Wissenschaftler entdecken immer mehr positive Wirkungen von Ballaststoffen. Warum insbesondere Patienten mit einer Darmkrebserkrankung ein Augenmerk auf eine ballaststoffreiche Ernährung legen sollten, zeigt jetzt einmal mehr das Ergebnis einer prospektiven Kohortenstudie.
Es gibt einige Krebsentitäten, deren Entstehung durch Rauchen begünstigt wird. Dazu zählen natürlich die Lunge, obere Luft- und Verdauungswege sowie die Blase. Hören die Patienten nach der Diagnose auf zu Rauchen, profitieren die meisten davon durch eine reduzierte Sterblichkeit. Doch eine Krebsform scheint „immun“ gegen den Nikotinentzug.
Protonenpumpenhemmer (PPI) sind aus der Gastroenterologie nicht mehr wegzudenken. Doch die langfristige Sicherheit von PPI wird immer mehr infrage gestellt. Auch Magenkrebs könnte eine mögliche Folge der dauerhaften Einnahme sein.
Die Prognose beim Gallengangskarzinom ist stark davon abhängig, in welchem Stadium sich der Krebs befindet. Klar ist: Je schneller der Krebs erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Jetzt soll ein neues präoperatives Scoring-System dabei helfen, das postoperative Überleben vorherzusagen.
Jeder, der auf die 50 zugeht, sollte sich mit dem Thema Darmkrebsvorsorge befassen. Denn die Chancen auf Heilung stehen sehr gut, wenn der Krebs früh erkannt wird. Zur Vorsorge wird seit April 2017 eine Reihe neuer fäkaler immunologischer Tests (FIT) auf Blut im Stuhl eingesetzt. Ein Team des DKFZ hat jetzt untersucht, ob es Unterschiede zwischen…
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) landet weltweit unter den Top Ten der häufigsten Krebsarten. Risikogruppen sollten regelmäßig zum Leber-Check, so lautet die Empfehlung von Ärzten. Dazu zählen auch Menschen mit Hepatitis B. Um deren HCC-Risiko besser vorhersagen zu können, zog ein Forscherteam jetzt den Fibrose-4 (FIB-4)-Index heran.
Nicht selten verlieren Patienten mit Krebserkrankungen an Gewicht, was viele Ursachen haben kann und den Betroffenen meist sehr zusetzt. Dass hier Vorsicht geboten ist, legt jetzt auch das Ergebnis einer Studie zu Darmkrebs nahe, die den Zusammenhang zwischen einer Gewichtsabnahme und dem Überleben bei dieser Krebsart untersuchte.
Immer mehr Hinweise sprechen dafür, dass Mikroorganismen die Wirksamkeit von Krebstherapien beeinflussen können. Bei der Untersuchung von Darmkrebs-Modellen stießen Wissenschaftler darauf, dass Bakterien das Chemotherapeutikum Gemcitabin in die inaktive Form metabolisieren können. Das scheint ebenfalls beim Pankreaskarzinom so zu sein.
Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium entdeckt, sind die Heilungschancen oft gut. Daher hat die Identifikation von Patienten mit Krebs im Frühstadium hohe Priorität. Im Hinblick auf die Prognosestellung erlangen derzeit zwei neue prognostische Indikatoren zunehmende Aufmerksamkeit: die Sarkopenie und die systemische Inflammation.
Immer häufiger werden für die Entfernung von Rektumkarzinomen laparoskopische Eingriffe anstatt offener chirurgischer Operationen verwendet. Doch über die Langzeitergebnisse nach Laparoskopie war bis vor Kurzem nur wenig bekannt. Das ändert jetzt das Ergebnis eines systematischen Reviews.
Um patientenspezifische Risiken beim Pankreaskarzinom zu erkennen und zu minimieren, sind zur präoperativen Diagnosesicherung eine Reihe von Untersuchungen erforderlich. Doch welche sind hiervon wirklich notwendig und welche nicht? Dieser Fragestellung ging Prof. Dr. med. Hanno Riess auf der DGHO-Jahrestagung nach.
Beim intrahepatischen Gallengangskarzinom zeigt laut einer aktuellen Studie die Überexpression von Cullin 4A (CUL4A) einen nachteiligen Effekt auf das erkrankungsfreie Überleben. Somit ist CUL4A wahrscheinlich ein starker Prognosefaktor und ein möglicher therapeutischer Angriffspunkt.
Dresden - Trotz einer Vielzahl etablierter Therapien besteht ein großer Bedarf an neuen Behandlungsmöglichkeiten für gastrointestinale Tumoren. Derzeit werden Immuntherapien intensiv in Studien untersucht, sind jedoch aktuell bei GI-Tumoren noch nicht zugelassen. Auf der Viszeralmedizin 2017 stand jetzt die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren…
Dresden - Ab dem 55. Lebensjahr ist die Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge empfohlen. Seit ihrer Einführung vor 15 Jahren hat sie circa 40.000 Menschen das Leben gerettet. Trotzdem nutzen aktuell immer noch zu wenige die Vorsorgemöglichkeit. Auf der Viszeralmedizin 2017 diskutierten Experten jetzt, was bisher erreicht wurde und was noch…