Veränderungen von Biomarkern wie CRP oder hs‑Troponin T im Verlauf der Chemotherapie lieferten in der AVERT‑Studie entscheidende Hinweise darauf, ob bei Krebspatienten eher das Thrombose‑ oder das Blutungsrisiko überwiegt.
Venöse Thromboembolien zählen ebenso zu den gefürchteten Komplikationen bei aktiven Tumorerkrankungen wie schwere Blutungen unter einer prophylaktischen Antikoagulation. Eine differenzierte Risikoeinschätzung ist daher essenziell, mit gängigen Scores allein aber oft schwierig. Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der AVERT-Studie liefert nun Hinweise, dass inflammatorische und kardiale Biomarker hier wertvolle Zusatzinformationen liefern und eine individuellere Therapieentscheidung ermöglichen könnten.