Gastrointestinale Tumorerkrankungen gehören sowohl zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland als auch zu den tödlichsten. So sterben aufgrund der noch immer sehr ungünstigen Prognose fast ebenso viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie daran erkranken. Der Bedarf an einer verbesserten Früherkennung von gastrointestinalen Tumoren sowie neuen Therapiestrategien ist daher hoch. Derzeit stehen vor allem die Wirksamkeit von Immuntherapien sowie der Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie bei unterschiedlichen gastrointestinalen Tumoren im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten.
 
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Karzinome in Brust und MagenWie künstliche Intelligenz die Diagnostik revolutioniert

Gemeinsam mit dem Dresdener Start-Up asgen wird am Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Softwaresystem für die Verwendung in der Krebsdiagnostik erprobt. Das Vorhaben, das sich aktuell in der Validierungsphase befindet, ist Teil des BMWi-geförderten…

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KrebserkrankungMehr als ein Viertel der Patienten greift zu PPI

Wie verbreitet ist der Gebrauch von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) unter Krebspatienten? Genau dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Frankreich bei knapp 1.000 Patienten an 4 Krebszentren nach und stellten fest, dass mehr als ein Viertel davon Gebrauch nimmt.

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Anti-Tumormittel aus dem Darm

Bestimmte Stoffwechselprodukte von Bakterien aus dem Darm machen Immunzellen aggressiver. Das zeigt eine neue Studie der Universitäten Würzburg und Marburg. Die Erkenntnisse könnten helfen, Krebstherapien zu verbessern.

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mCRC bei JüngerenBesseres Überleben nach chirurgischen Eingriffen beobachtet

Darmkrebs ist keine Alte-Leute-Krankheit, denn betroffen sind immer häufiger auch jüngere Erwachsene. Eine US-amerikanische Beobachtungsstudie untersuchte nun, wie sich chirurgische Eingriffe auf das Überleben bei unter 50-Jährigen mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) auswirken.

mCRCPrognostische Bedeutung der Primärtumorlage abhängig vom KRAS-Mutationsstatus

Verschiedene Studien legen nahe, dass die primäre Tumorlokalisation (PTL) beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) ein möglicher prognostischer und prädiktiver Parameter ist. Wissenschaftler von der Mayo-Klinik in Rochester untersuchten nun die Auswirkung der PTL auf das Gesamt- und progressionsfreie Überleben bei über 9.000 Patienten.

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Therapie mit Proteinkinasehemmer für Patienten mit Leberkrebs

Warum profitieren Patienten mit Hepatitis C und fortgeschrittenem Leberkrebs besonders von einer Therapie mit einem Proteinkinasehemmer? Dieser Frage sind Wissenschaftler von der Universität in Liverpool nachgegangen. 

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Behandlung von SpeisenröhrenkrebsStudie gibt Anlass zur Hoffnung

Das „New England Journal of Medicine“ berichtet über den erfolgreichen Einsatz einer adjuvanten Immuntherapie als eine neue und erfolgversprechende Behandlungsoption für Patienten mit wiedergekehrtem Speiseröhren- oder oberen Magen-Krebs. Dabei handelt es sich um Ergebnisse der Phase III-Studie CheckMate 577. Die neue Therapie hat nun die…

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Darmkrebszellen in den Zelltod treiben

Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Frankfurt konnten einen neuen Mechanismus entschlüsseln, wie Darmkrebszellen dem Zelltod entkommen. Das Enzym Transglutaminase 2 ist in Darmkrebszellen besonders aktiv und hemmt den Tumorsuppressor p53. Die direkte Bindung von Transglutaminase 2 an p53 blockiert dessen Funktion. Durch die…

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PankreaskarzinomNeue zielgerichtete Therapiemöglichkeit

Prof. Dr. Julia Mayerle von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am LMU Klinikum München und ihre Mitarbeiter Dr. Ujjwal Mukund Mahajan und Dr. Qi Li haben eine neue Strategie für die zielgerichtete Behandlung des Pankreaskarzinoms entwickelt.

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MagenkrebsrisikoPPI im Vergleich mit H2-Rezeptor-Antagonisten

Der Zusammenhang zwischen der Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und Magenkrebs wird immer wieder diskutiert. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Korea in einer Region mit hohem Magenkrebsrisiko die Assoziation des Risikos mit PPI im Vergleich zu H2-Rezeptor-Antagonisten (H2RA).

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Wie Lebermetastasen gestoppt werden können

Jährlich sterben mehr als 220.000 Menschen in Deutschland an Krebs – Tendenz steigend. Etwa 90% dieser Todesfälle werden durch Metastasen verursacht. Besonders viele Metastasen entstehen und wachsen in der Leber. Eine wichtige Rolle innerhalb dieser Tumor-Mikroumgebung spielen Bindegewebszellen, die Krebs-assoziierten Fibroblasten (cancer…