Die moderne Krebstherapie hat große Fortschritte gemacht, neben verbesserten Chemotherapien gibt es beispielsweise auch immunbasierte Therapieformen. Eine besondere Herausforderung liegt jedoch oft darin, Rückfälle zu behandeln. Denn wenn ein Tumor erneut auftritt, ist er oft gegen die erste Therapie resistent geworden.
Auf welcher Grundlage wird entschieden, welche Behandlung für einen Patienten mit Prostatakrebs die beste ist? Diese Frage stand im Fokus einer Studie, die Wissenschaftler um Rebecca Delaney von der Universität Utah in Salt Lake City durchgeführt haben.
Mit der Frage, wie sicher und wirksam die Low-Dose-Rate-Brachy-Therapie ist, haben sich Wissenschaftler um William Yaxley von der University of Queensland in Brisbane befasst.
Mit dem Auftreten von Rezidiven und dem Überleben nach radikaler Prostatektomie hat sich Kristian D. Stensland der University of Michigan Medical School in Ann Arbor mit seinem Team auseinandergesetzt.
Bei Menschen mit Querschnittlähmung (SCI, spinal cord injury) ist Krebs die dritthäufigste Todesursache, wobei Blasenkrebs die zweithäufigste Krebsart ist. Nicht selten wird der Blasenkrebs bei SCI-Patient:innen erst als fortgeschrittene Variante, dem muskelinvasivem Blasenkrebs (MIBC), der eine sehr aggressive Form darstellt, entdeckt. In diesen…
Mit der Frage, ob die einmalige Gabe eines Zytostatikums nach der transurethralen Resektion des Tumors das Rezidivrisiko bei Blasenkrebs senkt, haben sich Wissenschaftler um Naoki Fujita von der Universität Hirosaki befasst.
Auch Krebsüberlebende, die vor mehr als fünf Jahren an einem nicht muskelinvasiven Harnblasenkarzinom erkrankt waren, haben ein erhöhtes Rezidivrisiko. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Yurie Hirata von der Hokkaido-Universität in Sapporo nun durchgeführt haben.
65.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Prostatakrebs. Die Erkrankung gilt als zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern. Eine frühe Diagnose kann die Überlebenschance deutlich erhöhen. Zwei Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) haben im Nordschwarzwald ein Projekt auf den Weg…
Zur Früherkennung von Prostatakrebs, einer der häufigsten Krebsarten bei Männern, wird oft ein PSA-Test herangezogen. Dieser Bluttest auf Prostata-spezifische Antigene liefert jedoch viele falsch positive Ergebnisse und zieht häufig überflüssige Biopsien und Übertherapien nach sich. In der Zeitschrift Angewandte Chemie stellt ein chinesisches Team…
Extremer Leistungssport vor der Pubertät ist nach Angaben des Urologen Frank Sommer ein Risikofaktor für die Entstehung von Hodenkrebs. «Internationale Studien zeigen, dass Jungen, die vor der Pubertät extrem anstrengenden Leistungssport machen, ein erhöhtes Risiko für Hodenkrebs haben, unabhängig von genetischen Faktoren», sagte der Präsident der…
Forschende des Universitätsklinikums Düsseldorf untersuchen den Einfluss des Tumor-Mikromilieus auf die Resistenzentwicklung bei der Cisplatin-basierten Chemotherapie von Hodentumoren. Sie konnten zeigen, dass die Wechselwirkung zwischen Hodentumorzellen mit den umliegenden Zellen des Immunsystems oder des Bindegewebes die Resistenz-Entwicklung der…
Inwieweit spielt Schlaf eine Rolle für das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Xiaoyan Lv von der Shandong-Universität im chinesischen Jinan nun befasst.
Eine Kooperation von Forscherinnen und Forschern aus Radiologie und Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt und ägyptischen Kollegen führt zu neuen Erkenntnissen, wie Therapien bei Prostataerkrankungen optimiert werden können. Für Patienten mit Prostatahyperplasie könnten sich Eingriffe demnächst verkürzen und weniger gesundheitsbelastend sein.
Patienten mit einem nodalpositiven Prostatakarzinom mit vier oder mehr befallenen Lymphknoten profitieren eher von einer adjuvanten Strahlentherapie als von einer frühen Salvage-Strahlentherapie. Das haben Wissenschaftler um Derya Tilki von der Martini-Klinik und der Abteilung für Urologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf nun…
Mit der Frage, in welchem Alter die Bestimmung des PSA-Basiswerts zum Screening auf Prostatakarzinom den meisten Sinn macht, haben sich Wissenschaftler um Christian Arsov von der Klinik für Urologie und Kinderurologie in Mönchengladbach nun befasst.