Mit kutanen Plattenepithelkarzinomen haben sich Wissenschaftler um Dr. Selin Tokez von der Erasmus-Universität im niederländischen Rotterdam befasst. Hintergrund ist, dass über die Inzidenz dieser Tumore noch nicht viel bekannt ist.
Eine Wach-Operation ist auch für den erfahrenen Neurochirurgen und neuen Klinikdirektor der Jenaer Neurochirurgie, Prof. Dr. Christian Senft, ein ganz besonderer Eingriff. Erstmals operierten er und seine Kollegen am Universitätsklinikum Jena (UKJ) eine Patientin an einem Hirntumor in der Nähe des Sprachzentrums, indem sie während der Operation…
Jenaer Forschende wollen mit europäischen Partnern aus Forschung, Medizin und Industrie eine neuartige Mikroskopie-Technologie entwickeln und auf den Markt bringen. Sie soll dazu beitragen, den zellulären Ursprüngen von Krebskrankheiten auf die Spur zu kommen und die Präzisionsmedizin entscheidend voranbringen.
Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem Motto Krebsprävention und setzt einen Schwerpunkt auf die Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs. Hauptursache dieser Krebsart ist eine sexuell übertragene Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV). Was viele nicht wissen: Das Virus kann auch bei Männern Krebs auslösen. „Mittlerweile gibt es…
Patienten mit Speiseröhrenkrebs, die sich einer Ösophagektomie unterziehen, sind häufig gebrechlich und haben ein erhöhtes Risiko für postoperative Komplikationen. Wissenschaftler aus London untersuchten jetzt, was bei diesen Patienten eine Prehabilitation hinsichtlich der Komplikationen nach dem Eingriff bringt.
Prof. Dr. Markus W. Büchler, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, erhielt am 3. Februar 2021 den Deutschen Krebspreis für die Weiterentwicklung chirurgischer Techniken.
Am 4. Februar wird der jährlich von der Union Internationale Contre le Cancer (UICC) ausgerufene Weltkrebstag begangen. Das Anliegen ist die Aufklärung der Bevölkerung über Früherkennung und Prävention sowie zum Stand der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen. Dabei rückt aktuell ein Aspekt zunehmend in den Fokus: Die personalisierte…
Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Zahl der Krebsdiagnosen und die Vorsorgeuntersuchungen. Einer Auszählung der Barmer zufolge wurden seit Beginn der Krise weniger Krebserkrankungen diagnostiziert. Wie die Krankenkasse anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar berichtete, lag der Krankenstand aufgrund von Krebserkrankungen in Hessen…
LMU-Wissenschaftler haben Nanopartikel entwickelt, die gezielt Krebszellen abtöten. Dies könnte der Tumorbekämpfung neue therapeutische Optionen eröffnen.
Nehmen Frauen nach der Menopause ab, senken sie damit das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis sind amerikanische Wissenschaftler nun gekommen.
Wenn der Krebs wiederkehrt, ist die Hoffnung vieler Patienten die CAR-T-Zell-Therapie. Um die Einsatzmöglichkeiten dieses Ansatzes zu untersuchen, fördert das BMBF jetzt ein Verbundprojekt von vier deutschen Uni-Klinika und einem Biotechnologieunternehmen mit sechs Millionen Euro.
Patienten, die an einem einseitigen Hodentumor erkrankt sind, haben ein hohes Risiko für einen kontralateralen Tumor. Gefährdet sind besonders junge Männer. Das ist das Ergebnis einer Studie der Spanish Germ Cell Cancer Group.
Prostatakrebs bei Männern und Brustkrebs bei Frauen sind die häufigsten Krebsneuerkrankungen in Niedersachsen. Dies geht aus dem Jahresbericht «Krebs in Niedersachsen» hervor, den das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen (EKN) und das Klinische Krebsregister Niedersachsen (KKN) erstmalig gemeinsam mit der neu gegründeten Klinischen…
Forscher am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) sowie der Hochschulmedizin Dresden und des Universitätsklinikums Heidelberg entwickeln eine Methode der Künstlichen Intelligenz (KI), mit der Computer das Risiko für Komplikationen vor, während und nach einer Krebsoperation vorhersagen sollen. Eine hierauf basierende App könnte…
Diabetes ist mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko assoziiert, besonders bei jungen Erwachsenen vor dem 50. Lebensjahr. Daher könnten diese von einem früheren Beginn der Darmkrebsvorsorge profitieren. Doch wie viel früher? Das wurde nun in einer landesweiten Kohortenstudie in Schweden untersucht.