Bei gastrointestinalen Symptomen gleich koloskopieren oder erst beobachten? Eine spanische Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass diese Entscheidung mittels immunologischem Stuhltest (FIT) in der Primärversorgung gut abgeschätzt werden kann.
Menschen mit Nierenkrebs können in einigen Fällen von einer aktiven Überwachung des Tumors profitieren. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Wissenschaftler um Tobias Klatte von den Dorset University Hospitals in Bournemouth nun durchgeführt haben.
Inwieweit wirkt sich eine Brustkrebserkrankung auf die Arbeitsproduktivität und die Lebensqualität der Betroffenen aus? Diese Frage stand im Fokus einer Studie, die das Team um Debu Tripathy vom University of Texas MD Anderson Cancer Center durchgeführt hat.
Inwieweit erhöht Adipositas das Risiko für Intervallkarzinome? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Dr. Anne Marie McCarthy von der Universität in Philadelphia befasst.
Eine atrophische Gastritis (AG) und intestinale Metaplasie (IM) bergen das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Daher bedarf es der Entwicklung neuer Strategien gegen AG/IM, um die Magenkrebsinzidenz zu reduzieren. Ein Kandidat könnte Rebamipid sein.
Eine unterstützende Immuntherapie verbessert die Prognose bei Patienten mit klarzelligem Nierenzellkarzinom mit mittlerem bis hohem Risiko. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Wissenschaftler um Toni K. Choueiri vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston.
Menschen mit unheilbaren Krebserkrankungen profitieren von einer guten palliativmedizinischen Unterstützung. Wissenschaftler um Florian Lordick vom Universitären Krebszentrum Leipzig haben 500 Patienten zwischen 25 und 89 Jahren ein Jahr lang begleitet.
Der Zusammenhang zwischen der Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und Magenkrebs wird immer wieder diskutiert. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Korea in einer Region mit hohem Magenkrebsrisiko die Assoziation des Risikos mit PPI im Vergleich zu H2-Rezeptor-Antagonisten (H2RA).
Wie häufig sterben Patienten mit Prostatakrebs an nicht-krebsbedingten Todesursachen? Dieser Frage sind Wissenschaftler um Dr. Adam Weiner von der Feinberg School of Medicine der Northwestern University in Chicago nun nachgegangen.
In vielen Ländern steigt die Zahl der Darmkrebsfälle in frühem Alter. Daher wollten nun New Yorker Wissenschaftler herausfinden, welche Faktoren – außer genetischen – bei jüngeren Menschen das Risiko für kolorektale Karzinome (CRC) erhöhen.
Viele Studien legen zwischenzeitlich nahe, dass die Einnahme nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) vor Darmkrebs schützen kann. In einer großen Studie mit Langzeit-Follow-up untersuchten jetzt Wissenschaftler aus den USA, wie sich Ibuprofen und Azetylsalizylsäure (ASS) auf die Inzidenz von kolorektalen Adenomen und Karzinomen auswirken.
Männer, bei denen es bereits Erkrankungen an Prostatakrebs in der Familie gegeben hat, profitieren von einem frühen Screening. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von Wissenschaftlern um Mahdi Fallah und Elham Kharazmi vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.
Bei hämato-onkologischen Patienten ist die Immunreaktion auf die COVID-19-Impfung häufig eingeschränkt. Wissenschaftler um Yair Herishanu von der Tel Aviv University in Israel haben nun herausgefunden, dass der Zeitpunkt der Impfung für die Antikörperreaktion eine entscheidende Rolle spielt.
Bei Patienten mit Ösophaguskarzinom führte Nivolumab in einer vom Hersteller unterstützten, weltweiten Phase-3-Studie zu einem längeren krankheitsfreien Überleben (DFS) nach Radiochemotherapie und Operation im Vergleich zu Placebo.
Welche Vorteile bringt die unterstützte Ernährung für Krebspatienten, die stationär behandelt werden, im Vergleich zur herkömmlichen Krankenhauskost? Mit dieser Frage haben sich Schweizer Wissenschaftler um Laura Bargetzi vom Kantonsspital Aarau befasst.