Mit der Frage, welchen Einfluss die Pandemie auf die Zahl der Screeninguntersuchungen für verschiedene Krebsarten hatte, haben sich Wissenschaftler um Federica Teglia von der Universität Bologna befasst.
Screening-Untersuchungen zur Früherkennung seltener Erkrankungen scheitern oft an unzureichender Vorhersagekraft der Ergebnisse. Beim seltenen HPV-bedingten Rachenkrebs setzten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum nun in einer Machbarkeitsstudie auf den kombinierten Nachweis von Antikörpern gegen zwei verschiedene Virusproteine.…
Eine bessere Zusammenarbeit von Forschung und Versorgung, eine umfassendere Datenanalyse und Prävention, eine intensive Beratung der Politik und an noch mehr Stellen die Wünsche der Patienten aufnehmen: Die politische Diskussionsveranstaltung „Brennpunkt Onkologie“ der Deutschen Krebsgesellschaft zeigte neben Erfolgen auch die Herausforderungen für…
Die Bildung von Metastasen verkürzt die Überlebenszeit von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs drastisch. Daher ist der Bedarf an prognostischen Biomarkern und neuen therapeutischen Angriffspunkten hoch.
Online gemeinsam gegen Krebs – so lautet das Motto des 10. Krebsaktionstags. Er findet virtuell im Anschluss an den Deutschen Krebskongress am Samstag, 19. November 2022 von 09:00 bis 17:00 Uhr statt. Die Veranstaltung richtet sich an Patienten, Angehörige und Interessierte. Der Krebsaktionstag bietet ein breites Informationsangebot zu…
Mit der Frage, ob junge Menschen mit persistierender Mikrohämaturie ein erhöhtes Risiko für Urothel- und Nierenzellkarzinome haben, haben sich Wissenschaftler um Adi Leiba von der Sanitätseinheit der israelischen Streitkräfte befasst.
Viele Tumoren sind wegen ihres hochaktiven Stoffwechsels anfällig gegenüber einer speziellen Art des Zelltods, der Ferroptose. Dennoch gelingt es Krebszellen häufig, diesem Schicksal zu entgehen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten nun einen neuen Mechanismus, mit dem sich normale wie auch…
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Das alljährliche Treffen der European Society for Medical Oncology (ESMO) fand in diesem Jahr sowohl in Präsenz als auch virtuell statt. Vom 9. bis 13. September trafen sich die Experten der Onkologie in Paris und virtuell an den Bildschirmen, um die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der medizinischen Onkologie zu diskutieren. Dabei sprachen…
Übermäßiger Alkoholgenuss steigert das Darmkrebsrisiko – und zwar unabhängig von möglichen genetischen Risikofaktoren. Das zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit Hilfe statistischer Analyseverfahren anhand von Daten einer in Südwestdeutschland laufenden Fall-Kontrollstudie. Menschen, die…
Ärzte und Psychotherapeuten in Niedersachsen protestieren in dieser Woche gegen die Sparpläne von Bundesregierung und Krankenkassen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wolle eine gute und etablierte Regelung zur Behandlung von Neupatienten aus dem Gesetz streichen, kritisierte die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN). Die…
Die meisten Patienten erhalten die Diagnose Leberkrebs erst in einem fortgeschrittenen Stadium, so dass eine radikale Operation nicht in Frage kommt. Umso wichtiger ist es daher, die molekularen Mechanismen der Progression des hepatozellulären Karzinoms aufzuklären, um Angriffspunkte für künftige klinische Therapien zu identifizieren.
Zwar werden in Deutschland derzeit die meisten Rektumkarzinome mit der offenen Operationsmethode operiert, doch in den letzten Jahrzehnten wird die laparoskopische Methode immer häufiger zur Behandlung von Rektumkarzinomen eingesetzt.
Einen neuartigen Therapieansatz zur Behandlung bösartiger Tumore des Lymphsystems hat ein Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit Forschenden des Universitätsklinikums Mainz, der Universität Regensburg und des IRCM in Montreal (Kanada) entdeckt.