Neue Option beim Hochrisiko-DLBCLEpigenetik trifft Immunchemotherapie: Tucidinostat verbessert Prognose beim Double-Expressor-Lymphom

Stephanie Schikora

Histologisches Bild eines diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL), einer Form des Non-Hodgkin-Lymphoms.
David A Litman/stock.adobe.com
Double-Expressor-Lymphome mit Koexpression von MYC und BCL2 zählen zu den prognostisch ungünstigen DLBCL-Subgruppen – die Phase-III-Studie DEB zeigt einen Vorteil durch zusätzliche epigenetische Therapie mit Tucidinostat

Etwa ein Drittel aller diffus großzelligen B-Zell-Lymphome (DLBCL) zeigt eine Koexpression der Onkoproteine MYC und BCL2 – und damit eine besonders schlechte Prognose unter der Standard-Immunchemotherapie R-CHOP. Eine Ergänzung des Regimes um den oralen Histon-Deacetylase-Inhibitor Tucidinostat könnte dieses therapeutische Dilemma entschärfen: In der Phase-III-Studie DEB sank das Risiko für Progress, Rezidiv oder Tod signifikant – bei vertretbarem Nebenwirkungsprofil.

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