Gastrointestinale Tumorerkrankungen gehören sowohl zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland als auch zu den tödlichsten. So sterben aufgrund der noch immer sehr ungünstigen Prognose fast ebenso viele Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie daran erkranken. Der Bedarf an einer verbesserten Früherkennung von gastrointestinalen Tumoren sowie neuen Therapiestrategien ist daher hoch. Derzeit stehen vor allem die Wirksamkeit von Immuntherapien sowie der Einsatz einer neoadjuvanten Chemotherapie bei unterschiedlichen gastrointestinalen Tumoren im Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten.
 
Wichtige und aktuelle Informationen zu Therapiestrategien von Krebserkrankungen des Stoffwechsels sowie Verdauungstraktes finden Sie in unserer
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PankreaskarzinomMutationen in 6 Genen erhöhen Risiko

Bislang ist das Pankreaskarzinom ein hartnäckiger Kandidat, was zielgerichtete Therapien betrifft. Doch jetzt geben die Ergebnisse einer neuen Fall-Kontroll-Studie Hinweise darauf, dass Betroffene von einer genetischen Untersuchung in dieser Hinsicht profitieren könnten.

Termin für Darmspiegelung im Kalender
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Darmkrebs-Früherkennung bei familiärem RisikoNutzen für unter 55-Jährige weiter unklar

Gesetzlich Versicherte im Alter von 50 bis 54 Jahren haben jährlich Anspruch auf einen immunologischen Stuhltest (Okkultbluttest) und bei auffälligem Befund auf eine große Darmspiegelung (Koloskopie). Ab dem Alter von 55 Jahren können Versicherte wählen, ob sie alle zwei Jahre einen Stuhltest machen oder zweimal im Abstand von mindestens zehn…

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DickdarmkrebsAngriff an zwei Fronten

LMU-Forscher zeigen, warum die bisherige Therapie beim Kolonkarzinom verpufft, und schlagen einen neuen Therapieansatz vor.

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MagenkrebsVorsicht vor Knochenschwund bei Männern nach Gastrektomie

Es ist ein ganz natürlicher Vorgang: Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochendichte immer mehr ab. Doch auch bei verschiedenen Erkrankungen wird immer wieder Knochenschwund beobachtet. Bei männlichen Patienten mit Magenkrebs stellten Forscher jetzt zum Beispiel auch noch 2 Jahre nach der OP eine signifikante Abnahme der Knochendichte fest.

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ASCO 2018Highlights vom weltgrößten Onkologiekongress

Auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology werden jedes Jahr die wichtigsten Studienergebnisse aus der Onkologie präsentiert. Wir geben Ihnen einen Überblick.

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Alkoholbedingtes HCCPatienten haben kürzere Überlebenserwartung

Schon seit Längerem steht fest, dass es einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs gibt. So auch beim hepatozellulären Karzinom (HCC): Forscher fanden jetzt heraus, dass die Überlebensaussichten der Patienten schlechter sind, wenn Alkohol die Ursache ist.

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NAFLD/NASHPatienten mit postoperativem pNET-Rezidiv gefährdet

Langfristige Folgekomplikationen nach einer Pankreas-OP, wie nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD) und nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), können bei Patienten mit neuroendokrinen Tumoren des Pankreas (pNET) zum Problem werden. Besonders wichtig ist daher, NAFLD und NASH möglichst frühzeitig zu erkennen. Mackay TM et al. ermittelten daher die…

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Viagra: Geringe Tagesdosis senkt Darmkrebsrisiko

Eine geringe tägliche Dosis Viagra reduziert das Darmkrebsrisiko – wie Tests an Mäusen im Zuge einer Studie am Medical College of Georgia at Augusta University ergeben haben. Laut Forschungsleiter Darren D. Browning hat das Medikament die Bildung von Polypen um die Hälfte reduziert. Diese abnormalen und häufig asymptomatischen Zellklumpen auf der…

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NET des PankreasProaktive multimodale Therapie bringt möglichen Überlebensvorteil

Für die Behandlung primärer und metastasierender neuroendokriner Tumoren des Pankreas (pNET) kommt eine Kombination aus Operation sowie lokoregionaler und systemischer Therapie infrage. Überlebensvorteile individueller Behandlungen sind gut dokumentiert. Doch wie sieht es mit Daten zum kombinierten Outcome unter multimodaler Therapie aus? Hierzu…

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GISTWelcher Resektionsrand verbessert die Outcomes?

In vielen Fällen können Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) durch eine Operation geheilt werden. Therapie der Wahl ist dabei die chirurgische Resektion. Doch welcher Resektionsrand ist im Hinblick auf die Prognose der optimalste? Dieser Frage gingen jetzt Åhlén J et al. in ihrer Beobachtungsstudie nach.

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Darmkrebs-StudieÜber 40% fühlen sich vom Hausarzt nicht ernst genommen

In Zusammenarbeit mit der Felix Burda Stiftung haben sich Studentinnen der (Wirtschafts-)Psychologie im Studienschwerpunkt Gesundheitspsychologie an der Hochschule Fresenius in München im Rahmen ihres Studienprojekts „Darmkrebsrisiko und Vorsorge – Awareness der jungen Generation“ mit dem Thema Darmkrebs und den Möglichkeiten der besseren…

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GISTLaparoskopie verkürzt Krankenhausaufenthalt

Die Hauptsäule in der Behandlung gastrointestinaler Stromatumoren (GIST) ist der operative Eingriff. Sind die technischen Voraussetzungen gegeben, ist eine laparoskopische Entfernung möglich. Im Vergleich zur offenen Operation untersuchten jetzt Badic B et al. die postoperativen Langzeit-Outcomes in einer retrospektiven Kohortenstudie.

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Quiz68-Jähriger mit Schluckbeschwerden

Ein 68-Jähriger stellt sich mit seit längerem bestehenden Schluckbeschwerden vor. Sie führen eine Barium-Breischluck-Untersuchung durch. Was sehen Sie auf den Bildern?

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MagenkrebsPräoperative Sarkopenie verschlechtert Überlebenschance

Ein zunehmender Muskelabbau bei Krebs hat weitreichende Konsequenzen: Die Prognose und die Lebensqualität der Patienten verschlechtern sich. Eine Studie untersuchte jetzt die Auswirkung der Sarkopenie auf die Langzeit-Outcomes bei Patienten mit Magenkrebs, die sich einer kurativen Resektion unterzogen hatten.