Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

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Highlights vom ESMO-Kongress 2018

Die Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) ist die richtungsweisende Veranstaltung der Onkologie auf europäischer Ebene. Sie fand dieses Jahr vom 19. bis 23. Oktober in München statt. Führende internationale Spezialisten stellten ihre mit Spannung erwarteten Ergebnisse vor. Unser Partnerportal hematooncology.com präsentiert…

DGGG KongressberichtS3-Leitlinie Mammakarzinom: Changing Practice

Die jüngst erschienene 3. Aktualisierung der Leitlinie zum Mammakarzinom greift als eine wesentliche Änderung den Mann als Brustkrebspatient auf: Klinisch symptomatische Männer sollen nun per Mammografie und Ultraschall diagnostiziert werden. Die Abklärungsdiagnostik im Anschluss soll dann entsprechend der Empfehlungen für Frauen erfolgen. Eine…

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ER-positiver BrustkrebsVerlängerte Tamoxifentherapie erhöht Risiko für Endometriumkrebs

Erkranken Frauen noch vor der Menopause an Brustkrebs, dann gilt der selektive Östrogenrezeptor-Modulator Tamoxifen als das Mittel der Wahl. Jüngst wurde Hochrisikopatientinnen sogar empfohlen, die Therapiedauer von 5 auf 10 Jahre zu erhöhen. Dies ist allerdings nicht ohne Einschränkungen zu sehen, wie diese Arbeitsgruppe feststellt: Denn das…

DGHO KongressberichtMetastasiertes Mammakarzinom – Chancen durch neue Substanzen

Bis heute ist die Therapie der Wahl bei Östrogenrezeptorpositiven Brustkrebsformen auch im fortgeschrittenen Stadium die endokrine Therapie. Doch häufig bilden Patientinnen irgendwann eine Resistenz gegen diese Therapie aus. Für diese Frauen sind die Proteinkinase-Inhibitoren von CDK4/6 vielversprechende Therapiealternativen.

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BRCA1/2-mutierte BrustkrebspatientinnenTalazoparib verbessert progressionsfreies Überleben

Jennifer Litton et al. veröffentlichen nun im New England Journal of Medicine die Ergebnisse ihrer randomisierten Phase-III-Studie bei 431 Brustkrebspatientinnen mit BRCA-1/-2-Genmutation. Untersucht wurde der Einsatz des PARP-Inhibitors Talazoparib im Vergleich zu einer Standardtherapie – wobei der PARP-Inhibitor signifikant besser abschnitt.

DGS-KongressberichtPrävention des Mammakarzinoms durch Bewegung

Wir alle wissen, dass ein gesunder Lebensstil förderlich ist, wenn man möglichst lange möglichst gesund bleiben möchte. Dass ausreichend Bewegung und eine pflanzenreiche Ernährung zuträglich sind, ist bekannt und logisch. Aber wie groß der Einfluss eines solchen Lebensstils auf das Krebsrisiko hat, wurde jetzt in einer Studie von Islami F et al.1

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DGS KongressberichtNie mehr guter Sex nach Mamma-Ca? Fakten und Mythen

Krebs ist nach wie vor die Krankheit mit dem schlechtesten Image: die ersten Assoziationen, die mit der Diagnosemitteilung aufkommen, sind Tod, Leid, Siechtum, Sterben, Isolation und Abhängigkeit. Die körperliche Integrität der Frau geht verloren, und das körpergebundene Selbstbewusstsein wird erschüttert. Das hat auch Folgen für das Sexualleben…

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DGS KongressberichtGeheilt, aber nicht gesund – Spättoxizitäten fürs Herz

Das Herz rückt zunehmend in den Fokus, wenn es um das Nebenwirkungsmanagement der Brustkrebschemotherapie geht. Besonders betroffen von kardiovaskulären Folgen sind natürlich Frauen, die beispielsweise schon vor der Krebserkrankung an einer Herzinsuffizienz litten oder schon mal einen Myokardinfarkt hatten. [Das Fazit des Vortrags finden Sie am…

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Pap-Test: Doch nicht so genau?

Man könnte meinen, dass Pap-Tests von Frauen, die einen diagnostiziertes Zervixkarzinom haben, kurz vor der Diagnose ziemlich eindeutig ausfallen: nämlich positiv. Aber das Gegenteil ist der Fall. Zumindest in dieser retrospektiven Kohortenstudie: hier waren invasive Karzinome tatsächlich eher mit einer vorangegangenen falsch-negativen Zytologie…

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ASCO 2018Highlights vom weltgrößten Onkologiekongress

Auf dem Kongress der American Society of Clinical Oncology werden jedes Jahr die wichtigsten Studienergebnisse aus der Onkologie präsentiert. Wir geben Ihnen einen Überblick.

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Endokrine TherapieHaarausfall ist meist mild und gut behandelbar

Die endokrine Therapie (ET) von Brustkrebs ist ein zweischneidiges Schwert: zwar lassen sich sowohl prä- als auch postmenopausale Patientinnen mit der ET effektiv behandeln, doch ihre Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder auch Haarausfall wirken sich negativ auf die Psyche der Frauen aus. Nun haben Forscher erstmals erfasst,…

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Kaffee-Genuss kann vor Endometrium-Krebs schützen

Für viele gehört ein starker Kaffee am frühen Morgen einfach zum Aufwachen dazu. Wie gut, dass man seit Jahren immer mehr Studien liest, die uns den Genuss noch mit positiven Eigenschaften des Kaffees versüßen: so soll das Bohnengetränk vor diversen Krebsarten schützen. Eine neue Metaanalyse norwegischer Forscher stimmt ins Loblied ein: sie konnten…