das untersuchten jetzt Wissenschaftler in einer retrospektiven Kohortenstudie.
Von 1990 auf 2017 hat sich die Anzahl der Todesfälle beim Pankreaskarzinom mehr als verdoppelt. Das legt jetzt das Ergebnis einer Analyse der Global Burden of Disease Study 2017 im Lancet Gastroenterology & Hepatology nahe.
In Südamerika treten Krebserkrankungen der Gallenblase viel häufiger auf als in Europa – mit schlechter Prognose. Diese Tumoren sind beispielsweise bei chilenischen Frauen die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Die Gründe für das häufige Auftreten aufzuklären, Risikomarker zu identifizieren sowie Frühdiagnostik und Prävention zu…
Inwiefern profitieren Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) von Azetylsalizylsäure (ASS) bei transarterieller Embolisation (TAE)? Dieser Frage gingen nun amerikanische Wissenschaftler in einem retrospektiven Review nach.
Die reale Inzidenz chronischer Leberschädigungen nach transarterieller Chemoembolisation (TACE) war bislang unklar. Ob bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) nach TACE langfristig mit Störungen zu rechnen ist, untersuchten jetzt Wissenschaftler in der retrospektiven Kohortenstudie LiverT.
Bei fast allen Fällen von Darmkrebs ist ein ganz bestimmtes Gen mutiert – das bietet Chancen, um breit wirksame Therapieansätze zu entwickeln. Würzburger Forschungsteams sind hier einen Schritt weitergekommen.
Verschiedene Studien haben gezeigt, dass eine adjuvante Chemotherapie nach Resektion eines Adenokarzinoms des Pankreas einen Überlebensvorteil bietet. Doch die wenigsten Patienten in den USA werden konsequent so behandelt.
Gibt es einen Unterschied zwischen der Einnahme von fett- und wasserlöslichen Statinen bei Hepatitis-Patienten hinsichtlich des Risikos für hepatozelluläre Karzinome (HCC)? Dieser Frage gingen jetzt Wissenschaftler aus Stockholm nach.
Während bei Patienten Ü-50 immer seltener kolorektale Karzinome (KRK) auftreten, zeichnet sich bei jüngeren Erwachsenen ein gegenteiliger Trend ab. Wie die Fachzeitschrift Gut berichtet, steigt in Europa die KRK-Inzidenz vor allem unter den 20- bis 39-Jährigen.
Mit lila Licht in einem Fahrstuhlschacht macht das Klinikum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg am Donnerstag auf den diesjährigen Welt-Pankreaskrebstag aufmerksam.
Zur Früherkennung von Darmkrebs haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf zwei Darmspiegelungen. Verläuft die erste Untersuchung ohne Befund, wird eine Zweituntersuchung im Abstand von zehn Jahren empfohlen. Wissenschaftler im DKFZ untersuchten nun systematisch, wann und wie oft bei einer Zweituntersuchung Gewebeveränderungen detektiert…
Forscher vom Max-Planck-Institut haben das Wachstum von Tumorzellen der Bauchspeicheldrüse ausgebremst. Mit dem neu entdeckten Signalweg haben sie möglicherweise ein gutes Ziel für Therapien gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs gefunden.
Zwischen dem Nüchternblutzuckerspiegel und dem Risiko, ein Pankreaskarzinom zu entwickeln, besteht offenbar ein Zusammenhang: Denn koreanische Wissenschaftler konnten nachweisen, dass zunehmende Nüchternglukosespiegel das Risiko erhöhen – auch bei Menschen ohne Diabetes.
Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der tödlichsten und am schwierigsten zu erkennenden Krebserkrankungen, da die Symptome diffus und den Anzeichen von anderen Krankheiten häufig sehr ähnlich sind. Die Chirurgische Klinik des Universitätsklinikums Erlangen ist nun Kooperationspartner bei der Erforschung eines neuen Diagnostikverfahrens.
Auf der DGHO-Jahrestagung diskutierten Experten auch die neuesten Standards zum Thema adjuvante Therapie beim Kolonkarzinom. Den State of the Art fasste dabei Prof. Dr. med. Claus-Henning Köhne aus Oldenburg in seinem Vortrag zusammen. Erfahren Sie im Beitrag, welche Empfehlungen er für Patienten mit Kolonkarzinom im Stadium II und III geben kann.