Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

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Krebs und KinderwunschWas ändert sich durch die Richtlinie des G-BA?

Im Mai 2019 wurde die Erhaltung der Fruchtbarkeit für junge Krebspatient:innen per Gesetz zur Kassenleistung. Geändert hat sich für die Betroffenen aber bisher nichts, wenn ihnen die Kassen nicht freiwillig entgegenkommen. Es fehlte die zum Gesetz gehörende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). 19 Monate nach dem Gesetz ist sie jetzt…

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Mit Künstlicher Intelligenz dem Brustkrebs auf der Spur

Endokrine Disruptoren sind hormonartig wirkende Substanzen, die unerwünschte Folgen für die Gesundheit haben können. So können Chemikalien das Brustkrebsrisiko erhöhen, wenn sie ähnlich wie Östrogen wirken. Um hormonelle Effekte von chemischen Stoffen aufzuspüren, sind bislang noch Tierversuche vorgeschrieben.

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BrustkrebsNeue europaweite Studie zur schonenderen Operation

Erhalten Frauen die Diagnose Brustkrebs, ist das oftmals einschneidend. Bei bestimmten Tumorarten mit Notwendigkeit einer sofortigen Chemotherapie folgt die brusterhaltende Operation, bei der der Wächterlymphknoten in der Achselhöhle entfernt wird. Die Untersuchung dieses Lymphknotens kann Aufschluss über den Befall mit Krebszellen geben. Die…

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Vitamin C & Co.Warum Nahrungsergänzungsmittel für Krebspatienten eine Gefahr bergen

Diagnose Krebs – das schockt sicherlich jeden Patienten. Umso verständlicher ist es, wenn Betroffene alles daran setzen, ihre Heilung zu unterstützen, indem sie auf Mittel zurückgreifen, die in ihrer Hand liegen. Vitaminpräparate und Kräuterextrakte zählen dazu. Mit unabsehbar fatalen Folgen, sagen Richard Lee und Kollegen.

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Erhöhtes BrustkrebsrisikoWeitere Gene identifiziert

BRCA1 und BRCA2 sind die bislang prominentesten Genvariationen, die für das Brustkrebsrisiko eine Rolle spielen. Doch das Feld der möglichen Verursacher ist weit – und konnte nun in zwei groß angelegten Studien genauer abgesteckt werden. So wurden neben den BRCA-Varianten 8 weitere, wichtige Gene identifiziert.

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Brustkrebs-OP nach Chemo noch nötig?Künstliche Intelligenz soll Diagnostik unterstützen

Bei rund einem Drittel der Brustkrebspatientinnen, die eine neoadjuvante Chemotherapie erhalten, bildet sich der Tumor vollständig zurück. Operiert werden sie bislang trotzdem, denn erst die Gewebeentnahme und -analyse bei der Operation zeigt eindeutig, ob alle Krebszellen abgestorben sind. Einen Ausweg aus dieser Problematik könnte ein lernender…

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EierstockkrebsWie ein Signalmolekül den klinischen Verlauf beeinflusst

Bei Eierstockkrebs sind neue Therapieansätze dringend erforderlich. In einem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Forschungsprojekt hat eine Marburger Forscherallianz jetzt ein Signalmolekül im Bauchwasser der Betroffenen entdeckt, das im Zusammenhang mit einem kurzen rückfallfreien Überleben steht und die Immunzellen in der…

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BrustkrebsMetastasen besser beurteilen

Im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erproben Ärzte derzeit ein neuartiges Verfahren der Computertomografie (CT): Für die Darstellung von Knochenmetastasen bei fortgeschrittenen Brustkrebs-Erkrankungen verglichen DKFZ-Radiologen nun das neue „photonenzählende“ CT mit der konventionellen CT-Bildgebung. Ihr Ergebnis: Mit der neuen Technik…