Chemotherapie ade?Genexpressions-Test erweitert Spielraum bei frühem Brustkrebs

Friederike Klein

Abstrakte Darstellung eines weiblichen Oberkörpers mit blau leuchtenden, digitalen Linien und hervorgehobener Brustregion vor dunklem Hintergrund, ergänzt durch grafische Lichteffekte.
Matthieu/stock.adobe.com
Personalisierte Therapieentscheidung: Der POM50-Test kann helfen, Patient*innen mit frühem Brustkrebs eine belastende Chemotherapie zu ersparen – bei vergleichbarer Prognose.

DieOPTIMA-Studie liefert starke Evidenz für eine personalisierte Therapie beimfrühen ER+/HER2-negativen Mammakarzinom: Bei Patient*innen ab 40 Jahren mit bis zu 9 befallenen Lymphknoten kann anhand des POM50-Tests (ROR ≤60) in vielen Fällen sicher auf eine Chemotherapie verzichtet werden – und das, wie auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2026 zu hören war, ohne Einbußen beim krankheitsfreien Überleben. Ein möglicher Wendepunkt für die Behandlungsstrategie.

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