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BI-RADS bei BrustkrebsGeschulter Radiologenblick sagt Histologie voraus

Die Brustkrebssterblichkeit lässt sich dank besserer Diagnosemöglichkeiten drastisch senken – und das ist nicht nur den bildgebenden Geräten zu verdanken. Vielmehr spielt der menschliche Faktor eine große Rolle: Ein Radiologe, der die Läsionen begutachtet und bewertet, trägt erheblich zur Prognose bei.

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DarmkrebsBallaststoffe verbessern Überleben

Wissenschaftler entdecken immer mehr positive Wirkungen von Ballaststoffen. Warum insbesondere Patienten mit einer Darmkrebserkrankung ein Augenmerk auf eine ballaststoffreiche Ernährung legen sollten, zeigt jetzt einmal mehr das Ergebnis einer prospektiven Kohortenstudie.

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Warum Hygiene so wichtig istC. difficile Infektionen breiten sich über Bildgebungsgeräte aus

Eine Infektion mit dem Erreger Clostridium difficile ist nicht zu unterschätzen: sie kann zu einer signifikant erhöhten Morbidität und Mortalität führen. Insbesondere hospitalisierte Patienten sind gefährdet. Wo die größten Gefahrenstellen für eine Ansteckung sind, haben Sara Murray und Kollegen bei sich an ihrer Universitätsklinik in Kalifornien…

Fettzellen machen Chemotherapie weniger wirksam

Adipozyten metabolisieren das Mittel Daunorubicin und verringern so die Fähigkeit des Chemotherapeutikums, Krebszellen abzutöten. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des UCLA Mattel Children's Hospital. Dieser Vorgang dürfte zu schlechteren Behandlungsergebnissen beitragen. Details wurden im Fachmagazin „Molecular Cancer Research“ veröffentlicht.

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Rauch-Stopp nach KrebsdiagnoseMeist bessert sich die Prognose – mit einer Ausnahme

Es gibt einige Krebsentitäten, deren Entstehung durch Rauchen begünstigt wird. Dazu zählen natürlich die Lunge, obere Luft- und Verdauungswege sowie die Blase. Hören die Patienten nach der Diagnose auf zu Rauchen, profitieren die meisten davon durch eine reduzierte Sterblichkeit. Doch eine Krebsform scheint „immun“ gegen den Nikotinentzug.

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PanoramaVersorgungslücken bei onkologischen Patienten

Menschen mit Tumorerkrankungen sind schmerzmedizinisch zu einem beträchtlichen Teil unter- und fehlversorgt, sowohl bezüglich tumorbedingter Dauerschmerzen als auch hinsichtlich tumorbedingter Durchbruchschmerzen. Das belegen Ergebnisse einer groß angelegten Online-Befragung der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. und der Deutschen…

Endokrine Therapie bei Brustkrebs5 Jahre adjuvante Therapie reichen aus

Bei Frauen mit Östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs im frühen Stadium hat sich die endokrine Therapie über 5 Jahre etabliert – schließlich reduziert die begleitende Therapie die Rezidivrate erheblich. Und offenbar reicht dieser Zeitraum auch für die anschließenden 15 Jahre aus, um seine Schutzwirkung zu erhalten.

Neue Anwendungen für die Krebsdiagnostik

Voraussetzung für eine schnellere und effektivere Behandlung von Tumorerkrankungen ist die Früherkennung von Zellveränderungen um den Beginn einer Erkrankung zu erkennen. Entsprechende Methoden sind Gewebebiopsien bzw. die sogenannte „Liquid Biopsy“, bei der beispielsweise aus Blut von Patientenproben seltene Tumorzellen isoliert und…

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Chronisch lymphatische LeukämieProtein NFAT2 kann Prognose verbessern

Die chronische lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste leukämische Erkrankung in den westlichen Industrieländern. Trotz intensiver Forschung und zunehmendem Erkenntnisgewinn ist die Ursache jedoch immer noch weitgehend unbekannt. Zur Prognose des Krankheitsverlaufs sind Forscher jetzt allerdings einen Schritt weiter: Sie stießen auf den…

KrebsSalmonellen sollen bei der Therapie helfen

Die Idee, Bakterien könnten Krebszellen zerstören, war lange in Vergessenheit geraten. Doch Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) lassen den Therapieansatz wieder aufleben: Sie haben Salmonellen so umkonstruiert, dass sie eine aggressive Wirkung gegen Tumorzellen besitzen, diese aber nicht zu stark ist und somit…

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Lokales ProstatakarzinomADT erhöht Risiko für Herzversagen

Die Androgendeprivation (ADT) ist nicht unumstritten. So gibt es bereits Studien, die für einige negative Effekte der ADT sprechen, so zum Beispiel ein erhöhtes Demenzrisiko oder eine Häufung von Resistenzentwicklungen. Reina Haque et al. ergänzen nun ebenfalls die Liste um mögliches Herzversagen durch ADT.