Kann eine intensivierte perioperative Therapie den Verlauf eines Hochrisiko-Prostatakarzinoms nachhaltig verändern? Apalutamid zusätzlich zur Androgendeprivationstherapieverbessert das pathologische Ansprechenund reduziert das Metastasierungsrisiko deutlich, wie auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO 2026) zu hören war.…
Neue Langzeitdaten verändern die Bewertung des PSA-Screenings: Laut aktueller Cochrane-Analyse lassen sich Prostatakrebs-Todesfälle moderat senken: Das Screening von 500 Männern kann einen Prostatakrebs bedingten Todesfall verhindern. Doch der Nutzen hat seinen Preis – Überdiagnosen und mögliche Übertherapien bleiben zentrale Herausforderungen.
Eine Testosterontherapie bei Prostatakarzinom ist tabu, so ist es in diversen Leitlinien hinterlegt. Eine aktuelle randomisierte Phase-II-Studie weckt nun Zweifel an dieser strikten Kontraindikation: Bei sorgfältig ausgewählten Männern mit niedriggradigem Tumor und Testosteronmangel nach radikaler Prostatektomie verbesserten sich unter…
Ein verfeinerter Urintest könnte die Nachsorge bei Blasenkrebs grundlegend verändern: Die neue Methode filtert störende Hintergrundmutationen heraus und weist verbliebene Tumor-DNA hochpräzise nach. Damit lassen sich Rückfälle früher detektieren als mit als herkömmlichen Spiegelungen und Therapieentscheidungen frühzeitig personalisieren, so die…
Lohnt sich die zusätzliche Bestrahlung einzelner Metastasen wirklich – und für wen? Die auf dem ESTRO-Kongress 2026 in Stockholm vorgestellte EXTEND-Studie gibt erstmals histologiespezifische Antworten: Patienten mit Pankreas- und Prostatakarzinomen profitieren deutlich, beim Nierenzellkarzinom bleibt der Nutzen offen. Parallel zeigt sich, dass …
Ein nuklearmedizinischer Therapieansatz könnte die Behandlung des Prostatakarzinoms massiv ändern: ¹⁷⁷Lu‑PSMA zeigte beeindruckende Ansprechraten bereits im frühen, hormonsensitiven Stadium. Bei oligometastasiertem Prostatakrebs lässt sich die belastende Hormontherapie um viele Monate hinauszögern – bei guter Verträglichkeit.
Das PSA-basierte Prostatakrebs-Screening erreicht bei Diagnosequalität und Anzahl vermiedener Überdiagnosen ein ähnliches Niveau wie das etablierte Brustkrebs-Screening. Eine aktuelle Auswertung von PROBASE, präsentiert auf dem 41. Jahreskongress der European Association of Urology (EAU), stellt die bisherigen Vorbehalte gegenüber dem PSA-Test…
Auch Jahre nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung können Betroffene an Depressionen erkranken. Brust- und Darmkrebsüberlebende scheinen dafür besonders gefährdet. Welche Faktoren das Risiko erhöhen und wie Sie Risikopersonen frühzeitig erkennen können, erfahren Sie hier.
Lungenkrebs ist weiterhin die mit Abstand häufigste Krebstodesursache bei Frauen und Männern. Neue Daten aus Rheinland-Pfalz zeigen: Während die Fallzahlen bei Männern leicht sinken, steigen sie bei Frauen weiter an – vor allem aufgrund langfristiger Veränderungen im Rauchverhalten.
Bei lokalem Prostatakrebs bringt eine Hormontherapie über 9–12 Monate hinaus kaum zusätzlichen Nutzen, erhöht aber das Risiko für Herz- und Stoffwechselprobleme. Ärztinnen und Ärzte könnten künftig individueller entscheiden – für mehr Sicherheit und Lebensqualität.
Seltene Tumoren mit Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) galten lange als schwer behandelbar. Eine australische Studie liefert nun Hoffnung: Die Kombination aus Nivolumab und Ipilimumab erzielte bei fortgeschrittenen dMMR/MSI-H-Tumoren eine Ansprechrate von 63% und deutet auf eine langanhaltende Wirksamkeit hin.
Die 15-jährige Delani Diekmeier, Tochter des Ex-Bundesligaprofis Dennis Diekmeier, überrascht alle: Trotz schwerer Krebserkrankung triumphiert sie in einer Therapiepause bei einem Springturnier in Eppelheim. Auf dem Rücken ihres Pferdes Col d’Amour findet sie Kraft, Glück und Hoffnung.
Blasenkrebs entwickelt sich schleichend – und Männer sowie Raucher sind besonders gefährdet. Eine neue Studie zeigt, wie biologische Unterschiede und Tabakkonsum die Ausbreitung bestimmter mutierter Zellen im Blasengewebe beeinflussen. Die Erkenntnisse könnten künftig helfen, Risiken besser vorherzusagen und Früherkennung zu verbessern.
Die Zahl der Krebssterbefälle in Deutschland geht seit 25 Jahren kontinuierlich zurück. Laut Robert Koch-Institut sank die altersstandardisierte Sterberate bei Männern um 31%, bei Frauen um 21%. Gründe sind verbesserte Therapien, Prävention und Früherkennung. Dennoch erkranken jährlich über eine halbe Million Menschen neu an Krebs.
Injizierbare Tranexamsäure-Formulierungen sind nur zur intravenösen Anwendung zugelassen. Medizinisches Fachpersonal muss äußerste Sorgfalt walten lassen, um die korrekte Applikationsart von Tranexamsäure sicherzustellen, da eine insbesondere eine versehentliche intrathekale Applikation mit schwerwiegenden, teils tödliche Zwischenfälle assoziiert…