Ein Enzym, das für den Abbau bestimmter Aminosäuren aus der Nahrung zuständig ist, spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Leukämien und bösartigen Hirntumoren. Dies veröffentlichten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum nun in der Fachzeitschrift Nature.
Die Schilddrüsen-OP ist in Deutschland mittlerweile ein Routineeingriff. Doch Experten zufolge sind viele Eingriffe unnötig. Denn in den meisten Fällen sind die Schilddrüsentumoren harmlos. Jetzt bestätigen US-Forscher: Kleine papilläre Karzinome müssen nicht gleich operativ entfernt werden.
Übergewichtige Männer, die die Diagnose Prostatakrebs erhalten, sollten auf Vollfett-Milch verzichten. Denn ihr Risiko für ein Rezidiv ist um das 3-fache höher als bei leichteren Patienten oder wenn sie stattdessen fettärmere Milch oder andere Milchprodukte verzehren würden.
Das Leitlinienprogramm Onkologie hat eine Aktualisierung der S3-Leitlinie zum Mammakarzinom vorgelegt. Die neue Version entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG).
Neue Stuhltestverfahren verbessern die Früherkennung von Darmkrebs deutlich. Bereits im September 2017 veröffentlichte eine Forschergruppe des DKFZ eine Vergleichsstudie über neun neu angebotene fäkale immunologische Tests (FIT). Und das Vergleichen geht weiter.
Bei der Behandlung von Hirnmetastasen ist die fächerübergreifende Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachgebiete eine interdisziplinäre Chance, erklären die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) und die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) im Nachgang eines gemeinsamen Symposiums im Oktober in Frankfurt am Main.…
Sportliche Frauen vertragen die Brustkrebstherapie besser. Zu dieser Erkenntnis reiht sich nun auch diese kleine Versuchsgruppe ein, die Aerobic vor der Chemotherapie machte. Das führte zu einem besseren Wohlbefinden und konstanten Gewicht. Nur aufs Herz scheint die sportliche Einlage keinen Effekt zu haben, zumindest nicht im subklinischen…
Menschen, die sich viel bewegen, weisen ein vermindertes Darmkrebsrisiko auf. Denn regelmäßige körperliche Aktivität wirkt sich positiv auf den Taillenumfang, die Stoffwechselgesundheit und den Vitamin-D-Status aus.
Immer wieder spannend sind Studien, die sich mit der möglichen Schutzwirkung alltäglicher Lebensmittel vor Krebs auseinandersetzen. So reiht auch diese Arbeit von Alessandra Lafranconi et al. ein beliebtes Getränk in die Liste der „Positiv-Lebensmittel“ ein: Kaffee schützt laut ihrer Metaanalyse vor Endometriumkrebs.
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Vitamin D wird eine ganze Reihe von positiven gesundheitlichen Effekten zugeschrieben, unter anderem auch eine schützende Wirkung vor verschiedenen Krebsarten. Gestützt wird diese Hypothese durch die Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen. Eine aktuelle Studie kommt jetzt jedoch zu einem anderen Ergebnis.