Immer mehr junge Menschen erkranken an Darmkrebs. Gefährdet scheinen insbesondere Frauen unter 50 mit einem hyperinsulinämischen Lebensstil zu sein. Das ergab nun eine prospektive Kohortenstudie mit über 94.000 Frauen.
Mit dem Nutzen einer Genomsequenzierung für die Behandlung bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) und beim myelodysplastischen Syndrom (MDS) und der Frage, ob sich eine Genomsequenzierung in den klinischen Ablauf integrieren lässt, haben sich Wissenschaftler um David Spencer von der Washington University School of Medicine nun befasst.
Bis zum Jahr 2030 werden – zumindest in den USA – 70% aller Brustkrebsfälle ältere Frauen ab 65 Jahren betreffen. Da diese Patientinnengruppe bis dato in klinischen Studien unterrepräsentiert ist, ist hier das Risiko einer Über- sowie Unterbehandlung groß. Um zumindest eine Übertherapie künftig zu vermeiden, raten die Autoren dieser Arbeit von der…
Bislang Nicht-Teilnehmende an der Darmkrebsvorsorge könnten über den Radiologen erreicht werden: Denn ein Ärzteteam aus Boston legt anhand von Umfrageergebnissen nahe, dass es im Rahmen von CT-Untersuchungen ermöglicht werden könnte, mehr Patienten für die Darmkrebsvorsorge zu gewinnen.
Welche Rolle spielt der Body-Maß-Index (BMI) für die Entwicklung eines Zweitmalignoms bei Frauen mit Brustkrebs? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Heather Feigelson vom Kaiser Permanente Colorado Institute for Health Research in Denver befasst.
Das Risiko, dass nach einem einseitigen Keimzelltumor auch ein Tumor im kontralateralen Hoden entsteht, ist hoch. Wissenschaftler aus den Niederlanden haben sich nun mit der Frage beschäftigt, ob eine platinbasierte Chemotherapie eines Keimzelltumors des Hodens das spätere Auftreten eines Tumors im kontralateralen Hoden beeinflusst.
Bei den meisten Krebserkrankungen ist eine Adipositas prognostisch ungünstig. Nicht aber bei drei Krebsarten, wie eine Metaanalyse nun zeigt. Hier zeichnen sich nach den Ergebnissen Vorteile ab.
Für Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom ist die komplette chirurgische Entfernung des Tumors meist die einzige Option. Nicht klar ist jedoch, wie man am besten präoperativ behandelt. Ein Würzburger Ärzteteam untersuchte nun, welches Chemotherapieschema optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche OP schaffen kann.
Mit der Frage, ob topische Calcineurininhibitoren (TCI) wie Tacrolimus und Pimecrolimus das Krebsrisiko erhöhen, haben sich Wissenschaftler um Megan Lam von der McMaster University in Hamilton, Kanada, nun auseinandergesetzt.
Sonnenschutzmittel, in denen der UV-Filter Octocrylen enthalten ist, sollten nur eine Saison lang genutzt werden. Denn bei älteren Produkten besteht das Risiko, dass Octocrylen mit der Zeit zum krebserregenden Stoff Benzophenon zerfällt.
Für Frauen, die in der Jugend verstärkt Milch konsumieren, liefert eine Studie gute Nachrichten: Denn sie scheinen im späteren Leben zumindest vor rektalen und fortgeschrittenen Adenomen besser geschützt zu sein als solche mit geringem Verzehr.
Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs profitieren scheinbar auch auf lange Sicht vom Checkpointinhibitor Nivolumab. Die ATTRACTION-2-Studie zeigte im Vergleich zu Placebo ein verbessertes Gesamtüberleben (OS) bei Patienten, die bereits ≥ 2 Chemotherapieregimen erhalten hatten. Jetzt liegen die 3-Jahres-Follow-up-Daten vor.
Veränderungen im Erbgut von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) oder myelodysplastischem Syndrom (MDS) spielen eine wichtige Rolle: Sie entscheiden darüber, wie die Krankheit beim Patienten verläuft. Aktuell werden bei der Verdachtsdiagnose gezielt die bekannten Mutationen gesucht. Duncavage et al. haben nun untersucht, ob eine…
Lebensqualität ist ein abstraktes Wort, doch hat sie immense Bedeutung für jede Patientin, die die Diagnose Brustkrebs erhält. Die Forschung um eben jene Qualität ist wichtiger Baustein der Krebsforschung. Wie das Ergebnis dieser Studie zeigt: Mindestens 12 Monate ab Therapiebeginn sinkt die Lebensqualität unter Chemotherapie.
Für Patienten mit refraktärem kolorektalen Karzinom (CRC) gibt es nur wenige Behandlungsoptionen. Als positiv bewertet nun eine klinische Phase-II-Studie den Einsatz von Metformin und Irinotecan hinsichtlich der Krankheitskontrolle.