Verschiedene Studien legen nahe, dass die primäre Tumorlokalisation (PTL) beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) ein möglicher prognostischer und prädiktiver Parameter ist. Wissenschaftler von der Mayo-Klinik in Rochester untersuchten nun die Auswirkung der PTL auf das Gesamt- und progressionsfreie Überleben bei über 9.000 Patienten.
Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen profitieren von Gesprächen über das Verfassen einer Patientenverfügung oder die Palliativbetreuung am Lebensende. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Michael G. Cohen vom University of Pittsburgh Medical Center, Pennsylvania, nun durchgeführt haben.
Männer, bei denen eine radikale Operation infolge eines niedrig- oder intermediärgradigen Prostatakarzinoms durchgeführt wurde, leben länger als zunächst vermutet. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der Universität Hamburg-Eppendorf nun gekommen.
In Deutschland bekommen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre eine Einladung zum Mammographie-Screening. Allerdings befassen sich Experten schon länger mit der Frage, ob das Alter als alleiniger Faktor zur Definition der Risikogruppe ausreicht.
Warum profitieren Patienten mit Hepatitis C und fortgeschrittenem Leberkrebs besonders von einer Therapie mit einem Proteinkinasehemmer? Dieser Frage sind Wissenschaftler von der Universität in Liverpool nachgegangen.
Brustkrebspatientinnen, die häufig gezuckerte Getränke konsumieren, haben ein erhöhtes Mortalitätsrisiko. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Maryam Farvid von der Harvard T. H. Chan School of Public Health in Boston durchgeführt haben.
Wie hat sich die Indikationsstellung zur radikalen Prostatektomie in der vergangenen Zeit entwickelt? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Timothy Daskivich vom Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles befasst.
Bei gastrointestinalen Symptomen gleich koloskopieren oder erst beobachten? Eine spanische Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass diese Entscheidung mittels immunologischem Stuhltest (FIT) in der Primärversorgung gut abgeschätzt werden kann.
Menschen mit Nierenkrebs können in einigen Fällen von einer aktiven Überwachung des Tumors profitieren. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Wissenschaftler um Tobias Klatte von den Dorset University Hospitals in Bournemouth nun durchgeführt haben.
Inwieweit wirkt sich eine Brustkrebserkrankung auf die Arbeitsproduktivität und die Lebensqualität der Betroffenen aus? Diese Frage stand im Fokus einer Studie, die das Team um Debu Tripathy vom University of Texas MD Anderson Cancer Center durchgeführt hat.
Inwieweit erhöht Adipositas das Risiko für Intervallkarzinome? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Dr. Anne Marie McCarthy von der Universität in Philadelphia befasst.
Eine atrophische Gastritis (AG) und intestinale Metaplasie (IM) bergen das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Daher bedarf es der Entwicklung neuer Strategien gegen AG/IM, um die Magenkrebsinzidenz zu reduzieren. Ein Kandidat könnte Rebamipid sein.
Eine unterstützende Immuntherapie verbessert die Prognose bei Patienten mit klarzelligem Nierenzellkarzinom mit mittlerem bis hohem Risiko. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Wissenschaftler um Toni K. Choueiri vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston.
Menschen mit unheilbaren Krebserkrankungen profitieren von einer guten palliativmedizinischen Unterstützung. Wissenschaftler um Florian Lordick vom Universitären Krebszentrum Leipzig haben 500 Patienten zwischen 25 und 89 Jahren ein Jahr lang begleitet.
Der Zusammenhang zwischen der Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und Magenkrebs wird immer wieder diskutiert. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Korea in einer Region mit hohem Magenkrebsrisiko die Assoziation des Risikos mit PPI im Vergleich zu H2-Rezeptor-Antagonisten (H2RA).