Glioblastome sprechen sehr häufig nicht auf Immuntherapien an. Wissenschaftler von der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) konnten bei Mäusen nun einen Resistenzmechanismus identifizieren, der es Glioblastomen ermöglicht, einer Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren zu entkommen.
Die therapeutische Standardtherapie beim aggressiven B-Zell-Lymphom besteht aus 6 Zyklen der Immunchemotherapie R-CHOP. Wie eine von der Deutschen Krebshilfe unterstützte Studie zeigt, kann die Anzahl der Behandlungszyklen ohne nachteilige Therapiewirksamkeit reduziert werden.
Wissenschaftler vom DKFZ haben eine neue Technik entwickelt, um mithilfe von Sauerstoff Gehirntumoren im Magnetresonanztomografen (MRT) besser erkennen zu können. Dabei setzen sie auf eine Besonderheit im Stoffwechsel der Tumorzellen, die sie mit einem völlig neuen Verfahren in der Bildgebung sichtbar machen. Die Hoffnung ist, mit der neuen…
Die Chemoprävention kolorektaler Adenome und Karzinome ist ein wichtiges Thema. In einer randomisierten placebokontrollierten Studie untersuchten jetzt chinesische Wissenschaftler die Wirksamkeit und Sicherheit von Berberin zur Prävention des Wiederauftretens kolorektaler Adenome.
Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebsarten bei Männern. Mit dem technologischen Fortschritt der vergangenen Jahre sind in Sachen Strahlentherapie mittlerweile einige valide Möglichkeiten offen. So kann die stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) bei gleichem Behandlungserfolg die Anzahl der Sitzungen drastisch reduzieren. Die erhöhte Dosis…
Mit 18,4% aller weltweiten Krebstoten steht Lungenkrebs noch immer an der Spitze der Krebsmortalitäten. Damit verursachen die Karzinome an der Lunge mehr Tote als Darm-, Brust und Zervikaltumore zusammen. Ein niederländisches Forschungsteam um Harry de Koning hat untersucht, ob ein Screening von Risikopatienten die Sterblichkeitsrate senken kann.
Mit dem Einsatz der Positronen-Emissions-Tomographie (FDG-PET) können das Zielvolumen der Bestrahlung reduziert und gleichzeitig „punktgenau“ effektivere Strahlendosen verabreicht werden. Eine internationale Studie unter deutscher Federführung zeigte, dass dadurch bei Patienten mit inoperablem nicht kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) ein besseres…
Die Diagnose und Behandlung von Patienten mit hormoninaktiven Tumoren der Hirnanhangdrüse gehört in die Hände eines interdisziplinären, erfahrenen Teams, bestehend aus Endokrinologe, Neurochirurg und (Neuro-)Radiologe, Ophthalmologe, (Neuro-)Pathologe und Strahlentherapeut. Unverzichtbar ist zudem eine laborchemische Sicherung der Diagnose. Dies…
Die Therapeuten der Onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie (OTT) am Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) an der Uniklinik Köln starteten am 2. April 2020 mit einem Online-Angebot „OTT@home” für Krebspatienten während und nach ihrer Therapie, die sich auch zu Hause fit halten wollen.
Eine internationale Vergleichsstudie unter Kieler Beteiligung belegt Vorteile von Präzisionstherapien gegenüber Standardbehandlungen bei bestimmten Krebserkrankungen.
Bereits in der Vergangenheit ist der Vorteil von PD-L1-Inhibitoren für das Overall-Survival von Lungenkrebspatienten bewiesen worden. Nach der Chemoradiotherapie konnte der Inhibitor das Überleben der Patienten signifikant verlängern. Doch wie sieht es aus, wenn PD-L1 gleichzeitig mit der Chemoradiotherapie inhibiert wird. Das wollten Salma Jabbour…
Das Dilemma ist groß: Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 darf die lebensnotwendige Behandlung einer Krebserkrankung nicht verhindern, aber ein bereits infizierter Krebspatient oder -patientin soll auch nicht zusätzlich durch Komplikationen von COVID-19 gefährdet werden – und eine gesamte Praxis oder Station anstecken. Ein Weg…
Ein Tablet mit digitalem Fragebogen als Ersatz für das Arztgespräch? „Auf keinen Fall“, erklärt Privatdozent Dr. med. Markus Schuler, Chefarzt der Klinik für Onkologie am Helios Klinikum Emil von Behring. „Die tägliche Visite ist das Maß aller Dinge. Der digitale Fragebogen kann unsere Arbeit allerdings sinnvoll ergänzen.“
Ist das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken mit der Anzahl der Menstruationszyklen in einem Leben verbunden? Diese Frage stellten sich Britton Trabert und Kollegen und kamen zu einem eindeutigen Ergebnis.
Ein Problem bei der Hirntumordiagnostik mittels Magnetresonanztomografie ist die Unterscheidung zwischen erneutem Tumorwachstum und gutartigen Veränderungen, oft in Folge einer vorausgegangenen Therapie. Dies kann die Beurteilung des Therapieansprechens erheblich beeinträchtigen. Eine weitere wichtige Fragestellung ist die Beurteilung der Prognose…