Krebs der Schleimhäute im HNO-Bereich, also in Mundhöhle, Rachen oder Kehlkopf ist die sechsthäufigste Tumorerkrankung. Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben nun mithilfe einer neuen Technik HNO-Plattenepithelkarzinome untersucht, um das Milieu im Tumor besser zu verstehen. Sie möchten so…
Wodurch kommt es zu falsch positiven Mammografie-Befunden? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Michael Bernstein von der Brown University in Providence nun befasst.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Federführung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt haben einen molekularen Mechanismus entschlüsselt, der die Entstehung einer besonders aggressiven Form von Blutkrebs erklärt. Dabei führt die Störung eines Genregulators zur Ausbildung der akuten myeloischen…
Menschen, die an seltenen Tumoren erkrankt sind, profitieren von molekulargenetischen Analysen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und Dresden durchgeführt haben.
Seit über 10 Jahren wird untersucht, ob eine prämenopausale bilaterale Oopherektomie mit Alterungsprozessen im Gehirn assoziiert ist. Bislang sind die Untersuchungsergebnisse kontrovers. Diese Studiengruppe um Walter Rocca untersuchte nun in einer Fall-Kontrollstudie, was dran ist an kognitiven Einschränkungen nach einem solchen Eingriff und…
Aus Angst vor Ansteckung im Wartezimmer gehen viele Menschen in der Corona-Pandemie nicht zum Arzt - dabei können Vorsorge-Untersuchungen Leben retten. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) aus Anlass des Weltkrebstages hin. «Je früher Krebs erkannt wird, desto höher ist die Chance einer Heilung», sagte der…
Bei zuvor unbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom des Ösophagus verlängerte Nivolumab in Kombination mit einer Chemotherapie oder mit Ipilimumab im Vergleich zur Standardchemotherapie signifikant das Gesamtüberleben. Besonders zu profitieren scheinen Patienten mit positivem PD-L1-Nachweis.
Besonders bei Krebserkrankungen ist eine frühe und präzise Diagnose wichtig für den weiteren Krankheitsverlauf und die Heilungsaussichten. Forschende des Zentrums für Proteindiagnostik (PRODI) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben ein neues Verfahren der digitalen Bildgebung entwickelt, das die Erforschungsmöglichkeiten urogenitaler Tumoren…
Etwa jeder zweite Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Das sind rund 510.000 Krebsneuerkrankungen pro Jahr. Experten rechnen mit einem Anstieg auf 600.000 bis 2030. Laut Robert Koch-Institut leben in Deutschland rund 1,7 Millionen Menschen mit einer Krebserkrankung, die in den letzten 5 Jahren diagnostiziert wurde. Zum Weltkrebstags…
Bei an Brustkrebs erkrankten Frauen, die die Wechseljahre bereits hinter sich haben, kann eine verlängerte adjuvante antihormonelle Therapie im Anschluss an eine Operation sinnvoll sein. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler um Dr Lucia Del Mastro von der University of Genoa.
Lungenkrebs ist heilbar – aber nur, wenn er frühzeitig erkannt wird. Die radiologische Früherkennungsuntersuchung mittels Niedrigdosis-Computertomografie bietet die Chance, bei minimaler Strahlenexposition Menschen mit Lungenkrebs frühzeitig zu identifizieren und ihnen den Weg zu einer Behandlung mit guten Heilungsaussichten zu eröffnen. Bei…
Sind nahe Verwandte an Prostatakrebs erkrankt, weist dies auf ein erhöhtes Risiko für klinisch relevante Prostatatumore hin. Zu diesem Ergebnis kommt das Team um Matthew Clements vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York.
Hautkrebs hat gute Heilungschancen, wenn er frühzeitig erkannt wird. Jetzt haben Fraunhofer-Forschende eine digitale Lösung entwickelt, die Diagnosen deutlich beschleunigt. Eine App für Smartphones fotografiert verdächtige Hautveränderungen und schickt diese an die Dermatologie-Abteilung im Krankenhaus. Mithilfe von KI und Bildanalyse bewertet eine…
Forschende untersuchen mittels epigenetischer Faktoren die Rolle von Stress bei der Entstehung von Tumorerkrankungen. Dazu werden Testpersonen gesucht.
Langes Sitzen steigert das Mortalitätsrisiko von Krebsüberlebenden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Chao Cao von der Washington University School of Medicine in St. Louis und sein Team durchgeführt haben.