Erste Miniaturroboter können bereits durchs Körperinnere navigieren. Eine neue Methode ermöglicht nun das Tracking in Echtzeit. Ein mechanisch schwingender Magnet macht es möglich.
Studien belegen variierende Darmkrebsinzidenzen und -sterblichkeitsraten in unterschiedlichen demografischen Gruppen und ethnischen Zugehörigkeiten. Dies ist auch auf eine differierende Inanspruchnahme der Darmkrebsvorsorge zurückzuführen. Insbesondere automatisierte und personalisierte Ansprachen könnten die Teilnahmequote an…
Bei der Therapiewahl von Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung wird auch der Eastern Cooperative Oncology Group Performance-Status (ECOG PS) als Entscheidungshilfe herangezogen. Allerdings trägt der ECOG PS einen subjektiven Charakter, was nicht selten zu Diskrepanzen zwischen einzelnen Gutachtern führt. Bereits bekannt ist, dass…
Ärzte entlasten – Patienten besser informieren: In den USA wurde jetzt ein Chatbot getestet, der über 100 Patientenfragen zur radioonkologischen Behandlung beantworten kann. Die Ergebnisse klingen vielversprechend.
Bei einzelnen Chargen von Oncofolic® (Folinsäure) wurden im Rahmen des fortlaufenden Stabilitätsprogramms sichtbare Partikel gefunden. Dabei handelt es sich um Agglomerate aus dem Wirkstoff und Bestandteile des Stopfens.
Chronische postoperative Schmerzen stellen sowohl die Betroffenen als auch Behandler vor große Herausforderungen. Wissenschaftler haben nun untersucht, nach welchen Eingriffen es besonders häufig zu Beschwerden kommt.
Obwohl der erste Checkpoint-Inhibitor bereits vor 13 Jahren zugelassen wurde, ist bislang nur wenig über die Langzeitfolgen der Krebsimmuntherapie bekannt. Eine Übersichtsarbeit fasst nun den aktuellen Stand des Wissens zusammen.
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Ist das Dampfen von E-Zigaretten wirklich so viel harmloser als das Rauchen von klassischen Zigaretten? Nach einer neuen Studie führt beides zu denselben epigenetischen Zellveränderungen. Das Krebsrisiko könnte demnach deutlich größer sein als bislang vermutet.
Menschen mit einer Krebserkrankung nehmen häufig innerhalb kurzer Zeit unbeabsichtigt sehr stark ab. Betroffen sind 50 von 80 Prozent der Krebspatienten. Insgesamt gehen 20 Prozent der krebsbedingten Todesfälle auf Kachexie zurück. Den Mechanismus, der Kachexie antreibt, haben Wissenschaftler nun in den Blick genommen.
Infusionen mit Checkpoint-Inhibitoren sind wirksamer, wenn sie früh morgens statt am Nachmittag verabreicht werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie aus Frankreich. Der Unterschied wurde allerdings nur bei Patienten in relativ guter körperlicher Verfassung beobachtet.
Fünf bis acht Prozent der Menschen auf der ganzen Welt sind von Autoimmunerkrankungen betroffen. Vielfach gehen sie mit Komorbiditäten einher. Mit der Frage, wie sich Autoimmunerkrankungen auch auf das Krebsrisiko bei Frauen auswirken, haben sich Wissenschaftler nun befasst.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kommt bei seiner erneuten Bewertung des Wirkstoffs Midostaurin zu einem deutlich anderen Ergebnis als im Jahr 2018. Midostaurin ist zugelassen zur Behandlung einer seltenen Erkrankung: der akuten myeloischen Leukämie, die eine bestimmte Genmutation (FLT3-Mutation) aufweist. Das Ausmaß des Zusatznutzens einer…
Während die FDA die neoadjuvante Behandlung mit Nivolumab in Kombination mit einer platinbasierten Chemotherapie für Patienten mit resezierbarem nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) genehmigte, ließ die EMA die Kombination aus Chemo- und Immuntherapie nur für die Behandlung von NSCLC-Patienten mit hohem Rezidivrisiko und einer PD-L1-Expression…
Es ist eine Vermutung, die sich hartnäckig hält: die Annahme, dass die Handynutzung das Risiko für einen Hirntumor erhöht. Doch was ist dran an dieser These? Das haben Wissenschaftler nun in einer Langzeitstudie untersucht – mit beruhigenden Ergebnissen.