Kleine Studie, ermutigende ErgebnisseHochmalignes seröses Ovarialkarzinom: Kurzzeitfasten als Chemo-Booster?

Stephanie Schikora

Mehrere weiße Tassen mit klarer, gelblicher Gemüsebrühe stehen von oben fotografiert auf einem hellen Hintergrund, in einer Tasse liegt ein Löffel.
D. Sonntag/Thieme
Ein bisschen Brühe war erlaubt: Kurzzeitfasten vor und nach neoadjuvanter Chemotherapie verbesserte beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom das pathologische Ansprechen und das progressionsfreie Überleben.

36 Stunden vor und 24 Stunden nach jeder Chemotherapie nichts essen – kann ein solch striktes Fastenregime das Ansprechen auf eine neoadjuvante Therapie beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom verbessern? Die Ergebnisse einer kleinen randomisierten Studie, die auf dem ASCO Annual Meeting 2026 als Oral Abstract präsentiert wurden, lassen aufhorchen. Die metabolischen, onkologischen und immunologischen Effekte des Kurzzeitfastens auf das pathologischen Ansprechen und progressionsfreien Überleben scheinen nicht zu unterschätzen zu sein.

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