Diabetes ist mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko assoziiert, besonders bei jungen Erwachsenen vor dem 50. Lebensjahr. Daher könnten diese von einem früheren Beginn der Darmkrebsvorsorge profitieren. Doch wie viel früher? Das wurde nun in einer landesweiten Kohortenstudie in Schweden untersucht.
Der Stellenwert der systematischen Lymphadenektomie (LNE) bei fortgeschrittenen Ovarialkarzinomen stand im Mittelpunkt der LION-Studie, die das Team um PD Dr. Philipp Harter, Essen, nun vorgestellt hat.
Bei geriatrischen Patienten mit Blutkrebs könnte ein einfacher Gehtest dabei helfen, Therapieeffekte und Überleben vorherzusagen. Zu diesem Ergebnis kommen nun Wissenschaftler aus Boston.
Nach vorangegangener Therapie hat die PD-1-Blockade bei MSI-H- und dMMR-Tumoren einen klinischen Nutzen. Nun untersuchten André T et al. die Wirksamkeit der PD-1-Blockade im Vergleich zur Chemotherapie als Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem oder metastasiertem MSI-H/dMMR Darmkrebs.
Mit der Wirksamkeit von Utidelon bei Anthrazyklin- und Taxan-resistenten metastasierten Brusttumoren haben sich Wissenschaftler um Professor Binghe Xu vom Nationalen Krebszentrum in Peking befasst.
Das biochemisch rezidivfreie Überleben wird durch die Einnahme von Statinen signifikant verbessert. Zu diesem Ergebnis ist das Team um Nicole Prabhu vom Rush University Medical Center in Chicago gekommen. Die Wissenschaftler werteten dazu Daten von 3.088 Männern aus.
Leiden Frauen unter symptomatischen Uterusmyomen, ist eine Behandlung notwendig. Die Verfahren, die am häufigsten angewandt werden, sind die Myomektomie und die Embolisation. Bei der Embolisation wird die Blutzufuhr zum Myom unterbrochen. Bei der Myomektomie wird das Myom chirurgisch entfernt.
Kann die Rückfallrate bei Blasenkrebs durch eine transurethrale Zweitresektion gesenkt werden? Ein Team um Rikiya Taoka von der Universität Kagawa ist dieser Frage nun in einer retrospektiven Studie nachgegangen.
Das Team um Niloy Samadder von der Mayo Clinic in Phoenix/Arizona hat mittels eines Tests die Gensequenz von 83 Genen entschlüsselt und diese hinsichtlich ihrer onkologischen Bedeutung analysiert.
Bei Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) in der chronischen Phase liegt bei der Diagnose häufig eine Anämie vor. Die Rolle der Anämie hinsichtlich der Prognose ist jedoch unbekannt. Daher untersuchten nun Liu Z et al. die Anämieauswirkungen auf die Outcomes der Patienten in der Ära von Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI).
Bei einem Brustkrebsscreening wünschen sich drei von vier Frauen, dass das Ergebnis von Menschen begutachtet wird und nicht von algorithmisch arbeitenden Systemen. Zu diesem Ergebnis ist nun eine Studie aus den Niederlanden gekommen.
Patienten mit unklaren Beschwerden können sich nach negativem Stuhltest scheinbar relativ sicher sein, dass kein Darmkrebs vorliegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie, die die Ergebnisse von Koloskopien und Stuhluntersuchungen verglich.
Wie sinnvoll ist die regionale Lymphknotenbestrahlung nach der Brustkrebsoperation? Dieser Frage ist das Team um Philip Poortmans vom Iridium Krankernetwerk in Antwerpen nachgegangen.
Beeinflusst eine Therapie mit Immuncheckpointinhibitoren (ICI) die Häufigkeit von Infektionen bei Krebspatienten? Dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Australien nach.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den technischen Fähigkeiten eines Operateurs und dem Gesamtüberleben nach Kolektomie aufgrund von Darmkrebs? Nach dem Ergebnis einer aktuellen Studie aus Illinois scheint das der Fall zu sein.