Alkoholmissbrauch erhöht das Risiko an einem Magenkarzinom zu erkranken. Eine qualitative Studie gibt neue Einblicke. Demnach kommt es besonders häufig zu Kardiakarzinomen - unter einer erheblichen Menge Alkohols.
Schon länger wird über die Assoziation von Melanom und Parkinsonerkrankung (PD) spekuliert. Unklar ist, ob dies auf eine Assoziation der Erkrankungen selbst zurückzuführen ist oder eher die Therapie der PD mit Levodopa mit einem höheren Melanomrisiko einhergeht. Eine epidemiologische Studie aus den USA erhärtet den Verdacht für einen direkten…
Zum Rückgang der Krebssterblichkeit in Deutschland seit Anfang der 1990er Jahre hat der Rückgang an Magenkrebsfällen einen wesentlichen Beitrag geleistet. Diese Erfolgsgeschichte ist aber letztlich nicht einer einzelnen gezielten Maßnahme des Gesundheitsschutzes zuzuschreiben, sondern vielmehr einer Veränderung von Lebensverhältnissen zu…
Etwa die Hälfte aller Ösophaguskarzinome weist eine Überexpression des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) auf. Eine Studie prüfte jetzt die EGFR-Inhibition mit Cetuximab zusätzlich zur Strahlenchemotherapie.
Der Arbeitsgruppe um Jungsun Kim scheint Vielversprechendes gelungen. Die Wissenschaftler entdeckten eine Antikörperkombination aus zwei Markern, die die Früherkennung duktaler Pankreaskarzinomen ermöglicht.
Die europäische prospektive Studie zu Zusammenhängen von Krebs und Ernährung EPIC hat den Einfluss von Kaffee mit und ohne Koffein und Tee auf die Melanomhäufigkeit untersucht. Dabei scheint es Geschlechterunterschiede zu geben: Bei Männern lohnt sich die Tasse Kaffee offenbar mehr.
Das Thema Gleichberechtigung hat viele Facetten: Sie beginnt mit der Bezahlungslücke zwischen Mann und Frau und endet in den eigenen 4 Wänden. Das ist offenbar auch bei Ärzte-Paaren nicht anders. Denn sobald Kinder da sind, bleibt die Frau eher zuhause. Die Arbeitsstunden des Mannes ändern sich dagegen nicht.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat nun den Beschluss zur Nutzenbewertung von Pembrolizumab zur Erstlinienbehandlung bei nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom veröffentlicht.
Der neue monoklonale Antikörper Girentuximab verbessert weder das krankheitsfreie Überleben noch das Gesamtüberleben bei Patienten mit klarzelligem Nierenzellkarzinom. Außer bei Patienten, die das Oberflächenprotein CAIX ausbilden: Sie haben einen nicht-signifikanten Überlebensvorteil.
Patienten, die an Dickdarmkrebs im frühen Stadium leiden, könnten in Zukunft von spezifischen Gentests profitieren, die ihre Prognose vorhersagen und dabei helfen, die richtige Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie zu treffen.
Medulloblastome können in jedem Lebensalter vorkommen, meistens jedoch treten sie bei Kindern auf. Kinder erkranken besonders häufig an Tumoren der Gruppen 3 und 4, die bislang wenig verstanden sind. Die Behandlung von Tumoren dieser Gruppe ist daher häufig schwierig.
Die Food and Drug Administration hat Nerlynx® (Neratinib) zur erweiterten adjuvanten Therapie von frühem HER2-positivem Brustkrebs zugelassen. Für diese Patientengruppe ist Nerlynx die erste adjuvante Therapieerweiterung. Sie soll Patientinnen verabreicht werden, die zuvor mit Trastuzumab behandelt wurden.
Es ist bereits bekannt, dass die Zusammensetzung des intestinalen Mikrobioms für die Häufigkeit von Graft-versus-Host-Erkrankung (GVHD), Bakteriämie und das Gesamtüberleben nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (alloHSCT) eine Rolle spielt. Jetzt gibt es auch einen klaren Beleg für die Assoziation zum Rezidiv- und Progressrisiko. …