Prävention neu denkenLebensstil-Dissonanz: Wenn das Gehirn die guten Vorsätze ausbremst

Stephanie Schikora

Zwei gestapelte Türme aus Lebensmitteln: links ein Turm aus Burgern, rechts ein Turm aus frischem Obst auf weißem Hintergrund
Aldeca Productions/stock.adobe.com
Lebensstil-Dissonanz: Das mesolimbische Belohnungssystem dominiert oft über die exekutive Kontrolle des präfrontalen Kortex – mit Folgen für Ernährung, Bewegung und Schlaf.

Mehr Bewegung, weniger Zucker, ausreichend Schlaf – die Empfehlungen für einen gesunden Lebenstil sind bekannt, die Umsetzung scheitert trotzdem reihenweise. Das ist keine Frage mangelnder Disziplin, sondern Ergebnis eines neurobiologischen Konflikts zwischen evolutionär altem Belohnungssystem und präfrontaler Kontrolle. Eine aktuelle Arbeit liefert das Konzept der „Lebensstil-Dissonanz" – und zeigt, warum Appelle in der Präventionsberatung ins Leere laufen und welche 3 Strategien helfen könnten.

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