Deutschland im Rauch: Zahlen und TrendsRauchen bleibt Massenphänomen: Jeder Fünfte greift zur Zigarette

Trotz zunehmender Aufklärung bleibt Rauchen in Deutschland weit verbreitet: 19,1% der Bevölkerung ab 15 Jahrengreifen zumindest gelegentlich zur Zigarette. Besonders auffällig sind Unterschiede zwischen Geschlechtern und Altersgruppen. Neue Zahlen zeigen, wer am häufigsten raucht – und wo die Entwicklung stagniert.

eine ausgedrückte Zigarette
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Rauchen bleibt insbesondere in der Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren stark verbreitet – ein Fokus für Prävention und Gesundheitspolitik.

Fast ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland hat 2025 zumindest gelegentlich geraucht. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai mit. Der Anteil der Raucherinnen und Raucher lag demnach bei 19,1%. Die Angaben beruhen auf Ergebnissen des Mikrozensus, einer repräsentativen Befragung von Haushalten in Deutschland.

Raucherquote: Stagnation auf hohem Niveau

Im Vergleich zu 2021 veränderte sich der Anteil kaum: Damals waren es noch 18,9% aller Menschen in Deutschland ab 15 Jahren, die zumindest gelegentlich rauchten. Mit 78,5% greifen die meisten Raucher zu Zigaretten – 9,2% bevorzugten laut Mitteilung die E-Zigarette. 

Deutliche Geschlechterunterschiede beim Konsum

Männer rauchen demnach deutlich öfter als Frauen. 22,4% der Männer rauchten 2025 laut Auswertung zumindest gelegentlich. Bei Frauen seien es nur 15,8% gewesen.

Mittleres Alter mit den höchsten Quoten

Unter Menschen zwischen 40 und 44 Jahren sei das Rauchen am verbreitetsten. Hier lag der Anteil der Raucherinnen und Raucher im vergangenen Jahr bei 26%, wie das Statistikamt mitteilte. Auf sie folgten die 45- bis 49-Jährigen mit 25,5%. Die wenigsten Raucher gab es demnach unter den 15- bis 17-Jährigen: Hier waren es laut Mitteilung 5%. Unter den mindestens 75-Jährigen lag der Anteil bei 5,5%.