Für den Nachweis von Gebärmutterkrebs ist in der Regel die Entnahme einer Gewebeprobe notwendig. Wissenschaftler der Manchester University haben nun eine Methode entwickelt, mit der Gebärmutterkrebs mittels Urintest nachgewiesen werden kann.
Gerade nach einer Chemotherapie kämpfen viele Patienten mit Appetitverlust und Mangelernährung. Bei solchen mit nicht heilbarem Magenkarzinom kann jedoch eine heimparenterale Ernährung (HPE) eine deutliche Verbesserung des Ernährungsstatus bewirken, wie Forscher aus Taiwan nun in einer kleinen Studie herausfanden.
Wie wirkt sich Übergewicht auf die Prognosen Krebskranker aus? Dieser Frage sind Wissenschaftler um Dr. Fausto Petrelli aus dem italienischen Treviglio nachgegangen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass dicke Menschen bei einigen Krebserkrankungen einen Vorteil gegenüber anderen Patienten haben.
Inwieweit lassen sich die Prognosen von Frauen mit einem frühen Zervixkarzinom verbessern, wenn bei ihnen vor der radikalen Hysterektomie eine Konisation durchgeführt wird? Mit dieser Frage haben sich italienische Wissenschaftler um Nicolò Bizzarri nun befasst.
Ein kontroverses Thema: die primäre Tumorresektion (PTR) vor der Chemotherapie bei Darmkrebspatienten mit asymptomatischem Primärtumor und nicht resektablen Metastasen. In einer randomisierten Phase-III-Studie zeigte sie nun kein besseres Ergebnis als die alleinige Chemotherapie.
Patienten mit einem fortgeschrittenen Urothelkarzinom haben ein schlechtes Gesamtüberleben nach platinbasierter Chemotherapie und PD-1- oder PD-L1-Inhibitor-Behandlung. Powles et al. untersuchten nun, inwieweit die Behandlung mit Enfortumab Vedotin zu einem verbesserten Gesamtüberleben führt.
Brustkrebs ist bis heute eine der häufigsten Krebsdiagnosen für Frauen. Einige epidemiologische Studien haben beobachtet, dass die ultraviolette B-Strahlung der Sonne eine Schutzwirkung vor Brustkrebs haben könnte. In dieser Studie wurde nun erstmals genau dieser Zusammenhang beleuchtet – und verifiziert.
Mehr als 90% aller Kinder, die an einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) erkranken, überleben die Krankheit. Oft entwickeln die Patienten später jedoch sowohl körperlich als auch psychisch Nebenwirkungen, die auf die Therapie zurückzuführen sind. Die Lebensqualität leidet erheblich. Deswegen sehen Liv Andrés-Jensen und Kollegen die Zeit für eine…
Postoperative, nicht aber präoperative entzündungsbasierte Prognosemarker scheinen bei Darmkrebs im Stadium III das Gesamtüberleben (OS) und das rezidivfreie Überleben (RFS) genauer vorherzusagen. Zu diesem Ergebnis kommen nun Wissenschaftler aus Tokio, die hierzu eine retrospektive Studie mit knapp 600 Patienten durchführten.
Menschen, die Kaffee trinken, haben ein signifikant geringeres Risiko, an einem Nierenzellkarzinom zu erkranken als Menschen, die keinen Kaffee konsumieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Dr. Jongeun Rhee vom Nationalen Krebsinstitut in den USA durchgeführt haben.
Das Brustkrebs-Screening an sich ist eine auf Jahrzehnte ausgelegte Vorsorge. Es ist verständlich, wenn Frauen über einen so langen Zeitraum nicht jeden Termin zur Mammografie wahrnehmen. Allerdings wäre es mehr als empfehlenswert, das doch zu tun, sagen diese schwedischen Forscher. Denn das Überleben – im Falle einer Brustkrebsdiagnose – hängt…
Krebspatienten, die in sozial schwachen Vierteln wohnen, haben eine kürzere Lebenserwartung als Menschen, die an Krebs erkrankt sind und in sozioökonomisch starken Gegenden wohnen. Dies haben Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Hamburgischen Krebsregister herausgefunden.
Es ist bekannt, dass Frauen, deren direkte Verwandte Brustkrebs haben, ebenfalls ein erhöhtes Brustkrebsrisiko aufweisen. Auch andere Krebsformen wie Prostata- oder Ovarialkrebs erhöhen das Brustkrebsrisiko – fallen doch Umweltfaktoren oder genetische Veranlagungen ähnlich aus. Wie sinnvoll es ist, bei Krebsfällen in der Verwandtschaft das eigene…
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist ein häufiges gastroenterologisches Krankheitsbild und ein Risikofaktor für ösophageale Adenokarzinome. Jetzt untersuchte ein Team um S.-M. Wang prospektiv den Zusammenhang zwischen GERD und ösophagealem Adenokarzinom (EADC), ösophagealem Plattenepithelkarzinom (ESCC) und Larynx-Plattenepithelkarzinom…