Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

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Leitlinienprogramm Onkologie aktualisiert Brustkrebsleitlinie

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat eine Aktualisierung der S3-Leitlinie zum Mammakarzinom vorgelegt. Die neue Version entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG).

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Sport vor Chemo schützt zwar nicht das Herz, dafür aber die Muskeln

Sportliche Frauen vertragen die Brustkrebstherapie besser. Zu dieser Erkenntnis reiht sich nun auch diese kleine Versuchsgruppe ein, die Aerobic vor der Chemotherapie machte. Das führte zu einem besseren Wohlbefinden und konstanten Gewicht. Nur aufs Herz scheint die sportliche Einlage keinen Effekt zu haben, zumindest nicht im subklinischen…

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Vor und nach MenopauseKaffee schützt vor Endometriumkrebs

Immer wieder spannend sind Studien, die sich mit der möglichen Schutzwirkung alltäglicher Lebensmittel vor Krebs auseinandersetzen. So reiht auch diese Arbeit von Alessandra Lafranconi et al. ein beliebtes Getränk in die Liste der „Positiv-Lebensmittel“ ein: Kaffee schützt laut ihrer Metaanalyse vor Endometriumkrebs.

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BI-RADS bei BrustkrebsGeschulter Radiologenblick sagt Histologie voraus

Die Brustkrebssterblichkeit lässt sich dank besserer Diagnosemöglichkeiten drastisch senken – und das ist nicht nur den bildgebenden Geräten zu verdanken. Vielmehr spielt der menschliche Faktor eine große Rolle: Ein Radiologe, der die Läsionen begutachtet und bewertet, trägt erheblich zur Prognose bei.

Endokrine Therapie bei Brustkrebs5 Jahre adjuvante Therapie reichen aus

Bei Frauen mit Östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs im frühen Stadium hat sich die endokrine Therapie über 5 Jahre etabliert – schließlich reduziert die begleitende Therapie die Rezidivrate erheblich. Und offenbar reicht dieser Zeitraum auch für die anschließenden 15 Jahre aus, um seine Schutzwirkung zu erhalten.

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Paclitaxel bei BrustkrebsKälte-Handschuhe beugen Nervenschäden vor

Taxan-haltige Chemotherapien können aufgrund von Nervenschmerzen und -schäden schnell zu einer Dosisreduktion oder gar einem Absetzen führen. Doch auch dann können bis zu 80% der Patientinnen noch Monate später unter den Nervenproblemen leiden. Wie gut, dass kühlende Socken und Handschuhe dieser Problematik vorbeugen.

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ÜbersichtsartikelBrustkrebs

In dieser Übersichtsarbeit lesen Sie die wichtigsten Fakten rund um das Thema Brustkrebs. Informieren Sie sich von der Ätiologie, Diagnostik und Therapie bis zum Brustkrebs in der Schwangerschaft und beim Mann über die vielen Aspekte der Erkrankung.

Zum Übersichtsartikel Mammakarzinom

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PanoramaBessere Diagnose von Gebärmutterhalskrebs

Ein neuer automatisierter Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs wird seit Oktober am InfectoGnostics Forschungscampus Jena entwickelt. Im Forschungsprojekt „ASSURER“ soll bis 2020 ein Vor-Ort-Test entstehen, mit dem Ärzte schnell und sicher entscheiden können, ob eine zuvor diagnostizierte Auffälligkeit therapiert werden muss.*

DGHO-KongressberichtNeoadjuvante Chemotherapie beim Ovarialkarzinom

Eigentlich könnte man das Thema ad acta legen: Selbst die letzten 2 großen Studien zur neoadjuvanten Chemotherapie bei fortgeschrittenen Ovarialkarzinom-Patientinnen konnten keinen Überlebensbenefit im Vergleich zum primären Debulking mit adjuvanter Chemo zeigen.

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Östrogen-unabhängige TumoreHormontherapie bei gynäkologischen Krebsformen sicher

Frauen, die noch vor der Menopause an Krebs innerhalb ihres Reproduktionstraktes erkranken, sehen sich durch die Therapie schon frühzeitig mit menopausalen Beschwerden konfrontiert. Künftig könnten einige der Frauen eine große Erleichterung ihrer Symptome erfahren, denn der Einsatz von Hormonen wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus – ohne…

Ungesunde Ernährung: Doch kein Ovarialkarzinom?

Zwei Fall-Kontroll-Studien haben bereits nahegelegt, dass eine Ernährung reich an Zucker und tierischen Fetten nicht nur Entzündungen im Körper fördert, sondern auch das Krebsrisiko. Nun scheint die Analyse der Nurses‘ Health Study die Gegendarstellung zu sein: Trotz ungesunder Ernährung stieg hier das Ovarialkrebsrisiko nicht an.

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Statine könnten auch bei Ovarialkrebs das Überleben verbessern

Cholesterin-senkende Medikamente ergeben schon allein aus kardioprotektiven Gründen einen Sinn, wenn Krebspatienten mit erhöhten Cholesterinwerten diese einnehmen. Doch es mehren sich die Studien, die einen weiteren Benefit nahelegen: Die Patienten leben trotz Krebs länger – und diese Arbeit hat das im Falle von Ovarialkrebs bestätigt.

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Nächtliches Licht fördert möglicherweise Brustkrebs

Die Gesundheit der Frau ist von einem gesunden zirkadianen Rhythmus abhängig – so lässt sich diese aktuelle Auswertung der Nurses‘ Health Study II zusammenfassen. Hierin wurde untersucht, ob nächtliches Licht das Brustkrebsrisiko erhöht – was es offenbar tatsächlich tut.